Pam Grier als leicht verprügelte Coffy.

Coffy – die Raubkatze (1973)

Thema: Gesehen

Also „Foxy Brown“ hatte ich ja schon gesehen, und um mich mal selbst zu zitieren: „das ist alles ziemlicher Schund“ und hey, da kannte ich den Vorgänger „Coffy – die Raubkatze“ noch nicht

Coffy – die Raubkatze (1973), Trailer

Coffy (Pam Grier) ist eine Krankenschwester, deren jüngere Schwester durch Drogen schwer geschädigt wurde, was sie zu einem persönlichen Rachefeldzug gegen die Drogenszene treibt. Bewaffnet und entschlossen, verschafft sie sich Zugang zu Dealern und Hintermännern und gibt sich dabei als Prostituierte aus, um näher an ihre Ziele heranzukommen. Auf ihrem Weg deckt sie auf, wie tief Korruption und organisiertes Verbrechen bis in Polizei und Politik der Stadt reichen. Der Film gilt als einer der prägenden Beiträge zum Blaxploitation-Genre der 1970er-Jahre und machte Pam Grier zum Star. Mit roher Energie, Gewalt und einer ungewöhnlich starken weiblichen Hauptfigur setzte er damals neue Maßstäbe für das Genre.

Es fällt mir schwer, jenseits der Synopsis noch mehr Handlung zu entdecken: alle sind korrupt, alle sind geil, alle sind gewalttätig, und Coffy knallt sie alle ab. Im Alleingang. Dabei ist so ziemlich eiskalt und erst ganz am Ende gibt es einen Moment des Innehaltens, aber dann… ach nee, das alles sind doch irgendwie nur Tarantinos feuchten Jugendträume.

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