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	<title>Couchblog</title>
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		<title>Nirvana – Nevermind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 07:42:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>
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					<description><![CDATA[Die fucking Hymne einer ganzen Generation, zu Tode gespielt. Man kann das Album nicht mehr hören wegen „Smells Like Teen Spirit“ und man kann es auch nicht ohne Brechreiz aus dem Schrank ziehen, weil das Foto zwar lustig, aber auch dieses Menetekel, das mich vom Anfang der 90er Jahre angafft. Kein Mensch hat 1991 verstanden [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die fucking Hymne einer ganzen Generation, zu Tode gespielt. Man kann das Album nicht mehr hören <em>wegen</em> „Smells Like Teen Spirit“ und man kann es auch nicht ohne Brechreiz aus dem Schrank ziehen, weil das Foto zwar lustig, aber auch dieses Menetekel, das mich vom Anfang der 90er Jahre angafft. Kein Mensch hat 1991 verstanden was das heißen soll, selbst Kurt Cobain irrte sich über den Inhalt des Graffiti in seinem Schlafzimmer, aber wer hat auch Graffiti in seinem Schlafzimmer und ich muss an Punk denken, aber auch an DAF („Verschwende deine Jugend!“) und das haben wir dann ja auch gemacht, also unsere Jugend verschwendet und die ganzen 90er haben genau danach gerochen und sie tun es noch.</p>
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		<title>Enteignung vs. Vergesellschaftung</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/23/enteignung-vs-vergesellschaftung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 11:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[In der aktuellen politischen Diskussion wird gerne von „Enteignung“ gesprochen, obwohl „Vergesellschaftung“ gemeint ist. Zum Beispiel sagte unser Bundeskanzler zuletzt: „Es gibt in Deutschland keine Enteignungen von privatem Eigentum.“, oder DIE ZEIT fragt: „Kommt jetzt wirklich die Enteignung in Berlin?“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der aktuellen politischen Diskussion wird gerne von „Enteignung“ gesprochen, obwohl „Vergesellschaftung“ gemeint ist. Zum Beispiel <a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/merz-enteignungen-verbot-gesetz-100.html">sagte unser Bundeskanzler</a> zuletzt: „Es gibt in Deutschland keine Enteignungen von privatem Eigentum.“, oder <a href="https://www.zeit.de/2026/41/vergesellschaftung-wohnungsunternehmen-berlin-mieten-vonovia?freebie=677142f2">DIE ZEIT fragt</a>: „Kommt jetzt wirklich die Enteignung in Berlin?“. Das sind wahrscheinlich alles ungewollte Verwechslungen und Schuld daran sind überhaupt die Organisator*innen des Berliner Volksentscheids 2021, der „Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen“ hieß, aber Vergesellschaftung forderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß meinem Bildungsauftrag sei hier einmal kurz aufgeführt, was der Unterschied zwischen Enteignen und Vergesellschaften ist. Beide Mittel entstammen übrigens dem Grundgesetz und sind tatsächlich nicht so illegal, wie sie mithin klingen (oder Leute sie klingen machen wollen).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Enteignung (Art. 14 Abs. 3 GG)</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Staat entzieht <strong>konkretes Eigentum</strong> für einen <strong>bestimmten öffentlichen Zweck</strong>, etwa Grundstücke für eine Straße oder Bahntrasse.</li>



<li>Das Eigentum wechselt nur den Inhaber. Die Wirtschaftsordnung bleibt unangetastet.</li>



<li>Sie ist nur zum Wohl der Allgemeinheit zulässig, per Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes.</li>



<li>Die Entschädigung erfolgt unter gerechter Abwägung. In der Praxis orientiert sie sich meist am Verkehrswert.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vergesellschaftung (Art. 15 GG)</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel werden in <strong>Gemeineigentum oder andere Formen der Gemeinwirtschaft</strong> überführt.</li>



<li>Ziel ist ein <strong>struktureller Wechsel der Wirtschaftsform</strong>, also dass Güter nicht mehr gewinnorientiert bewirtschaftet werden. Es geht nicht um ein einzelnes Projekt.</li>



<li>Sie ist nur durch ein Gesetz möglich, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Unter Juristen ist umstritten, ob die Entschädigung unter dem Marktwert liegen darf.</li>



<li>Art. 15 GG wurde auf Bundesebene bislang nie angewandt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Artikel haben eine gänzlich unterschiedliche Stoßrichtung und ganz unterschiedliche Zwecke. Die Enteignung wurde und wird angewendet, wenn es darum geht, bspw. Straßen zu bauen und dabei privates Land zu nutzen, im Falle des Bundes ist das meist der Autobahnbau. Das Land wird dann enteignet und entsprechend ersetzt. Sehr unjuristisch ausgedrückt: eine Art Zwangsverkauf, ein Angebot das man tatsächlich nicht ablehnen kann. So gesehen lügt der Bundeskanzler mal wieder, es gibt sehr wohl Enteignungen von privatem Eigentum in Deutschland. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vergesellschaftung hingegen ist anders konnotiert. 1948/49 als das GG geschaffen wurde, war noch nicht endgültig klar in welche Richtung sich das Land wirtschaftlich wenden würde. Die Erfahrung, dass Großindustrielle maßgeblich an der Finanzierung der NSDAP, des Krieges und des Holocaust beteiligt waren, war noch frisch und einige Parteien forderten seinerzeit, Schlüsselindustrien zu vergesellschaften. Eben auch die CDU in ihrem Ahlener Programm:</p>


<figure class="rf-quotation">
  <blockquote class="rf-quotation__quote"><p>3. Bergbau. Monopolartigen Charakter haben die Kohlenbergwerke schlechthin wegen<br>des von ihnen geförderten, für das gesamte Volk lebenswichtigen Urproduktes. Daher ist<br>die Anwendung der in Ziffer II/2 aufgestellten Grundsätze auf sie vordringlich; sie sind<br>somit zu vergesellschaften. […]</p><p>4. Eisenschaffende Großindustrie. Auch bei der eisenschaffenden Großindustrie ist der<br>Weg der Vergesellschaftung zu beschreiten. (Antrag 2 der CDU-Fraktion im Landtag<br>Nordrhein-Westfalen.)</p></blockquote>
    <figcaption class="rf-quotation__caption"><a href="https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=76a77614-6803-0750-c7a7-5d3ff7c46206&amp;groupId=252038">Ahlener Programm der CDU, vom 3. Februar 1947</a></figcaption>
  </figure>
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		<title>Carrie (1976)</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/22/carrie-1976/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 18:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[70er]]></category>
		<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[Und wieder Brian de Palma im 70‘s Rewatch, das heißt also wieder Anspielungen auf Alfred Hitchkock, nackte Frauen unter der Dusche, Split-Screen. In diesem Falle aber auch eine extrem verstörende Story von Stephen King, verstörende Szenen und Bilder. Die sechszehnjährige Carrie hat nichts zu lachen: in der Schule wird sie gemobbt, zu Hause leidet sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Und wieder Brian de Palma im <a href="https://couchblog.de/2026/02/12/70s-rewatch/" target="_blank" rel="noopener">70‘s Rewatch</a>, das heißt also wieder Anspielungen auf Alfred Hitchkock, nackte Frauen unter der Dusche, Split-Screen. In diesem Falle aber auch eine extrem verstörende Story von Stephen King, verstörende Szenen und Bilder.</p>



<span id="more-10079"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die sechszehnjährige Carrie hat nichts zu lachen: in der Schule wird sie gemobbt, zu Hause leidet sie unter ihrer fanatisch religiösen und gewalttätigen Mutter. Nachdem Carrie nach dem Sportunterricht ihre erste Regelblutung bekommt und, weil sie nicht ansatzweise aufgeklärt ist, ausrastet, wird sie endgültig zum Hassobjekt für die anderen Schülerinnen. Zusätzlich rastet ihre Mutter völlig aus, da sie meint, die Menstruation wäre vom Teufel geschickt. Tatsächlich entdeckt Carrie telekinetische Fähigkeiten bei sich und kaum zu glauben, der Kapitän der Footballmannschaft lädt sie zum Abschlussball ein. Hier kommt es zu einem blutigen Showdown…</p>


<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=j9Mg-GRS46Y">Für den Trailer muss man eine Spolierwarnung aussprechen, er zeigt IMHO zu viel. Den Bezug zu Psycho kann man allerdings hören…</a></p>


<p class="wp-block-paragraph">Mit der mal wieder als Hitchkock-Reverenz getarnten Dusch-Szene beginnt De Palmas Mischung aus Highschool-Movie und Studie einer dysfunktionalen Mutter-Tochter-Beziehung. Um ganz sicher zu gehen, welchen Film De Palma meint, heißt die Schule an der alles spielt „Bates Highschool“ und die tyrannische Mutter fehlt ebenso wenig, wie das berühmte Streicher-Stakkato. Aber auch sonst spart der Regisseur nicht mit Anspielungen auf seinerzeit gültige Moralvorstellungen, Sexualität und natürlich Religion. Und ohne zu spoilern, das Ende hat es in sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss zugeben, dass der Film gleichsam gut wie auch schlecht gealtert ist. Die Highschool-Szenerie der 70er kommt mir heute albern vor, aber die Geschichte ist ebenso gut wie erschütternd. De Palma verwebt die verschiedenen Ebenen, fanatische Religiösität versus erwachende Sexualität und das blöde Highschool-Drama zu einem soliden Film, der auf seine Art Sinn ergibt. Ich muss allerdings zugeben, beide Hauptdarstellerinnen Sissy Spacek als Carrie und Piper Laurie als ihre Mutter, triggern mich maximal, was Carrie für mich wesentlich gruseliger gemacht hat, als <a href="https://couchblog.de/2026/09/16/halloween-die-nacht-des-grauens/" target="_blank" rel="noopener">Halloween</a>. John Travoltas erster Auftritt in einem Film ist allerdings grausig.</p>
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		<title>Kopf in den Sand</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/21/kopf-in-den-sand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 10:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder hat die sogenannte Alternative für Deutschland eine Wahl gewonnen und bei einer weiteren überraschend gut abgeschnitten. Kanzler Friedrich Merz nahm das zum Anlass, Minuten nach Verkündung der 18-Uhr-Prognosen, die Dramatik der Situation einzuräumen, sich aber doch gleichzeitig erleichtert zu zeigen, dass das Wahljahr 2026 hiermit zu Ende sei. Und an seinem Reformkurs will er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wieder hat die sogenannte Alternative für Deutschland eine Wahl gewonnen und bei einer weiteren überraschend gut abgeschnitten. Kanzler Friedrich Merz nahm das zum Anlass, Minuten nach Verkündung der 18-Uhr-Prognosen, die Dramatik der Situation einzuräumen, sich aber doch gleichzeitig erleichtert zu zeigen, dass das Wahljahr 2026 hiermit zu Ende sei. Und an <em>seinem</em> Reformkurs will er natürlich weiterhin festhalten. Medien und Koalitionspartner stimmen da weitestgehend ein und zu: Reformen sind nötig, andere Vorschläge gibt es nicht, also Augen zu und durch, bis zu den nächsten Wahlen bleibt Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„There is no alternative!“, hat Maggie Thatcher immer gesagt und so tut es auch unser Kanzler. Und alle, die diese Reformen mit verbrochen haben. Würde Merz Helmut Kohl zitieren, würde er <em>seine Reformen</em> wohl so bezeichnen: es wird wenigen besser gehen als zuvor, aber allen anderen schlechter. Und dazu gibt es keine Alternative? Die Regierung hat sich in eine Sackgasse regiert und die Lehre aus den Wahlergebnissen ist nun, diese bis zu den nächsten Wahlen (NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) zu ignorieren, den Kopf in den Sand zu stecken und weiter die AfD groß zu machen. Ach nein, da ist ja der neue Tankrabatt, der wird es regeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein lustiger Fakt zum Schluss: die andere Partei, die unbedingt an ihrem Kurs festhalten und alles andere ignorieren wollte und damit einst die Regierung killte aka. FDP, ist in MV mit 1,1% hinter der Tierschutzpartei gelandet, in Berlin mit 2,5% knapp vor derselben. Das kann unseren ehemaligen Volksparteien auch blühen, schon rutscht die CDU in MV unter die 5-Prozent-Hürde. Schade, dass die <em>Alternative</em> so scheiße ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S.: Ich weiß, ich konzentriere mich immer auf <em>den Kanzler</em>, der ja nun sicherlich nicht allein an allem Schuld ist, aber der Mann ist schon immer meine Nemesis gewesen, insofern nehme ich hier einfach auch meine Chronistenpflicht wahr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">P.P.S.: Zur Stützung meines Punktes schenke ich euch noch <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-09/friedrich-merz-wahlergebnisse-cdu-schwarz-rote-koalition?freebie=7f1324a6">diesen Kommentar von Bernd Ulrich</a>.</p>
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		<title>Die Melonenbombe</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/18/die-melonenbombe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 14:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gelebt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie lange darf man eigentlich eine Wassermelone liegen lassen, also ab Kauf bis zum Verzehr? Bei uns bringen es die riesigen grünen Kugeln gerne auf drei bis fünf Tage, bevor ihr jemand mit den Fleischermesser zu Leibe rückt, je nach Reifegrad beim Kauf, sollte man diese Zeit keinesfalls überschreiten, hab ich für euch getestet. Vielleicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie lange darf man eigentlich eine Wassermelone liegen lassen, also ab Kauf bis zum Verzehr? Bei uns bringen es die riesigen grünen Kugeln gerne auf drei bis fünf Tage, bevor ihr jemand mit den Fleischermesser zu Leibe rückt, je nach Reifegrad beim Kauf, sollte man diese Zeit keinesfalls überschreiten, hab ich für euch getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hat sie auch sechs Tage gelegen? Und vielleicht war sie beim Kauf schon überreif? Wahrscheinlich beides. Jedenfalls ist uns gestern eine Wassermelone die in einem Lagerkorb in der Küche stand, regelrecht explodiert. Also Verletzte gab es jetzt keine, hat auch niemand gehört, aber als wir abends nach Hause kamen, konnte man es deutlich am Geruch (<em>Beschreibung des Geruchs zensiert</em>) wahrnehmen, dass irgendetwas schief gegangen sein muss. Glücklicherweise ist die Bombe nach unten hochgegangen, d.h. die Melone lag im Korb, sah aber aus wie ein Fußball dem die Luft entwichen ist. Das habe ich aber erst später gesehen, denn wir mussten Ground Zero erstmal erreichen. Was gar nicht so leicht war, weil der Küchenboden mit einer gigantischen Pfütze gegorener verflüssigter Melone bedeckt war. Es ist unglaublich, wie viel das war und wie die Sch… geklebt hat!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erwachsener Mensch hat zwischen fünf und sechs Liter Blut, eine durchschnittlich großer und offenbar komplett vergammelte Wassermelone enthält scheinbar ähnlich viel Flüssigkeit. Es ist einfach nur eklig. Alle Lebensmittel in den Körben unter der Melone, der Teppich, zwei zugegeben schon sehr abgewetzte Küchenhandtücher und zwei Rollen Küchenpapier stehen auf der Verlust-Liste dieses Unglücks, zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden. Ich male mir aus, ich hätte die Melone am Abend für das Dessert aufschneiden wollen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto von <a href="https://unsplash.com/@elchin_ahmadov?utm_source=instant-images&amp;utm_medium=referral" target="_blank" rel="noopener">Elchin Ahmadov</a> gemeinfreiähnlich auf <a href="https://unsplash.com" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a>.</p>
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		<item>
		<title>Halloween (1978)</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/16/halloween-die-nacht-des-grauens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 16:17:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[70er]]></category>
		<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner TV- und Kino-Sozialisation ist der erste Halloween-Streifen sowas wie die Mutter aller Horrorfilme. Ein Film, den wohl jedermensch gesehen hat oder mindestens seinen Inhalt kennt. Mit einer Musik, die quasi jedermensch mitpfeifen kann. Der Film von 1978 gehört natürlich in den 70ies Rewatch, auch wenn ich ihn damit wahrscheinlich einmal zu viel gesehen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In meiner TV- und Kino-Sozialisation ist der erste Halloween-Streifen sowas wie die Mutter aller Horrorfilme. Ein Film, den wohl jedermensch gesehen hat oder mindestens seinen Inhalt kennt. Mit einer Musik, die quasi jedermensch mitpfeifen kann. Der Film von 1978 gehört natürlich in den <a href="https://couchblog.de/2026/02/12/70s-rewatch/">70ies Rewatch</a>, auch wenn ich ihn damit wahrscheinlich einmal zu viel gesehen habe.</p>



<span id="more-10047"></span>


<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1RX4ehwJ-xw">Der deutschsprachige Trailer von 1978, mit dieser typischen Off-Stimme, die uns heute fast lächerlich erscheint…<br></a></p>


<p class="wp-block-paragraph">In der Halloweennacht 1963 tötet der sechsjährige Michael Myers seine 17-jährige Schwester Judith und landet darauf hin in der Obhut des Psychiaters Dr. Sam Loomis, der in Micheal das wahre Böse sieht und sich darum bemüht, ihn nie wieder frei zu lassen. Im Alter von 21 Jahren entwischt Myers am Vortag zu Halloween jedoch aus dem Sanatorium und kehrt in die Stadt seines Verbrechens zurück, um dort den seitdem berühmten Killer mit der weißen Maske zu geben…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber den Plot kennen ja meiner Theorie nach sowie alle. Also mich lockt das so gar nicht mehr hinter dem Ofen hervor, auch wenn es einen Kult begründet hat. Was sicherlich nicht passiert wäre, wenn man beim Arbeitstitel des Film „Der Babysitter-Mörder“ geblieben wäre. Dass man den Horror direkt mit dem Event Halloween verbunden hat, war ein Marketing-Geniestreich und eröffnete die Möglichkeit zu etlichen Sequels.</p>


<figure class="rf-quotation">
  <blockquote class="rf-quotation__quote"><p>Ich habe acht Jahre lang versucht, mit ihm Kontakt zu bekommen, dann nochmal sieben Jahre, um zu verhindern, dass er jemals wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Ich wusste zu gut, was sich hinter diesen Augen verbirgt, das absolute … Böse.</p></blockquote>
    <figcaption class="rf-quotation__caption">Dr. Sam Loomis</figcaption>
  </figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mich auch in der x-ten Review völlig kalt gelassen hat, ist die seinerzeit 19jährige Jamie Lee Curtis. Der Film altert inzwischen nicht mehr so richtig gut, Jamie Lees Figur war aber ja auch schon 1978 extrem konservativ angelegt und leidet darunter am meisten. So eine Figur würde man doch heute auch völlig anders ausbauen, oder?! „Aber gut, 1978 halt“, könnte man sagen, müsste dabei aber im Kopf behalten, dass man zu dieser Zeit eigentlich schon viel weiter war. Mit meiner Interpretation, dass Laurie Strode als machtloses Opfer dargestellt wird, das letztlich durch schieres Glück und die Hilfe von Doktor Loomis überlebt, bin ich zwar keineswegs allein, aber es gibt durchaus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Halloween_%E2%80%93_Die_Nacht_des_Grauens#Frauenfeindlichkeit">auch andere Sichtweisen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengefasst kann ich die Brillianz von Erzählung, Kameraführung (POV!) und Musik schon irgendwie goutieren, in dem Abstand, den ich aber inzwischen von solchen Filmen habe, stören mich die inhaltlichen Fehler und Zweifelhaftigkeiten doch sehr. Beim Saturn Award 1979 musste sich „Halloween“ übrigens „The Wicker Man“ geschlagen geben, <a href="https://couchblog.de/2022/12/30/the-wicker-man/">der mir wesentlich besser gefallen hat</a>.</p>
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		<title>Die Podroll</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/15/die-podroll/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 14:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier findet ihr meine Podroll, also das Verzeichnis der Podcasts, denen ich folge, indem ich sie regelmäßig in meiner Podcast-App (nicht Apple, nicht Spotify!) höre.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise schaue ich ja <a href="https://couchblog.de/tag/jahresrueckblick/">zum Jahresende</a> auf die Podcasts, die ich regelmäßiger höre, aber soooooviel passiert da auch gar nicht mehr, also kann ich das auch in eine ordentliche Podroll (jetzt hab ich Lust auf Sushi) packen. Die Shortlist enthält nun nicht mehr ganz so viele alte weiße Männer wie zuletzt, aber immer noch viel Sprech-Radio, immer mehr Geschichte und natürlich Politik.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Die Worte des Che</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/15/die-worte-des-che/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 22:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[60er]]></category>
		<category><![CDATA[70er]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-800x1200.jpg" alt="In der Auslage eines Antiquariats liegt auf hellem Teppichstoff ein kleines Büchlein, das aus kreisrunden Seiten besteht von ca. 6cm Durchmesser, die von einem Messingring zusammengehalten werden. Der Titel „Worte des Che Guevara“." class="wp-image-10027" srcset="https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-800x1200.jpg 800w, https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-267x400.jpg 267w, https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-768x1152.jpg 768w, https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-1024x1536.jpg 1024w, https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-1366x2048.jpg 1366w, https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-1200x1800.jpg 1200w, https://couchblog.de/wp-content/uploads/2026/09/che-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der hiesige Antiquar reagiert auf seine Art auf die politische Situation. Aber auch wenn das Büchlein <em>von sehr guter Erhaltung</em> ist, 98 Euro scheint mir doch ein echter Liebhaberpreis zu sein.</figcaption></figure>
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		<title>Vor 25 Jahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 07:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gelebt]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Es wird wieder viel der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 gedacht. Ein Datum, das ohne Zweifel mein Leben verändert hat. In meiner Erinnerung habe ich etliche Artikel darüber geschrieben. Was aber gar nicht stimmt…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es wird wieder viel der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 gedacht. Ein Datum, das ohne Zweifel mein Leben verändert hat. In meiner Erinnerung habe ich etliche Artikel darüber geschrieben. Was aber gar nicht stimmt: <a href="https://couchblog.de/2004/09/11/vor-drei-jahren/" target="_blank" rel="noopener">drei Jahre nach 9/11 habe ich einen Rückblick geschrieben</a>, das typische „wo warst du, als die Jets in die Türme einschlugen?“-Stück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist es wohl vor allem, wegen der Dinge die da <em>nicht</em> stehen. Zum Beispiel, dass ich in dieser Zeit mit einer afghanischen Frau zusammen war (wie das nach den familiären Ansichten ihre sehr modernen aber eben doch afghanischen Familie eben möglich war) und dass sich diese Beziehung in der Folge genauso pulverisierte, wie die Türme des World Trade Centers. Oder, dass ich nach 9/11 mein Leben in eine andere Richtung gedreht habe, gar nicht mit einem zu den Klängen von Enya gefassten Vorsatz, sondern ganz unterbewusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gab letztlich alles auf, was ich bis dahin als von mir aufgebaut betrachtete: Schluss mit Plattenladen und DJ-Leben, Umschulung zum Fachinformatiker, weg aus Oldenburg, arbeiten in Hamburg, Umzug nach Lübeck. Das passierte zwar alles über einen Zeitraum von mehreren Jahren, aber als ich am 1. September 2005 zum ersten Mal zum Arbeiten in das Pressehaus am Speersort ging, war diese Entwicklung abgeschlossen.</p>
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		<title>Leserunde</title>
		<link>https://couchblog.de/2026/09/09/leserunde-3/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:37:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gelinkt]]></category>
		<category><![CDATA[AFD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Einige der Artikel, die ich heute gelesen habe, immer noch unter dem Eindruck der Wahl in Sachsen-Anhalt und auch der Diskussionen darüber hier im Blog.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://feinanteil.com/mittwoch-09-september-2026-nach-der-wahl/">Nach der Wahl</a> ist das Motto dieser Woche. Obwohl es alle haben kommen sehen wollte es doch keiner glauben, dass in einem deutschen Bundesland wirklich fast 44% (der Wähler*innen, nicht der Einwohner*innen) die AfD wählen würden. Auch auf dem Dorf:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">In der Regel hat man hier ein eigenes Haus mit genügend Essen drin, ein Auto vor der Tür und eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Rational ist das alles nicht mehr zu greifen. Die Leute hier müssen endlich verstehen, dass Gefühle objektive Fakten nicht ersetzen können und das man überhaupt für seine Gefühle selbst verantwortlich ist. Das man ab und zu auch mal gucken muss, ob es dort überhaupt schön ist, wo die herkommen… und wie begründet die überhaupt sind.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">(via <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/09/09/sachsen-anhalt-blog-reaktionen-auf-die-wahl-aus-ost-und-west/">digital diary</a>)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ähnlich beschreibt es Thomas Gigold, der unsere Diskussion von <a href="https://couchblog.de/2026/09/07/er-kann-es-nicht/">hier</a> in <a href="https://gigold.me/blog/kein-entkommen">Kein entkommen</a> weiterspinnt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Denn zwischen all den strahlenden Häusern, auf den frisch geteerten Straßen mit nagelneuen Autos und zwischen den Plakaten die Dorffeste verkündeten, da hingen noch die ganzen Plakate. Die, die versprechen: „<em>Alles ist möglich</em>“. Die, die betonen jeder solle heizen dürfen, wie er will. Die, die verkünden man müsse Migranten ab Minute Eins abschieben. Die, die erklären, wolle die besten Schulen der Welt haben und ein Land ohne Illegale sowie einer steuerfreien Rente sein. Die, die sagen Ulrich Siegmund werde „das Land retten“ (vor wem?) und „stark machen“ (gegen wen?). Und immer wieder dazwischen verkünden in Dörfern handgeschriebene Banner von Initiativen, dass man hier keine Windräder, Industriegebiete oder Wasserstoffkraftwerke wolle.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach dem „Warum?“ versuchen ebenfalls viele zu ergründen, die Belltower News haben mich da am besten abgeholt: <a href="https://www.belltower.news/wahlsieg-mit-system-wie-die-afd-in-sachsen-anhalt-radikalitaet-zur-bewegung-machte-166925/">Das sind die Gründe für den Wahlerfolg der AfD</a>, auch wenn mich das Artikelbild kotzen macht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Der Wahlkampfslogan »Alles ist möglich« und die Rahmung des Wahlprogramms als »Vision 2026« zielten auf mehr als die bloße Mobilisierung von Anhänger<em>innen und Wähler</em>innen. An die Stelle von »Alternativlosigkeit« und oftmals technokratischer Sachpolitik trat ein populistisches Heilsversprechen: Grundsätzlich sei alles möglich – vorausgesetzt, die homogen definierte »Volksgemeinschaft« und ihre vermeintlichen Interessen würden wieder an erster Stelle gesetzt. Man müsse bei Geflüchteten, Förderprogrammen für Minderheiten und queere Menschen, bei Zivilgesellschaft, Klimaschutz und Co. kürzen. Dann wäre für »uns Deutsche« wieder genug da. Das angerufene Gemeinschaftsgefühl ist dabei stets exklusiv und mit der Ausgrenzung vermeintlich »Anderer«, und Fremder sowie der Abwertung politischer Gegner verbunden. In dieser Logik gehören alle, die nicht zum imaginierten »Wir« zählen, zu den »Volksfeinden«.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: <a href="https://pdimagearchive.org/images/bf45ba0a-4d4c-4abb-a6ee-e077cd9f9330">Public Domain Image Archive / Internet Archive / University of Toronto Libraries</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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