Magic Phil

Phil Mattingly ĂŒber Stunden hinweg ĂŒber den Monitor wischen zu sehen, war in jedem Fall eine große Freude – und ein großer Gewinn fĂŒr die Berichterstattung ĂŒber eine PrĂ€sidentschaftswahl, die ganz sicher noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Zauberer an der Magic Wall: Die Hoffnung wischt zuletzt

Besonders witzig fand ich, als Chris Cuomo Phil Mattingly fragt, wieviel 35 Prozent von irgendeiner großen Zahl von Einwohners sei und Mattingly antwortet wie aus der Pistole geschossen, rechnen könne er nicht, deswegen hĂ€tte man ihn hier zum Herumgestukulieren an die magic wall gestellt.

Nach der zweiten Wahlnacht, immer noch kein Ergebnis

Dass die USA schon lange nicht mehr als Vorbild fĂŒr eine Demokratie herhalten können, sollte uns seit vier Jahren klar sein. Als wir damals am Morgen nach der Wahl von Trumps Sieg aus den Dornröschenschlaf gerissen wurden, hatte sich aber ja bei den meisten von uns schnell das GefĂŒhl verfestigt, dass es sich um einen Fehler der Geschichte handeln mĂŒsse. Weil ja auch irgendwie nicht sein kann â€Š Sie kennen das.

TatsĂ€chlich hat auch genau das die Demokratische Partei der USA gedacht und die letzten Jahre ihre Handlungen danach ausgerichtet. „Weiter so“ wurde als Parole ausgegeben und damit ist man die letzten vier Jahre von Niederlage zu Niederlage gesegelt, das verdaddelte Amtsenthebungsverfahren und die Kandidatur Joe Bidens waren da nur die Höhepunkte.

Und so haben wir uns in diesem Jahr also wieder gemeinsam vor dem Fernseher eingefunden: hier in Europa glaubten wir insgeheim an den „Erdrutschsieg“, denn wie gesagt, es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. Und den Demokraten ging es irgendwie nicht anders. With God on our side, sollte es schon klappen. Und am Ende wird es das vielleicht auch. Auch nach der zweiten Wahlnacht sind ein Sieg beider Kandidaten noch möglich.

Gleichzeitig hat die Wahl aber gezeigt, dass wir zwar viele politische Kommentare und Analysen geschrieben, gelesen, gesendet, gesehen, gehört haben, aber leider immer noch nicht begriffen hatten, dass Trump nur das Symptom fĂŒr den kompletten Verfall der amerikanischen Gesellschaft ist. Ein Hoch auf jene, die nun sagen können, sie hĂ€tten es ja gesagt, aber selbst bei denen habe ich das GefĂŒhl, dass sie von der eigenen Einsicht ĂŒberrascht wurden.

Im Moment ist nicht klar, wie es in Arizona, Georgia oder Pennsylvania ausgehen wird. Oder wie es mit der Klagewut des Donald weitergeht. Wie wahrscheinlich sind gewalttÀtige Auseinandersetzungen, wenn er seine AnhÀnger weiter anstachelt? Wenn er das Ergebnis nicht anerkennen wird? Und wie weit wird das gehen?

Auch wenn Biden gewinnt, wird die Spaltung bleiben. Sollte Trump gewinnen, wird sie nur noch tiefer gehen, dafĂŒr wird er sorgen. Es ist der Geburtsfehler des amerikanischen Traums.

Nach der Wahlnacht, vor dem Ergebnis

Diejenigen US-Amerikaner.innen, die Donald Trump gewĂ€hlt haben, betrĂŒbt nicht, dass Trump die demokratischen Institutionen schleift, die öffentliche Meinung mit LĂŒgen fĂŒttert und Politik auf der Grundlage von Hass und Hetze betreibt. Denn das sind nicht die Kriterien, die das Bewusstsein vieler Amerikanerinnen und Amerikaner bestimmen.

taz

Noch ist offen, wer der nĂ€chste PrĂ€sident der USA wird. Noch könnte Joe Biden es schaffen. Trotz des ungewissen Ausgangs zeigte er sich in der Wahlnacht siegesgewiss, er „sei auf Kurs, diese Wahl zu gewinnen“, sagte er. Aber selbst wenn das gelingen sollte, ist eins nach dieser Nacht lĂ€ngst entschieden: Die Demokraten haben, selbst wenn vieles fĂŒr sie spricht, nicht mehr das Zeug dazu, entscheidende Wahlen in den USA klar zu gewinnen. Und daran ist nicht Donald Trump schuld.

ZEIT ONLINE

Insgesamt deutet sich an, dass sich die amerikanische Demokratie in Richtung jener Versionen entwickelt, die wir aus Mittel- und Lateinamerika kennen. Dazu passt auch das neue Narrativ in Teilen der politischen Online-Rechten, das mir in den vergangenen Tagen immer mal wieder begegnet ist: Man sei vor allem eine Republik, das bedeute nicht unbedingt, eine Demokratie zu sein.

Johannes

Leselinks zur US-Wahlnacht

Heute ist es so weit: Wahltag in den USA. NatĂŒrlich lĂ€uft die Wahl schon eine ganze Zeit und auch die Wahlberichterstattung ist zurzeit allgegenwĂ€rtig. Wer sich noch mal mit dem bekloppten Wahlsystem in den Vereinigten Staaten auseinandersetzen will, dem sei „So wird der US-PrĂ€sident gewĂ€hlt“ empfohlen.

Bekloppt ist das Wahlsystem, weil es aus der Anfangszeit der Demokratie ist und so genĂŒgend Möglichkeiten lĂ€sst, die Wahlen zu manipulieren, nicht erst seit Donald Trump. Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Voter-Suppression, der Verhinderung, dass Leute ĂŒberhaupt wĂ€hlen gehen können, hat Adrian Pohr in „Wenn WĂ€hler nicht wĂ€hlen sollen“ aufgezĂ€hlt.

FĂŒr die „Explained: US-Wahlen“ Miniserie auf Netflix ist es heute möglicherweise schon zu spĂ€t, andererseits: Niemand weiß, wie lange das Leiden in den nĂ€chsten Tagen dauern wird.

Auf welchen Staaten und Zahlen man als Zuschauer der Wahlnacht besonders schauen muss, steht in „So steht es im Rennen ums Weiße Haus“. Nicht das am Ende wieder jemand nicht um die Bedeutung von Florida, Ohio, Texas, Georgia, North Carolina, Arizona, Pennsylvania, Michigan oder Wisconsin weiß.

Wer heute Nacht die Wahlen auf CNN oder Ă€hnlichen Sendern verfolgen will, dem hilft vielleicht dieses zugegeben etwas veraltete Glossar der amerikanischen Botschaft mit wichtigen Begriffen. Und um Verwirrungen vorzubeugen: die Republikanische Partei (Trump) wird zumeist in ihrer Parteifarbe rot dargestellt, ihr Logo ist der Elefant und abgekĂŒrzt wird sie gerne GOP (Grand Old Party). Die Farbe der Demokratischen Partei (Biden) ist blau, ihre AbkĂŒrzung einfach „D“ oder Dems und das Logo ist ein Esel. Das mit den Logos ist kein Witz.

Artikelbild: Jon Tyson auf Unsplash.

Nostalgie im Lockdown

X-Box 360 Spiele
Ich bin mit der alten XBox noch nicht fertig


Passend zum Lockdown und ein paar Urlaubstagen habe ich mich mit Futter fĂŒr das alte DĂŒsentriebwerk mit Spielefunktion versorgt. In L.A. Noire bin ich schon mittendrin. Nicht im Bild: Batman Arkham Asylum, nach vielen Jahren endlich nochmal durchgespielt.

Und wenn bis zum nĂ€chsten Winter immer noch kein Impfstoff zur VerfĂŒgung steht: eine PS One habe ich auch noch!

Sean Connery, *1930 †2020

NatĂŒrlich James Bond. Daran kommt man nicht vorbei, auch wenn es fĂŒr einen Schauspieler sicherlich fĂŒrchterlich ist, den Rest seines Lebens auf eine Rolle festgelegt zu sein. Vielleicht wĂ€re es einfacher gewesen, wenn nicht bis heute immer wieder andere sich als Bond versuchen mussten und das nicht ein ums andere Mal so lĂ€cherlich ausgefallen wĂ€re?

Aber Sean Connery hat natĂŒrlich jede Menge andere Filme gemacht, mehr als man aufzĂ€hlen kann. „Der Name der Rose“ fĂ€llt mir das als erstes ein, die wunderbare Verfilmung eines der besten BĂŒcher ever.

Oder „The Rock“. Oder „Die Wiege der Sonne“. Oder die „Highlander“-Filme. Oder. Oder. Viel, was man sich retrospektiv jetzt nochmal anschauen kann. NatĂŒrlich auch: Bond.

Artikelild: Rob Mieremet ‱ CC BY-SA 3.0 nl

Ein Haufen gefÀhrlicher Irrer

Letzte Woche hatte ich einen Flyer imBriefkasten, mit dem mir der oberste Querdenker Schwindelarzt aus Sinsheim weismachen will, dass „Covid-19 keine erhöhte Gefahr darstellt“. Die Sterberate in Deutschland entsprĂ€che lediglich der einer leichten Grippesaison. Ansonsten sind nur Links zu Webseiten von Corona-Leugnern darauf, zum Teil mit Inhaltswarnung des verwendeten Shortlink-Anbieters davor, der Inhalt sei mehrfach als Fakenews gemeldet worden. Die Szene der Corona-Leugner sucht mich zu ĂŒberzeugen mit endlosen Videos von irgendwelchen AusschĂŒssen, bei denen sich mitunter der o.g. Schwindelarzt selbst vernimmt. Kann mir auch keiner erzĂ€hlen, dass das jemand diese X „Tausend Minuten Videomaterial anschaut“, aber falls doch: Es ist die perfekte GehirnwĂ€sche.

Und immer wieder: Spendenaufrufe. Beispielsweise versprechen die Eltern gegen Corona, dass die Klagen, fĂŒr die sie Spenden gesammelt haben, jetzt unterwegs sind und demnĂ€chst auf der Seite veröffentlicht werden. Bis dahin bitte weiter spenden. Am dreistesten ist die Querdenker-Website selbst, auf der vorgerechnet wird, die angeblich gleichbleibend niedrige Testpositivrate von einem Prozent (stimmt so gar nicht, sie ĂŒbersteigt inzwischen fĂŒnf Prozent) wĂ€re gleich der Testfehlerrate, also gĂ€be es schon seit April keine CoronafĂ€lle mehr. Die Leute sind nicht einfach anderer Ansicht als ich, die lĂŒgen ganz offen.

Das Problem bei der Sache, es finden sich scheinbar immer mehr Leute, die bereit sind, diese LĂŒgen zu glauben. Millionen von diesen Flyern werden von rund 425 regionalen Gruppen in die BriefkĂ€sten gesteckt, organisiert ĂŒber Telegram-Gruppen. Wie sich diese Leute inzwischen verrannt haben, zeigt dieser Bericht:

Die Mitglieder sind vielfach ĂŒberzeugt, dass Corona keine Gefahr darstellt. Viele sind verzweifelt, dass sie in ihrer Umgebung nur auf Ablehnung stoßen und als „Covidioten“ ausgegrenzt werden. Aus der Gruppe im Kreis Heinsberg, dem ersten Corona-Hotspot in Deutschland, schreibt ein Mitglied nach dem Verteilen: „Man wird angeschaut, als ob man Staatsfeind Nummer 1 wĂ€re.“

Lustigerweise bekommen die Gruppen die Flyer zwar umsonst, spenden nach eigenen Angaben aber dafĂŒr großzĂŒgig auf die Konten des Schwindelarztes. Das hat alles schon etwas sektenmĂ€ĂŸiges. Das muss es auch, denn nur eine echte Sekte kann damit umgehen, dass Vorhersagen von Wundern oder dem Weltuntergang nicht eintreten. Die exponentiell ansteigenden Infektionszahlen der letzten zwei Wochen, vor allem aber die wieder ansteigenden Belegzahlen fĂŒr Intensivbetten und die steigende Todesrate, all das lĂ€sst sich nur mit mehr Leugnung und folglich mehr Extremismus ertragen fĂŒr die, die sich selbst als Aufgeweckte begreifen. Und schon gibt es einen Brandanschlag auf das RKI, oder einen Sprengstoffanschlag auf die Leibniz-Gesellschaft. Diese Szene also als verschrobene Idioten abzutun, könnte sich als schwerwiegender Fehler herausstellen. Und wer könnte einen solchen Fehler begehen? Richtig, der Verfassungsschutz natĂŒrlich, fĂŒr ihn sind die Querdenker „eine aus dem zivil-demokratischen Spektrum stammende Bewegung, welche im gesamten Bundesgebiet Veranstaltungen gegen die Corona-BeschrĂ€nkungen organisiert und durchfĂŒhrt, an denen auch vermehrt Akteure aus der rechtsextremen Szene teilnehmen“ (aus dem Lagebericht des Corona-Krisenstabes).

Wie das Kaninchen vor dem Lockdown

Nun ist die zweite Welle auch bei uns in LĂŒbeck angekommen. Helle Aufregung entstand dabei gestern, als die 7-Tage-Inzidenz mit einem Mal ĂŒber 35 hĂŒpfte. Man rechne nun auch mit einem Überschreiten der Grenze von 50 bis ĂŒbermorgen, sagte BĂŒrgermeister Lindenau noch im eilig reaktivierten LN-Livestream auf Facebook. Einen Tag spĂ€ter ist auch diese EinschĂ€tzung Geschichte, denn bereits heute steht die Inzidenz bei 50,8.

Was mich erstaunt: trotz der Entwicklung in ganz Deutschland, die es ja absehbar gemacht hat, dass nun auch nicht gerade LĂŒbeck das gallische Dorf aus dem Comic sein wĂŒrde, das als letztes dem Virus widersteht, ist die Überraschung ĂŒber die plötzliche Dynamik doch reichlich groß. Entsprechend hilflos fallen die Maßnahmen aus, die kurzfristig beschlossen wurden:

  • Maskenpflicht in den Straßen der Altstadtinsel und auf der Promenade in TravemĂŒnde
  • eine Sperrstunde fĂŒr die Gastronomie zwischen 23 und 6 Uhr
  • der Außerhausverkauf von Alkohol, bspw. an Tankstellen wird ebenfalls in dieser Zeit verboten
  • die Besucherzahlen von Veranstaltungen werden eingeschrĂ€nkt, bleiben aber hoch
  • bei Treffen und Feiern zu Hause, dĂŒrfen nur noch maximal 15 Personen zusammen kommen
  • der Weihnachtsmarkt im Dezember ist abgesagt
  • die nordischen Filmtage finden komplett online statt, ohne Veranstaltungen in Kinos.

Eine Maskenpflicht auch draußen mag ja sinnvoll sein, aber die EinschrĂ€nkung auf bestimmte Straßen und PlĂ€tze macht solche Regelungen unverstĂ€ndlich und kompliziert, sie mĂŒssen dann jetzt erstmal von OrdnungshĂŒtern durchgesetzt werden, die dann anfangs auch erstmal kulant sein mĂŒssen, bis das greift (ohne zu klĂ€ren ob es etwas hilft) dauert es eine ganze Zeit. Ich habe auch nichts davon gehört, dass es jetzt eine erhöhte Ansteckungsgefahr im Freien gĂ€be, an der Promenade in TravemĂŒnde hat man im Sommer nich die Leute gestapelt und fröhlich verkĂŒndet, im Freien könne ja quasi nichts passieren. Dass der Weihnachtsmarkt abgesagt wurde ist zwar konsequent, aber auch keine schnell wirkende Maßnahme, das er ĂŒberhaupt weiter geplant wurde, war der eigentliche Anachronismus. Und die nordischen Filmtage waren eh zum großen Teil bereits auf Streaming umgestellt. Allein die Sperrstunde geht das Problem der Ansteckung in Kneipen, wie in der Hamburger „Katze“ an, aber auch davon hat man in LĂŒbeck vorher nichts gehört.

Das Problem ist, dass niemand zu wissen scheint, wo sich die vielen Leute aktuell anstecken. Die Nachverfolgung funktioniert schon lange nicht mehr dergestalt, dass die GesundheitsĂ€mter nicht feststellen können, wo sich jemand infiziert hat. Das mag zum einen daran liegen, dass die Auswahl zu groß ist (die Party am Wochenende, die Afterhour zu Hause, der Besuch auf Omas Geburtstag, mit dem Bus zur Arbeit und abends Restaurant, Kino und Kneipe) und das im nicht privaten Bereich auch einfach schwierig herauszufinden ist, wo wer aufeinander getroffen ist. Die Corona-App hĂ€tte hier helfen können, aber die Mehrheit der Bevölkerung ist das ja alles viel zu egal, um sich so ein App aufs Handy zu laden. Bleiben die Ansteckungen im privaten Umfeld, zu denen die Ämter leichter Zugang haben und wo auch der Auskunftswille grĂ¶ĂŸer ist (die eigene Familie schĂŒtzen, da das geht). Deswegen ist immer davon die Rede, dass die Leute sich im Privaten anstecken wĂŒrden, dabei ist das eben nur der kleine Teil der Ansteckungen wo das eben klar ist. Ein klassischer Denkfehler.

Wir hÀtten den virusmilden Sommer nutzen können, unsere Infrastruktur, unsere Schulen, unsere ArbeitsstÀtten, vor allem aber unsere Einstellung vorzubereiten auf den lang und breit vorhergesagten harten Herbst. Stattdessen haben wir uns in nutzlosen Diskussionen mit Nazis, Impfgegnern, Veganköchen und anderen RealitÀtsverweigerern eingelassen. Stattdessen sind wir in den Urlaub gefahren. Stattdessen haben wir uns eingebildet, alles sei doch nicht so schlimm und am Ende doch nur Panikmache.

Monatelang haben Politiker immer wieder betont, es gĂ€be so wenig Ansteckungen, weil sich die Leute an die Regeln hielten. Hatte man einen anderen Eindruck, wurde einem direkt wieder Panikmache und Schwarzmalerei vorgeworfen. Und nun behaupten die gleichen Politiker, die BĂŒrger seien nicht einsichtig genug und appellieren eindringlich, jetzt doch endlich AbstĂ€nde einzuhalten und Masken zu tragen. Sonst drohr der Lockdown.

Stattdessen hat man den Sommer ĂŒber mit Nichtstun verbracht. In den Schulen gibt es keine Hepafilter. Nicht mal CO2-MessgerĂ€te. In den GesundheitsĂ€mtern wird noch per Fax kommuniziert, mit Papier und Bleistift Buch gefĂŒhrt. Am Sonntag sind sie geschlossen und sonntags finden auch keine Tests statt. Es sind noch immer nicht alle Testlabore an das Corona-App-Meldesystem angeschlossen. Es liegen nicht einmal vorbereitete Maßnahmenkatalogen in den Rathausschubladen, es gibt keine Idee, was zu tun ist.

Nennt mich Sirene, aber ich sage: der Lockdown wird kommen.