Blick aus dem Fenster auf die Wakenitz. Im Vordergrund ein winterlich kahler Baum, dahinter das Gelände des Segelclubs mit Steg, dahinter die zugefrorene und schneebedeckte Wakenitz. Auf der anderen Flusseite stehen ein paar Villen.

Eisfläche

Thema: Gelebt

Vor unserer Haustür frieren nicht nur die liebste Partnerin von allen und ich, wenn wir unseren täglichen Abendspaziergang unternehmen, sondern auch die Wakenitz. Und Letztere ist zumindest zwischen Dükerkanal und Falkendamm nun schon einige Tage, ziemlich festgefroren. Die Eisfläche ist natürlich noch nicht freigegeben, was aber einige Spezialisten nicht zu hindern scheint.

Jeweils gestern und vorgestern haben wir abends dort Leute herumlaufen sehen und uns gefragt, was es bringt, im Dunkeln, außer nochmal den besonderen Kick, garantiert nicht gerettet zu werden, falls das Eis bricht, schlicht, weil es keiner mitkriegt. Wir waren so ziemlich die Einzigen, die bei Minus zehn Grad noch zu Fuß am Ufer unterwegs waren. „Laut DLRG seien Männer und Kinder besonders anfällig dafür, das Risiko beim Betreten des Eises falsch einzuschätzen.“, war ja klar.

Ich selbst war das letzte Mal 2012 auf der Wakenitz zu Fuß unterwegs, da war sie wohl auch offiziell freigegeben. Im selben Jahr fror auch die Alster zu.

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