Jedes Mal, wenn der FC St. Pauli in dieser Saison ein Tor schießt, ein Derby gewinnt oder womöglich in die 1. Bundesliga zurückkehrt, spende ich einen kleinen bis mittleren Betrag an die well:fair foundation (ehemals Neven Subotic Stiftung), die in ihren Projekt-Regionen in Äthiopien, Kenia und Tansania Brunnen und Sanitäranlagen baut und damit schon für mehr als 200.000 Menschen Zugang zu sauberem Wasser geschaffen hat. Und weiter schafft.
Für mich ist das eher eine Kleinigkeit und so macht mir jedes Tor noch mehr Freude. Das könnt ihr auch, einfach hier eintragen und mitmachen: Tore für Neven.
Ich bin nun wahrlich eher der gemütliche Typ, aber die aufregende Raserei des Lebens, Termine, Erfolge, Misserfolge, Feiern und traurige Anlässe rasen vorbei. Ich muss mich mal kurz hinsetzen.
Heute morgen habe ich im Tagesfeed der Wikipedia über das Schicksal der Méduse gelesen, das Théodore Géricault zu seinem Gemälde Das Floß der Medusa inspirierte. Dieses Bild nutzen The Pogues als Coverbild für Rum Sodomy & The Lash und das Album höre ich gerade und dabei muss ich an Delmenhorst denken und so funktioniert also... Weiterlesen
Es war warm am Wochenende. Verdammt warm. Rekordverdächtig und rekorderreichend warm. Ich lege mich fest, es war nachgerade heiß. So heiß, dass wir überlegt haben, statt weiter unter der unfassbaren Hitze in der Wohnung weiter zu leiden, zum Abkühlen in die Tiefgarage zu ziehen. Balkonmöbel und Feldbetten waren quasi schon gepackt, da fiel auf, dass... Weiterlesen
Ich fühle mich wie ein gebratenes Hähnchen. Die ganze Nacht habe ich im Bett rotiert wie über dem Grill, die Hitze war entsprechend und morgens bin ich total durch.
Wenn du den abendlichen Spaziergang wegen eines Wolkenbruchs nach hinten schiebst und stattdessen im Supermarkt Zuflucht suchst und dann auf dem Rückweg noch schnell zum in der Lokalpostille als „Bester…“ ausgezeichneten Dönermann mal testen willst, der dann aber wegen der fortgeschrittenen Zeit und weil er eben nicht in der Innenstadt sitzt, schon eben die Rollläden runtergelassen hat und du stattdessen doch noch zur diesjährigen Nummer Zwei (aber letztjährigen Nummer Eins, so verdient!) kurvst und dann zu nun inzwischen wirklich vorgerückter Stunde zu Hause noch einen Dürüm mit Sauce und scharf reinlädst, ja dann hast du in der Nacht Kebabträume und am nächsten morgen Stacheldraht und zwar im Mund.
Seit 9/11 erzählt man sich an Jahrestagen von Katastrophen gerne, wo man gewesen ist, als man von der Katastrophe erfuhr. Das kann für die Tschernobyl-Katastrophe 1986 nur für einen sehr kleinen Personenkreis überhaupt möglich sein und die sind aller Wahrscheinlichkeit nach, längst tot. Alle anderen könnten allenfalls davon erzählen, was sie zwischen Ende April und... Weiterlesen
Beim Aufbruch zur Arbeit irgendwie abgelenkt, daraus folgend: die Höchststrafe, Kopfhörer vergessen. Und das im Zug, der trotz Langsamfahrtstelle vor Reinfeld pünktlich ist. Am Bahnhofsausgang will mir jemand einen Flyer in die Hand drücken und verkündet lauthals: „Pro Olympia“. „Pro?“, frage ich angeschrien, angewiedert und ablehnend. „Natürlich, was denn sonst?!“ antwortet der Mensch im vielzitierten... Weiterlesen