
Black Labs — s/t
Meine nachweislich erste Technoplatte die ich jemals gekauft habe, völlig stilsicher bei „City Music“ auf dem Kuhdamm. Ein echter Glücksgriff, was mutmaßlich an der Aufmachung der Scheibe und vor allem dem orangenen Vinyl lag. Ich hatte zu der Zeit wirklich noch keine Ahnung von elektronischer Musik und schon gar nicht einen gefestigten Geschmack[1]. Ich hatte mir fünf Scheiben zum Anhören wahllos aus den Regalen gezogen und das Werk von Carl A. Finlow, Daz Quayle und Kevin Walsh aka. „Black Labs“ auf Trope[2] war das einzige, dass ich auf Anhieb verstand. Ich habe diesen Stil am Ende nie wirklich aufgelegt, für mich viel zu schnell, aber das Tempo würde heute wieder in die Zeit gut passen. Auf Discogs hat jemand kommentiert, dass Sven Väth den Opener gern als Opener genutzt hat… das mag sein. Aber hört selbst.
Fußnoten
Was sich auch daran zeigte, dass die zweite Technoplatte die ich mir jeweils kaufte die happy hardcore Nummer „Annihilating Rhythm“ von Ultra-Sonic war, jenes Stück, das Scooter für seinen ersten Hit „Hyper Hyper“ klaute. ↩︎
Trope Recordings war das Label von Thomas P. Heckmann, auf dem er seine berühmte „Drax“ Serie herausgebracht hatte, wovon ich zu der Zeit aber natürlich nichts wusste. ↩︎
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