
Timetunnel


Ich hatte eine kurze Umbaupause angekündigt, dann hat es aber nun doch fast einen ganzen Monat gedauert, trotz oder gerade auch wegen der KI-Unterstützung, die ich für die Neuerfindung des Couchblogs in Anspruch genommen habe. Dazu an anderer Stelle vielleicht mal mehr.
Das neue Couchblog sieht aber nicht nur neu aus, es ist auch ein Gang nach Canossa, zurück zu WordPress. Wollte ich eigentlich vermeiden und ich habe auch einige andere Systeme getestet, was ich allerdings am alten Couchblog ändern wollte, konnte ich mit keinem anderen System so umsetzen, wie ich es wollte.
Ich war mit meiner static site mit 11ty und netlify durchaus zufrieden die letzten Jahre, aber immer mit dem Gefühl, das bei aller Zufriedenheit eben doch etwas fehlt. Die Kernanalyse: es fehlten mir drei wichtige Sachen:
Es fehlen wie immer noch einige Sachen, ich freue mich über Hinweise, wenn irgendwas kaputt oder eine schlechte Experience hinterlässt. Ich hoffe die DNS-Umstellung geht nun schnell und ohne Probleme über die Bühne. Wir sehen uns dann auf der anderen Seite…
Es gibt demokratisches Webdesign, welches das Internet und digitale Plattformen inklusiver, zugänglicher und partizipativer gestalten möchte. Das Gegenteil davon wäre IMHO undemokratisches Webdesign, aber faschistisches Webdesign?
Timmy der Wal ist kaum tot, da muss seine Prominenz schon für Werbezwecke ausgenutzt werden. Und Lübeck zieht auch noch die Kinder mit rein.
Wie Belltower News zu berichten weiß, wurde dem Kopf der Identitären Deutschlands, Maximilian Märkl, auf dem Weg zum „Remigrations-Gipfel“ in Portugal, am Flughafen die Ausreise verweigert, mit der Begründung das Ansehen der Bundesrepublik im Ausland zu schädigen. Märkl reiste dann mit dem PKW nach Portugal, offenbar unbehelligt. Das ist schon nicht schlecht, aber irgendwie doch...
Am verlängerten Wochenende hatte ich ein wenig Zeit über und leider tendiere ich manchmal dazu, mir aus der Zeit ganz wie in Momo ein Zigarre zu drehen und sie in die Luft zu blasen, oder anders: sinnlos vor der Glotze abzuhängen.
David Axelrods Debutalbum „Songs of Innocence“ aus meinem Geburtsjahr ist eine Melange aus Fusion Jazz, psychedelic R&B (dig this!) und barocker Popmusik, so ähnlich steht‘s in der Wikipedia und verdammt es stimmt.
Wenn du den abendlichen Spaziergang wegen eines Wolkenbruchs nach hinten schiebst und stattdessen im Supermarkt Zuflucht suchst und dann auf dem Rückweg noch schnell zum in der Lokalpostille als „Bester…“ ausgezeichneten Dönermann mal testen willst, der dann aber wegen der fortgeschrittenen Zeit und weil er eben nicht in der Innenstadt sitzt, schon eben die Rollläden runtergelassen hat und du stattdessen doch noch zur diesjährigen Nummer Zwei (aber letztjährigen Nummer Eins, so verdient!) kurvst und dann zu nun inzwischen wirklich vorgerückter Stunde zu Hause noch einen Dürüm mit Sauce und scharf reinlädst, ja dann hast du in der Nacht Kebabträume und am nächsten morgen Stacheldraht und zwar im Mund.
Nur kurz, weil es länger dauert als geplant: hier ist gerade eine kleine Umbaupause. Ich bin tatsächlich nicht in den Teich gefallen an dem ich die letzten zwei Wochen fischen war und auf ein Baustellen-Icon (animiert) verzichte ich aus ästhetischen Gründen. Ab nächste Woche spätestens, so das DNS mitspielt, gibt’s hier wieder mehr zu lesen. In meiner Abwesenheit spielt doch einfach ein wenig.
Ein KI-Assistent soll Code aufräumen – und baut dabei einen Fehler ein, den er anschließend standhaft als keinen Fehler erkennt. Die Geschichte eines kleinen typografischen Desasters mit großem Frustrationspotenzial.