Morgenlese XIV

Wer sich gefragt hat, in welcher Größeneinheit media-queries erstellt werden sollten, lest den Text, oder die Quintessenz: the only unit that performed consistently across all four browsers is em..

Wer einen Performancemonitor für seine Website bauen will, kann warten, bis unser Devblog-Eintrag dazu fertig ist, oder schonmal hier schauer: Building a Website Performance Monitor.

Ire Aderinokun leitet einen mehrteiligen Walkthrough Building a PWA, beginnend mit “Offline First” with Service Worker und dem zweiten Teil: „Instant Loading“ with IndexedDB.

Bild: Parker Byrd

J-Walk – The French Letter

Hier mal eine Erinnerung an meine Plattenkiste, die mir ein Kollege sozusagen über den Tisch gereicht hat. Ach ja, wie schön war die Zeit in der Lounge, wo das Wochenende schon donnerstags begann, mit einem Coctail, wie hiess er… Tiefseetaucher! Boah… jetzt ist mir kurz schlecht geworden 🙂

Laut Urban Dictionary bedeutet j-walk »To cross the road in an illegal manner.«, ist hier in Wahrheit aber Martin Fisher.

Herbert – See You On Monday

Wirklich, wirklich, wirklich einer meiner Deepminimalhousedubevergreens und die nachweislich beste Einleitung zu einem smoothen Sonntagnachmittagsset, auch wenn meine Kopie davon leider völlig zerkratzt und befleckt ist, wohl von einer dieser Sonntagsnachmittagsveranstaltungen, wir hatten ja keine Berghainschlange damals, in die wir uns stellen mussten, sondern haben zu Hause, den Rest hab ich vergessen.

When a man is tired of London, he is tired of life. [Samuel Johnson]

Morgenlese XII

Die heutige Morgenlese kommt auch wirklich am Morgen und ist die erste, die sowas wie ein Motto hat, viel Wortspielerei jedenfalls. Finde ich fast schon so gut, dass ich das beibehalten könnte, aber man weiss ja leider wie das ist, wenn man sich festlegt, das hindert auch oft. Na mal sehen. Und dann muss man ja praktisch auch immer eine mäßig sinnvolle Einleitung schreiben… hüstel.

Bedenkenswert

Vor kurzem hatte ich mal das Glück zwischen Berlin und Hamburg das neue Bahn-WLAN wifionice (klingt wie eine Walt-Disney-Show) auszutesten. Eigentlich funktionierte es gerade nicht, denn statt gratis zu sein, bot mir das blöde captive portal und die gleiche Seite im Browser nur an, einen Tagespass für 4,95€ zu erwerben. Ein Blick in den Sourcecode und ein deaktiviertes display:none später, konnte ich allerdings trotzdem gratis surfen. Nicht ganz sauber gebaut habe ich mir da noch gedacht.

Offensichtlich ist die schlecht gecodete Startseite wohl noch das kleinste Problem, denn leider ist das neue Bahn-WLAN ausgesprochen geschwätzig: Was das neue Bahn-Wifi über seine Nutzer ausplaudert. Und dabei ein offenes Tor für cross site scripting Angriffe. Ach ja…

Update: anders als ich es erwartet hatte, müssen zur Behebung der Sicherheitslücke nicht alle ICEs wieder in die Werkstatt zurück, sondern das Problem soll bereits behoben werden.

Bemerkenswert

J. Renée Beach und Matt King von Facebook haben heraus gefunden, dass per CSS clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px); versteckter, aber zugänglicher Text von Screenreadern ohne Leerzeichen vorgelesen wird: Beware smushed off-screen accessible text, also ohne Punkt und Komma sozusagen. Das ist natürlich unschön, kann aber mit hinzufügen von white-space: nowrap relativ schnell behoben werden.

Sehenswert

Und zum Schluss etwas weniger technisches, aber sehr visuelles: in der gotischen Pfarrkirche Saint-Eustache in Paris, hat der Künstler Miguel Chevalier eine generative and interactive virtual reality installation vorgeführt, die neben der ganze Buzzwords in diesen Eintrag nahezu unglaubliche Lichteffekte an die Decken der Kathedrale zauberte: Heavenly Vaults: Virtual Reality Ceiling Installation in a Gothic Cathedral.

Bild: Parker Byrd

Golden Girls – Kinetic (Orbital Mix)

Der heutige XKCD hat bei mir einen kleinen Stich im Herzen verursacht. Vinylist habe ich mich mal genannt und Unzug um Umzug die schwere Last gegen Umzugshelfer verteidigt. Und was ist heute: die Platten gammeln im Keller und alles kommt nur noch als MP3 vom Rechner, wenn ich überhaupt noch mal zum Mischpult oder gar zur App greife. Es ist ein Kreuz.

Dabei begleiten mich meine Scheiben schon so lange durchs Leben. Auch wenn ich mich bereits von der Hälfte der Sammlung getrennt habe—nie werde ich die Tränen in den Augen des glücklichen Nachbesitzers vergessen, als er sie abholen durfte—liegt da doch ein ziemlicher Schatz und nachgerade Teil von mir ungenutz herum.

XKCD sagt: »The 78rpm-era was closer to civil war than to today«, das mag schon sein. Die 45- und 33rpm-Ära ist allerdings noch in vollem Gange. In meinem Keller jedenfalls. Ogee’s back in the basement sozusagen. Ha! Wartet es nur ab. In diesem Sinne, let the good old times roll…