John Gruber schreibt über sein Mindset beim Bloggen:
Me, I try to get into the mindset of playing live music, not recording a studio album. Except when I’m writing a piece where I really want it to be an album. Those aren’t rare, per se, but they’re occasional. If I tried to make every post a hall-of-famer I’d never get anything out.
Viele Menschen regen sich über die Bettelscreens an elektronischen Zahlterminals auf, fühlen sich genötigt. Björn fühlt sich sogar erpresst. Das kann ich nicht nachvollziehen. Weiterlesen
Das Couchblog ist nicht komplett umgezogen, ist ja nicht das erste Mal, eh nicht auch die meisten meiner alten „Art Directed Blogging/Editorial Webdesign“-Projekte migriert sind.
Dieser Punkt ist seit gestern erreicht, alles Verfügbare (ein paar Exemplare sind in den Jahren verloren gegangen, warten aber noch auf Restauration) ist nun wieder in den Content einsortiert. Das mir die Seiten aus dem Static Site Generator so praktisch als fertiges HTML vorlagen, sind sie jetzt als eine Art Zwitter-Technik ins WordPress integriert: ein echter WordPress-Artikel mit dem textlichen Inhalt versorgt das System, den Feed etc. mit den nötigen Metadaten, stattdessen wird aber ein Redirect auf eine plane HTML-Seite ausgespielt.
So sollten sowohl noch ausstehende Artikel umsetzbar und auch zukünftige Projekte zumindest nicht ausgeschlossen sein.
Während im Hinterzimmer noch gewerkelt und geschraubt wird, fange ich schonmal an, vorne ein paar Kleinigkeiten über das neue Couchblog in den Fokus zu rücken, vor allem für die zahlreichen (hüstel) Leser*innen der Feedversionen des Blogs… die haben ja vielleicht noch gar nicht bemerkt, dass hier wieder mal alles ganz neu aussieht.
Das Logo zeigt zum ersten Mal tatsächlich mich, ich dachte, ich wäre jetzt in dem Alter, da es egal ist, wie ein Mann aussieht und vor sich hinaltert… einerseits. Andererseits bin ich eitel genug, um mich hinter einem Avatar zu verstecken, der mich natürlich viel viel jünger macht, als ich eigentlich bin. Die oder die Avatare habe ich aus dem fantastischen Avatar-Creator (npm) den Fang-Pen Lin gebaut hat, basierend auf der Library von Pablo Stanley. Ich will da gar nicht mehr reininterpretieren als drin steckt, aber mich erinnert das irgendwie an die wunderbaren Zeiten, als wir unsere Freizeit damit zu brachten, Avatare im Stil der Simpsons, im Stil von Mad Men oder im Anime-Style zu generieren. Those were better days. LOL.
Das Logo und das ist jetzt das Feature, gibt es in verschiedenen Ausprägungen: ich habe dem SVG auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche Münder aka. Gesichtsausdrücke hinzugefügt, die ganz unauffällig tage- und contentweise gewechselt werden. Also bin ich mal gut gelaunt, mal etwas depressiv und relativ oft komplett iritiert von den Dingen über die ich hier blogge. Das passt zu mir und diesem Blog.
Seit über einer Woche bin ich jetzt schon wieder auf einem echten Wordpress unterwegs und wenn ich das mal zusammenfassen darf: wo viel Licht ist, da gibt es auch viel Schatten. Und: Couchblog gibt's nun auf Mastodon und Bluesky. Weiterlesen
Ich hatte eine kurze Umbaupause angekündigt, dann hat es aber nun doch fast einen ganzen Monat gedauert, trotz oder gerade auch wegen der KI-Unterstützung, die ich für die Neuerfindung des Couchblogs in Anspruch genommen habe. Dazu an anderer Stelle vielleicht mal mehr.
Das neue Couchblog sieht aber nicht nur neu aus, es ist auch ein Gang nach Canossa, zurück zu WordPress. Wollte ich eigentlich vermeiden und ich habe auch einige andere Systeme getestet, was ich allerdings am alten Couchblog ändern wollte, konnte ich mit keinem anderen System so umsetzen, wie ich es wollte.
Ich war mit meiner static site mit 11ty und netlify durchaus zufrieden die letzten Jahre, aber immer mit dem Gefühl, das bei aller Zufriedenheit eben doch etwas fehlt. Die Kernanalyse: es fehlten mir drei wichtige Sachen:
Schnelligkeit/Reaktionsfähigkeit: Ich bin der Typ, der eine Slacknachricht schreibt, abschickt und sofort danach mit der PPfeil-nach-oben-Taste den Post editiere, weil ich Tippies oder Typos finde. Das ist kein Workflow für ein System mit langwierigen Buildprozessen und externen Deployments (das hat früher schon immer an Movable Type genervt)
Übersicht: Ein Repo mit ~3800 Artikeln ist ein Repo mit ~3800 Artikeln. Es ist nur rudimentär durchsuchbar im Backend, im Frontend sowieso nur mit weiteren Abhängigkeiten, so kann ich mit meinem Archiv nicht arbeiten. Oder anders, mit fehlte dieses Blog aus einem Guss Gefühl und dafür hatte ich die Zusammenführung der einzelnen Blogs ja eigentlich gemacht.
No-Techbros: Ich will weg von den amerikanischen TechBro-Firmen, also mein Blog weg von Github und statt an Netlify gebunden zu sein, hoste ich jetzt bei Freunden. Das ich dafür die Software von Matt-MadMax-Mullenweg nutze, die übliche Dialektik der Dinge, aber der Lock-In-Effekt ist hier relativ überschaubar.
Es fehlen wie immer noch einige Sachen, ich freue mich über Hinweise, wenn irgendwas kaputt oder eine schlechte Experience hinterlässt. Ich hoffe die DNS-Umstellung geht nun schnell und ohne Probleme über die Bühne. Wir sehen uns dann auf der anderen Seite…
Nur kurz, weil es länger dauert als geplant: hier ist gerade eine kleine Umbaupause. Ich bin tatsächlich nicht in den Teich gefallen an dem ich die letzten zwei Wochen fischen war und auf ein Baustellen-Icon (animiert) verzichte ich aus ästhetischen Gründen. Ab nächste Woche spätestens, so das DNS mitspielt, gibt’s hier wieder mehr zu lesen. In meiner Abwesenheit spielt doch einfach ein wenig.
Gab es in diesem Jahr schon den zweiten, einer kommt noch, im November glaube ich (zu faul das jetzt nachzuschlagen). Ist aber auch völlig Wurst, ich glaube nicht an Freitage den 13. Der Aberglaube sieht ja beides als Unglücksboten, die 13 und den Freitag. Nordische Märchenerzählungen, äh Mythologie oder war es doch irgendwas aus dem... Weiterlesen
Seit nunmehr 40 Tagen habe ich jeden Tag einen Blogartikel hier reinpackt, mit einer schändlichen Ausnahme am 8. Februar, trotzdem sind es aber 41 Artikel, weil ich zwei mal an einem Tag zwei Artikel gepostet habe. Was bis heute niemand gefragt hat: warum ich das eigentlich mache. Es soll mir Freude machen. Stefan Grund scheint... Weiterlesen