Gelesen am Wochenende

Meine Internetverbindung lahmt heute rum, so habe ich etwas Zeit, die für das Wochenende gespeicherten Artikel schon jetzt zu lesen (während die siebte Folge Picard aus der Leitung auf die Platte tröpfelt).

HTML: The Inaccessible Party macht mit meinem Irrglauben Schluss, in Sachen A11Y auf der sicheren Seite zu sein, wenn ich HTML5-Elemente nutze. Die paar verbliebenen Webbrowser entwickeln sich in den letzten Jahren einigermaßen schnell—da kannte ich andere Zeiten—die Screenreader kommen aber nicht entsprechend hinterher. Und haben Fehler. Zusammen ergibt sich eine Liste von Elementen, die zumindest nicht out-of-the-box zugänglich sind.

Ich habe mir zwei Titan Keys von Google zugelegt, um mal auszuprobieren, wo man die FIDO-kompatiblen Schlüssel überall einsetzen kann. How To Set Up and Use The Google Titan Key Bundle hat ein wenig geholfen, tatsächlich ist es aber zur Zeit noch etwas schwierig, mehr im Netz zu finden, als aufbereitete Versionen der Betriebsanleitung, die alle als Ausgang haben, dass man seinen Google-Account mit dem Schlüssel als zweitem Faktor absichert. Dazu muss ich wohl mal einen ganzen Artikel schreiben, wenn Zeit dazu ist.

Tim Kadlec liefert mir mit When CSS Blocks – Web Performance Consulting zwar keine Lösung zu einem meiner aktuellen Probleme, wohl aber einen Einblick, auf welchem Level von Wahnsinn die creme de la creme der Performance-Gurus in ihrer täglichen Arbeit schon angekommen sind. Quasi auf Thread-Level herauszufinden, welches CSS oder Script gerade in Sekunde 0,05 der Timeline das Parsing der Website blockt ist sicherlich eine interessante Arbeit. Mir würde ja schon reichen die abermillionen verschwendeten Millisekunden für Third-Party-Mist mal los zu werden.

Und noch ein Kopfschüttler zum Ende: Hacking und Spionage – Ist WhatsApp sicher genug für die Diplomatie? fragt netzpolitik.org. Was ja nur eine rhetorische Frage sein kann, denn hey, ich bin ja nicht ohne Grund bei WhatsApp ausgestiegen, meine Frau hat ja nicht einfach so alle ihre Kontakte in andere Dienste überredet und die komplette europäische Diplomatie nutzt das Facebook-Produkt, als hätte es den NSA-Skandal nie gegeben?! Na fein…

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