Am Stück

Thema:

16 Tage hintereinander habe ich nun Blogeinträge geschrieben, also jeden Tag einen (und sonntags auch mal zwei). Nun ist die 16 keine besondere Zahl, markiert kein Jubiläum oder würde sonst zu irgendetwas berechtigen, trotzdem nehme ich diesen 17. Artikel zum Anlass, die letzten Blogtage noch einmal Revue passieren zu lassen. Der Grund: Mir ist heute nichts Besseres eingefallen, also dann eben öffentliches Sinnieren, das allmähliche Verfertigen der Gedanken beim Bloggen, frei nach Kleist.

Ich war mit meiner statischen Website hier dem Grunde nach hochzufrieden, gerate aber nun immer öfter an deren Grenzen. Es haben sich in den Jahren ja so einige Artikel angesammelt, der Buildprozess ist lang und weilig, und der Watchmode gerät leider immer wieder aus dem Tritt. Dadurch gestaltet sich das Schreiben von Artikeln immer langwieriger, gerade wenn Zeitdruck herrscht, denn viel Zeit zum Bloggen habe ich immer noch nicht. Und dann muss ja immer noch ein Commit gemacht, gepusht und auf den Build in der Cloud gewartet werden. Es zieht sich. Vor Kurzem habe ich einen Artikel um kurz nach Mitternacht gepostet, nur um festzustellen, dass das Artikeldatum nach dem Build auf dem Server falsch angezeigt wurde. Bug beheben bis zwei Uhr … nicht gut.

Ebenso habe ich zwar zunächst die Ruhe ohne Kommentare genossen, dann aber festgestellt, dass ich doch hin und wieder etwas Rückmeldung brauche und dass eine Kommentarfunktion zu einem Blog gehört wie der RSS-Feed. Nun habe ich das zwar nachgeholt, in den ersten Tagen hat das allerdings, zusammen mit meinen Codingbemühungen und dem täglichen Artikel, bei Netlify gleich so viele Punkte verbraten, dass ich beginnen musste, Geld einzuwerfen. Und das ist nun wieder eine immer geplante Sollbruchstelle gewesen, die ich mir beim Umzug in die Cloud gesetzt hatte. Außerdem wird es mir auf der amerikanischen Seite des Internets auch zu ungemütlich.

Also beginne ich wieder, mich auf einen Umzug vorzubereiten. Zu was oder wohin, steht noch nicht fest. Es wird spannend.

1 Kommentar

Falls du Hilfe brauchst, die beim Umzug mit nem Bier in der Hand auf nem Stuhl neben dem LKW sitzt und den Leuten, die wirklich anpacken erzählt, was sie falsch gemacht haben, ich hätte Zeit. Spaß, bin gespannt wo die Reise hingeht. Peace.

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