Social Media Crackhead

Heute habe ich gelernt: Facebook ist legales Crack. Naja. Crack hätte ich mir irgendwie spannender vorgestellt. Aber, dass muss man sagen: es hat mich schon immer sehr beschäftigt dieses Facebook und ich war dabei mal draussen und mal drinnen. Im Moment bin ich gerade drinnen und es nervt mich gewaltig. Ich will nicht wieder die Geschichte vom Frosch im heissen Wasser hervorholen, tue es aber natürlich trotzdem.

Foto von Veeterzy.

Back to the roots

Das Couchblog ist zurück, oder Opa erzählt vom Kriech.

Ich komme in das—auch unter Berücksichtigung meiner gerade erst vor eineinhalb Monaten beendeten postaduleszenten Phase—Alter, wo man(n) beginnt sich seiner Wurzeln zu erinnern. Statt nun Rob Gordon gemäß meine verflossenen Top-Five-Freundinnen nochmal abzuklappern, hat es mich vor ein paar Wochen in das zum Egosurfing Internetarchiv) verschlagen. Irgendwie wurde mir klar, wieviel Daten ich in den Jahren da schon hineingekippt habe, und es bestimmt lustig wäre, diese zu heben. Das war jetzt erstmal gar nicht so leicht getan, bis ich wayback-machine-downloader gefunden habe. Und der förderte nun wieder eine Menge Daten an die Oberfläche, tatsächlich mehr, als ich gedacht hätte. Ich habe dann darauf so lange herumgerödelt bis ich einen Satz einigermaßen funktionierender WordPress-Import-Feeds zusammen hatte. Diese habe ich zusammen mit dem alten in der Gegend herum oxidierenden Codecandies und dem Blogteil von nicobruenjes.de in eine WordPressmultiinstanz zusammen gekippt, und here it is

Zusammengemerged bedeutet das:

  1. Couchblog ist wieder zurück und wird ab sofort auch hier bebloggt…
  2. meine alten Couchblog-Projekte sind ebenfalls wieder verfügbar, also das alte Original-Couchblog (2002 bis 2004, Movable Type) und Webpropaganda (2004 bis 2007, Textpattern)
  3. das komplette Codecandies-Archiv findet sich nun auch unter dieser Adresse (2007 bis 2013, WordPress)
  4. der Weblogteil von nicobruenjes.de ist nun hier unter couchblog.de/nico verfügbar.

Und das alles ist nur der Anfang. Warum ich das tue? Weil ich es kann. 🙂 Ich hätte allerdings gerne noch mehr getan (und ich habe auch noch ein paar Daten in petto), aber ganz in meine Bloganfangstage direkt nach 9/11 werde ich nicht zurückkommen, anders als Benjamin, den ich zu seiner Gradlinigkeit nur beglückwüschen kann.

Foto von Mr. Cup