2026
Dieses Album. Auf CD habe ich es tatsächlich und ernsthaft kaputt gespielt, die Bits aus der Scheibe gehört, Jahr um Jahr. Tag um Tag. Stunde um Stunde. Wenn man einen 120kg schweren Tanzbären wie mich auf die Tanzfläche locken will und dabei gewillt ist, das Risiko einzugehen, dass danach keine benutzbare Tanzfläche mehr da ist,... Weiterlesen
Saxon „Wheels Of Steel“ (1980) Oh ja, the metal days, da ist wirklich nicht mehr viel von übrig geblieben. Ich kann heute mal etwas Metallica hören und vielleicht auch noch hier und da zu AC/DC mitwippen, aber die sich über Jahrzehnte wiederholende Reproduktion langhaariger, lederbejackter Zwergmännlichkeit macht mich doch heute sehr sehr müde. Da tendiere... Weiterlesen
Über 30 Jahre ist es jetzt her, dass Jeff Mills im Liquid Room Shinjuku, Tokyo, dieses Set ablieferte und die elektronische Tanzmusik in eine neue Richtung schubste. An einem Abend in einem Set verlagerte sich der Schwerpunkt endgültig von Chicago nach Detroit, von House zu Techno, vom weichen Discosound zum brutal stampfenden Beat. In 67... Weiterlesen
Meine nachweislich erste Technoplatte die ich jemals gekauft habe, völlig stilsicher bei „City Music“ auf dem Kuhdamm. Ein echter Glücksgriff, was mutmaßlich an der Aufmachung der Scheibe und vor allem dem orangenen Vinyl lag. Ich hatte zu der Zeit wirklich noch keine Ahnung von elektronischer Musik und schon gar nicht einen gefestigten Geschmack[1]. Ich hatte... Weiterlesen
Als Norman Cook 1996 sein erstes Album als Fatboy Slim veröffentlichte, hatte er bis dahin bei den Housemartins Bass gespielt, die Band Beats International mitgegründet („Dub Be Good to Me“), als Pizzaman Hits (u.a. „Happiness“) gelandet, ebenso als Mighty Dub Cats („Magic Carpet Ride“). Als Fatboy Slim sollte er diese Karriere noch toppen und dieses... Weiterlesen
Jim Morrison war schon ein krasser Typ und auf einem seiner ausgedehnten LSD-Meskalin-Trips muss er wohl kurz in die Zukunft gereist sein, um sich anzusehen, wie Techno Parties in den 90ern so funktionierten. Und als Jim da in der Zukunft unterwegs war, wird er wohl Emmanuel Top getroffen haben. Und der wiederum hat Morrisons Gedicht... Weiterlesen
Eigentlich eine eher unauffällige Scheibe, gehörte aber schnell zu meinen signature tracks, also jene Scheiben, die ich in fast jedem Set spielte. Das Stück hat keinen langwierigen buildup, aber eine ganz beeindruckende Bassline, die sich leicht mitsummen lässt. Die Synthies sind auch eher Geräusche als Melodien, trotzdem stellen sie gut dar, was der Titel aussagen... Weiterlesen
„Paper Moon“ von 51 Days (aka. Tata Box Inhabitors aka. Dobre & James und nicht so bekannt als Gaston Steenkist und Alex Dijksterhuis) ist mit großem Abstand die beste Deephouse Scheibe in meiner Sammlung. Es ist ein Meisterwerk in Komposition, 12 Minuten nehmen sich Dobre & James Zeit, den Track Spur für Spur aufzubauen, um... Weiterlesen
Haute & Freddy sind ein US-amerikanisches Duo, das aus der Singer-Songwriterin und Produzentin Michelle Elaine Buzz und dem in Los Angeles lebenden Songwriter, Musiker und Produzenten Lance Eric Shipp besteht. Buzz, geboren 1993 in Houston, Texas, hat sich bereits als gefragte Autorin für internationale Popgrößen wie Kylie Minogue, Lady A und Bebe Rexha etabliert und... Weiterlesen
2025
2025 war ein trauriges Jahr für mich, musikalisch gesehen. Ich komme schon aus Zeitgründen nicht zum Mixen im Moment. Sinnvollerweise habe ich deswegen mein DJ-Pool-Abo gekündigt, schweren Herzens. Dafür habe ich dann mehr Tracks auf Traxsource gekauft, vor allem classic house. Liegt alles ungenutzt da. Und wenn ich mich dann doch entschließe, muss ich erstmal... Weiterlesen