Cardamom im Westfield
Gestern Abend war ich mal auswärts essen, statt hier den täglichen Blogartikel abzuliefern, entsprechend muss ich heute zwei schreiben… ach nein, ich glaube so ernst nehme ich die Sache dann doch nicht. Aber, berichten will ich doch, denn…
Für uns Außerhamburgische, das „Westfield“ ist eine Mall im Herzen des Überseequartiers, nein, das Westfield ist das Überseequatier oder umgekehrt, quasi ein von einem globalen Konzern entwickelter Stadtteil im Stadtteil. Darin ist das „Cardamom“ ein sagen wir modernes indisches Restaurant, das selbst unter dem Motto „progressive indian dining“ daher kommt.
Ich hatte „Haryali Shammi Pistachio Curry“ oder auch „hausgemachte Spinatbällchen in einer Pistazien-Pralinen-Creme“. Das war erstmal so lecker, wie es klingt, aber auch wenig. Was ja nichts schlechtes sein muss. Mit Reis und Naan-Brot dazu völlig in Ordnung. Der Laden war rappeldicke voll, die Atmosphäre aber nicht laut. Es lief eine Endlosschleife womöglich KI generierte Fahrstuhl- und TripHop-Musik, die weder genervt hat noch sonst irgendwas, sie war einfach da. Richtig bemerkt hat man sie nur auf dem Klo. Die Bedienung war freundlich, aber nicht gut.
Und das einzige, was wirklich wirklich gestört hat, war das Blitzen der gigantischen Werbedisplays am Westfield Center Dingenskirchens. Bewegtbildwerbung im Stadtbild ist definitiv das Letzte.
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