Jäger des verflixten Dönerlogos (Faz)

Logos sind ja aus unserer Konsumwelt sowieso nicht mehr wegzudenken, aber ich finde es immer sehr interessant, an welchen Stellen wir schon gar nicht mehr darüber nachdenken. Das Dönerlogo gehört sicherlich dazu. Und fällt noch dazu in eine andere sehr interessante Klasse von Logos, nämlich der generischen Produktlogos, die immer gleich sind, oder sich ähneln, aber keine Firma an sich bewerben. Vor allem im Gaststättengewerbe sind diese verbreitet, bspw. auch auf Pizzakartons (der Ofen), Servietten (ein paar Brocken Griechisch lernen) usw.

Jäger des verflixten Dönerlogos

Shortlinklistenmetadiskussion

Kleines Metathema… das gehört ja zum Bloggen dazu, wie Laurel zu Hardy. Ich weiß nicht wie viele Diskussionen ich in den Jahren schon mit mir selbst geführt habe, wie man Dinge im Blog behandeln sollte. Viele.

Ich habe seit der immer mal wieder mit abwechselndem Erfolg Reinkarnation meiner BlogbemĂĽhungen hier es ĂĽberhaupt nicht hinbekommen, ein ordentliches Shortlinkformat zu finden. Einerseits sind die Gelesen-Formate zu anstrengend geraten und fĂĽr mich auch etwas enttarnend (ich lese halt viel zu wenig nebenbei, es gibt einfach zu wenig nebenbei).

Für die Bookmarks andererseits hatte ich immer gehofft eine Form der automagischen Synchronisierung entwickeln zu können. Das schaffe ich aber in vielerlei Hinsicht nicht. Ein Aspekt dabei ist sicherlich das oben erwähnte fehlende nebenbei Zeit und Muße haben zum Entwickeln. Ein anderer ist, dass ich zum Führen ordentlicher Listen von Bookmarks einfach psychisch und physisch nicht in der Lage bin, da muss mir irgendein Ordentlichkeits-Gen fehlen oder so. Das ist irgendwie schade, weil ich da durchaus positive Rückmeldung dazu bekommen habe, aber so wie es ist, ist das alles viel zu aufwendig.

Und last but not least hat die Watchlist, also die Liste der Filme und Serien die ich mir ansehen will, egal ob sie nun neu sind, oder nur gerade verfĂĽgbar oder ich sie achon hundert Mal gesehen habe, scheinbar niemand verstanden und nicht ganz ohne Berechtigung interessiert das wohl auch niemanden, was ich beides verstehe, geht mir im Nachhinein auch so.

Und nun?

Nun werde ich das alles so wie es ist stehen lassen und fürdahin derlei Content posten als was er ist, als kurzer Link, mit einer kurzen Erklärung dran, fertsch.

Das übliche Ende einer Blogmetadiskussion. Ich habe hier ein Problem, so wie ich es bisher gelöst habe gefällt es mir nicht mehr, ich löse das in Zukunft anders. Bis zum nächsten Mal. Irgendwie lustig.

Gelesen am Wochenende

Eine gewichtige Rolle bei der Verteilung des neuartigen Coronavirus in Europa haben die Skigebiete in Österreich eingenommen, beim Aprés-Ski wurde sich offenbar gegenseitig fröhlich infiziert. Der Standard: Après-Ski mit bösem Erwachen in den Tiroler Bergen.

Die Welt nach Corona. Die Corona-Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei” ist. Der Publizist Matthias Horx bezeichnet sich selbst als Trend- und Zukunftsforscher und Visionär, na gut. Seine Rückschau auf die Coronakrise aus der Zukunft ist allerdings ganz hervorragend gelungen und macht ausgesprochen Mut.

[S]o wenig in Zeiten schwerer Krisen das Widerwort geschätzt wird und sich alles um die Staatsspitze versammelt, so essenziell wird die kritische Beobachtung der Macht. Sagen wir es so: Kritik ist systemrelevant.

Gero von Randow

Gleich zwei wichtige Texte bei ZEIT ONLINE: Corona und der Staat, Gero von Randow diskutiert im Angesicht drohender Ausgangssperren, wie weit der Staat in Richtung der historisch gefürchteten Notstandsgesetzgebung schon jetzt gehen kann und geht. Christian Bangel weist dann, nachdem das Kontaktverbot verkündet ist, darauf hin, dass sich es zwar niemand leicht macht mit den Einschränkungen der persönlichen Freiheiten, aber auch, dass dies nicht so bleiben muss: Die andere Gefahr, neben dem Virus. Vorsicht ist also angesagt.

Gelesen am Wochenende

Meine Internetverbindung lahmt heute rum, so habe ich etwas Zeit, die für das Wochenende gespeicherten Artikel schon jetzt zu lesen (während die siebte Folge Picard aus der Leitung auf die Platte tröpfelt).

HTML: The Inaccessible Party macht mit meinem Irrglauben Schluss, in Sachen A11Y auf der sicheren Seite zu sein, wenn ich HTML5-Elemente nutze. Die paar verbliebenen Webbrowser entwickeln sich in den letzten Jahren einigermaßen schnell—da kannte ich andere Zeiten—die Screenreader kommen aber nicht entsprechend hinterher. Und haben Fehler. Zusammen ergibt sich eine Liste von Elementen, die zumindest nicht out-of-the-box zugänglich sind.

Ich habe mir zwei Titan Keys von Google zugelegt, um mal auszuprobieren, wo man die FIDO-kompatiblen Schlüssel überall einsetzen kann. How To Set Up and Use The Google Titan Key Bundle hat ein wenig geholfen, tatsächlich ist es aber zur Zeit noch etwas schwierig, mehr im Netz zu finden, als aufbereitete Versionen der Betriebsanleitung, die alle als Ausgang haben, dass man seinen Google-Account mit dem Schlüssel als zweitem Faktor absichert. Dazu muss ich wohl mal einen ganzen Artikel schreiben, wenn Zeit dazu ist.

Tim Kadlec liefert mir mit When CSS Blocks – Web Performance Consulting zwar keine Lösung zu einem meiner aktuellen Probleme, wohl aber einen Einblick, auf welchem Level von Wahnsinn die creme de la creme der Performance-Gurus in ihrer täglichen Arbeit schon angekommen sind. Quasi auf Thread-Level herauszufinden, welches CSS oder Script gerade in Sekunde 0,05 der Timeline das Parsing der Website blockt ist sicherlich eine interessante Arbeit. Mir würde ja schon reichen die abermillionen verschwendeten Millisekunden für Third-Party-Mist mal los zu werden.

Und noch ein Kopfschüttler zum Ende: Hacking und Spionage – Ist WhatsApp sicher genug für die Diplomatie? fragt netzpolitik.org. Was ja nur eine rhetorische Frage sein kann, denn hey, ich bin ja nicht ohne Grund bei WhatsApp ausgestiegen, meine Frau hat ja nicht einfach so alle ihre Kontakte in andere Dienste überredet und die komplette europäische Diplomatie nutzt das Facebook-Produkt, als hätte es den NSA-Skandal nie gegeben?! Na fein…

Gelesen am Wochenende

Beitragsbild gemeinfreiähnlich freigegeben von Callum Shaw auf Unsplash

Gelesen am Wochenende

Beitragsbild gemeinfreiähnlich freigegeben von Alfons Morales auf Unsplash.

Gelesen am Wochenende

  • Der UN-Sonderberichterstatter fĂĽr Folter beschäftigt sich zur Zeit mit dem Fall „Julian Assange“. In einem Interview mit Republik (Schweiz) «Vor unseren Augen kreiert sich ein mörderisches System» spricht er ĂĽber den Stand seiner Nachforschungen und das mit eindeutigen Worten pro Assange: die VergewaltigungsvorwĂĽrfe seien konstruiert, die Beweise manipuliert, Assange war und ist psychologischer Folter ausgesetzt und soll nun an die USA ausgeliefert werden, wo ihm 175 Jahre Haft drohen.
  • Ach was waren das fĂĽr tolle Zeiten mit dem guten alten Internet-Explorer?! Christian „der Schepp“ Schäfer zeigt uns in einem herzerweichenden RĂĽckblick, was die Trident Engine jemals fĂĽr uns getan hat: Today, the Trident Era Ends.
  • Als nächste Meisterin der chinesischen Wassertropfenfolter formally known as Sicherheitspolitik, tritt derzeit Bundesjustizministerin Lambrecht (SPD) auf, die in ihrem Entwurf fĂĽr ein „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“, die fallweise Herausgabe von Passwörtern verpflichtend einfĂĽhren will. Das natĂĽrlich nur bei Schwerstverbrechen, aber dafĂĽr mĂĽssten Passwörter ja erstmal so gespeichert werden, dass sie herausgegeben werden können. netzpolitik.org hat den IT-Sicherheitsexperten Thorsten Schröder dazu interview: Hacker interessieren sich nicht fĂĽr Stopp-Schilder.

Gelesen am Wochenende