The Prodigy – Music For The Jilted Generation

So, I’ve decided to take my work back underground
To stop it falling into the wrong hands
Dieses Album. Auf CD habe ich es tatsächlich und ernsthaft kaputt gespielt, die Bits aus der Scheibe gehört, Jahr um Jahr. Tag um Tag. Stunde um Stunde. Wenn man einen 120kg schweren Tanzbären wie mich auf die Tanzfläche locken will und dabei gewillt ist, das Risiko einzugehen, dass danach keine benutzbare Tanzfläche mehr da ist, sondern nur ein rauchender Krater, dann muss der DJ nur „Voodoo People“ auflegen. Traut sich ja aber quasi niemand mehr heutzutage.
I got the poison, I got the remedy
I got the pulsating rhythmical remedy
Großbritanien war ein anderes Land 1994. Die Welt war eine andere Welt. The Prodigy waren die „Godfather of Rave“ und hatten doch das Land gegen sich. Die Szene ging ihrer Ansicht nach im Mainstream unter und gleichzeitig kriminalisierte der Great Britain’s Criminal Justice and Public Order Act 1994 die Raveparties. Dagegen ist dieses Album der wütende Aufschrei. The Prodigy waren Rebellion.
I’m the law and you can’t beat the law
Fuck 'em and their law
Crackdown at sundown
Gleichzeitig puschte Prodigy mit diesem Album das Genre so weit nach vorne, es gibt einfach nicht viele Werke, die so zukunftsweisend waren seinerzeit. Prodigy kritisierte das hier und jetzt nicht einfach nur, sie zeigten auch gleich, wo es ihrer Meinung nach hingehen sollte. Und wir waren alle dabei, einfach nur dadurch, dass wir die Scheibe kauften und so lange hörten, bis wir jede Note in uns aufgenommen hatten. Das macht mir heute noch eine Gänsehaut.
2 Kommentare
Jürgen
Andre