„Feierabend!“, verkündet der Kollege fettgedruckt im Slack-Channel. Github ist down, die Statusseite spricht von elevated errors und degraded performance und alles was wir zu sehen bekommen ist das Einhorn, der Github-Failwhale sozusagen, und jede Menge API-Errors. Es ist im Grunde traurig, aber es ist auch nicht ganz falsch, bestünde das Problem lange weiter, könnten wir tatsächlich Feierabend machen, denn ohne Github keine Entwicklung, jedenfalls keine, die versioniert, gereviewed oder deployt wird. Null. Nix.
Ich kann mich ja immer noch meinem Privatvergnügen widmen und Pause machen. Schnell die Seite des Feedreaders geöffnet, mal schauen, was Ben so schreibt heute… aber irgendwie lädt da nix. Der Titel steht da, aber die Daten scheinen bitweise aus der Leitung zu tröpfeln. Das fühlt sich an, als wate man durch warmen, kniehohen Teer. So geht das nicht, so kann ich nicht lesen. Dann doch zurück an die Arbeit.
„API Error: 529 Overloaded.“, druckt mein Command Line Interface auf den Bildschirm. Claude ist down. Was machen wir jetzt? „Selber denken“, scherzt einer, als wenn wir das noch könnten. Eine irre Vorstellung, ich denke lange nach, wie das denn gehen soll. Selber denken. Eigentlich eine spannende Idee, ich mache dann aber doch lieber Feierabend.
Hihi, das ehr mit ja, dass ich Ausfallhandlung bin. Da träfe es sich gut, dass ich heute gleich drei Filmrezensionen veröffentlicht habe, wenn Dein Feedreader mitspielte. Dass der so langsam ist … da kann ich aber nix für oder?
Warum ich aber eigentlich kommentieren wollte: Warum habt ihr nicht ein selbstgehostetes Gitlab?