Laut Polizeibericht war die Frau ca. 40 Jahre alt, hatte auffällige Dreadlocks und war mit einer Leinenhose bekleidet. Ihr auffälligstes Merkmal aber war, dass sie einen lebenden Igel auf dem Arm gehalten haben soll. Die Lokalpresse berichtet.
Wir können uns die Szene vorstellen, das nächtliche Lübeck, hier und da ein paar Heimkehrer*innen vom Hansekulturfestival, die Frau sieht einen Igel über die Straße laufen und hält das herannahende Taxi an, springt auf die Straße und hebt den Igel auf. Was dann passiert wissen wir nur aus dem Polizeibericht, von Aussagen der Beteiligten. Die Taxifahrerin habe nur gehupt, da habe die Frau mit der (freien?) Hand auf das Auto geschlagen und dagegen getreten. Sachschaden entstand. Was ja quasi das Schlimmste ist in D, Sachschaden an einem Auto! Einer der Fahrgäste will aber auch ausgestiegen sein, um die Frau zur Rede zu stellen und wurde von der Frau angegriffen und leicht verletzt. Ob die Frau ihn mit dem Igel verletzte, den sie dabei immer noch auf dem Arm hielt? Man weiß es nicht. Aber so eine mit Dreadlocks und so woke, dass sie Tierrettung dem frei fließenden Straßenverkehr vorzieht, der ist halt alle zuzutrauen. Sie verschwand dann in die Nacht und auch eine zügig eingeleitete Fahndung der Polizei brachte kein Ergebnis.
Nun bittet die Polizei um Mithilfe, während verschreckte Männer in Kommentarspalten schon darüber lamentieren, nachts nicht mehr alleine auf die Straße gehen zu können, weil die Gefahr besteht von Wonder Woman mit Dreadlocks angegriffen zu werden. Wir werden weiter berichten.