Chernobyl

Ich habe eine Reihe katastrophaler Ereignisse der Weltgeschichte im Kopf, die ohne Zweifel einen mehr oder minder starken Einfluss auf mein Leben hatten. 9-11 natürlich, Fukushima, das Attentat auf Uttøya und noch einige andere. Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl wird wohl das erste Ereignis auf dieser Liste sein und ich muss zugeben, ich hatte es beinahe schon verdrängt.

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Dabei weiß ich noch, dass wir Jodtabletten bekommen sollten, dann doch wieder nicht. Spielen im Freien war irgendwie gefährlich, ebenso Nüsse aus dem Balkan, Pilze aus der Türkei. Salat wurde vernichtet, Spinat untergepflügt. Meine Eltern hatten Angst und es herrschte vor allem eins: große Verunsicherung. Denn weder konnte man irgendetwas glauben, was an Nachrichten von der UdSSR verlautbart wurde, noch das Gequatsche von Grenzwerten im Fernsehen von Beamten und Politikern für bare Münze nehmen. Ich weiß sogar noch, dass ich demonstrieren war… nur wogegen oder wofür eigentlich?

Die Fernsehserie „Chernobyl“ hat bei mir einiges wieder ins Gedächtnis gerufen, wobei Deutschland dabei allenfalls als Randnotiz vorkommt. Die Serie widmet sich eher der Darstellung der Ereignisse in und um den Block IV des KKW Tschernobyl und der Klärung der technischen Frage, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Dabei stehen die Vertuschungsversuche der Werksleitung, die Unfähigkeit des bürokratischen Apparats oder die Borniertheit des KGB im Vordergrund. Alles Faktoren, die zur Katastrophe geführt und ihr Ausmaß gewaltig gesteigert haben.

Die Frage, die mir nach der Serie bleibt ist, wäre das auch bei uns so möglich? Würde ein AKW-Betreiber der Realtität des Super-GAU so lange wie möglich wiedersprechen und dann nur Scheibchenweise zugeben, wie viel Radioaktivität bereits in die Atmosphäre gepustet wurde? Würden Politiker um den heißen Brei herumlügen um den Ruf der Atomindustrie zu retten? Würden falsche Zahlen herausgegeben, um Grenzwerte nicht zu überschreiten und das Aus aß herunter zu spielen? Die Antwort lautet in meinen Augen leider: ja. Und das ist der wahre Grund, warum ich von der Atomkraft nichts halte, weil der Mensch einerseits Fehler macht, die dabei tödlich sein können und andererseits diese Fehler niemals zugeben wird, so dass es in zweifacher Hinsicht keine Sicherheit bei dieser Art der Energiegewinnung geben kann.

Agentenpoker

Zum ersten Mal gesehen und direkt in die Liste der Lieblingsfilme aufgenommen. Produktionsjahr 1980, schon alberner Comedystreifen (die lustigen 80er, haha), aber noch so wunderbar 70er Agententhriller. Walter Matthau und Sohn, und alles ganz schaurig schlecht gealtert, sowas findet man auch nur mit Glück, in diesem Fall bei Amazon Prime.

Der alternde CIA-Agent Kendrick soll ins Archiv versetzt werden. Der spielt aber lieber Katz und Maus, früher mit den (hoch angesehenen) russischen Kollegen, dann eben jetzt mit seinem ehemaligen Arbeitgeber. Kendrick schreibt alle seine Erlebnisse als Agent in ein Buch und verschickt es kapitelweise an verschiedene Geheimdienste, die ihn natürlich gemeinsam jagen… allen voran sein „kurzbeiniger“ Bürokratenchef. Man ahnt wohin das führt.

„Hopscotch“ bedient nicht nur ein Spionagefilmklischee, sondern direkt alle. Vom dämlichen Kollegen, über die verhasste Bürokratie in Washington, den linkischen aber fairen Russen bis hin zu hochnäsigen aber hilfsbereiten Engländern ist quasi alles dabei, was zwischen einen Bourbon mit Eis und einen Vodka Martini passt. Walter Matthau spielt irgendwo zwischen Oscar Madison und John Winger und rettet den Film mehrfach vor seiner schlechten Story und kleineren Storylücken, von denen man aber auch nie so recht weiß, ob sie nicht doch zur Parodie gehören.

Bonus: Walter Matthaus Sohn David spielt in dem Film mit, und trägt den ausgeprägtesten 79er-Bullen-Schnurbart zur Schau, den man sich vorstellen kann, wirklich gleichermaßen beieindruckend, wie ekelhaft.

Festgefahren in den Dünen

Meine aktuelle Anschaffung für unser Wohnmobil bei Obelink (dem, ich zitiere: „Ikea für Camper“):

  • ein Klappspaten
  • ein Satz Sand-/Reifen-Gripmatten
  • ein Abschleppseil.

Und das kam so…

Die Bedienungsanleitung am Nachtautomaten des dänischen Campingplatzes war eigentlich eindeutig: besonders die spät ankommenden Wohnmobil-Besitzer wurde darauf hingewiesen, dass man vorsichtig bei der Platzsuche agieren möge und sich nicht in den Dünen festfahren möge.

Nur das ich mit einer so abstrakten Drohung im Grunde nichts anfangen kann. Ich und festfahren, was für ein Blödsinn.

Und ich habe noch kurz gezuckt (immerhin), als die beste Wohnmobil-Navigatorin der Welt einen Platz für unseren Miniflugzeugträger ausgesucht hatte. Fünf Minuten später die doppelte Erkenntnis: zum einen ist der Platz sch… zum anderen haben wir uns gerade gnadenlos festgefahren.

Dazu ein kurzer Ausflug in die Anatomie des klassischen (Baujahr 1995) Wohnmobils mit Fiat Ducato Pritsche darunter:

  • Vorderradantrieb
  • leichter Wagen
  • schwerer Aufbau
  • nahezu das komplette Gewicht liegt auf der Hinterachse.

Da soll (habe ich an diesem Abend gelernt) schon leichter Anstieg und glitschiger Rasen ausreichen, damit die Vordereifen ihren Grip verlieren und komplett durchdrehen. Nur, dass wir uns mit feuchtem Rasen nicht zufrieden geben, der ist ja für Anfänger. So hingen wir also mit einbrechender Dämmerung schön an einem schier unüberwindlichen Sandhügel fest, waren nach hinten durch eine plötzlich auftretende Wanderdüne blockiert und es ging weder vor noch zurück.

Nun habe ich schon damit gerechnet, von allen Seiten entweder fiese Kommentare oder völlig nutzlose Hinweise zu bekommen, hey, ich bin Twitter sozialisiert! Aber das echte Leben da draußen besteht zum Glück nicht nur aus Hatespeech und Mansplaining. Die Navigatorin zog los über den Campingplatz und kehrte nach wenigen Minuten mit einer wild zusammengewürfelten Rettungstruppe zurück, bewaffnet mit Gripmatten und Klappspaten, fröhlich bereit, unseren gestrandeten Riesen wieder auszugraben. Allerdings, all unser Gebuddel und alle Befreiungsversuche gruben den Wagen nur noch tiefen in den Dreck. Einer der Helfer ging dann nochmal los und holte ein Abschleppseil, und ein weiterer seinen VW Bulli, der uns an den Haken nahm. Und das ging dann wieder überraschend leicht, mit einem Ruck standen wir wieder auf dem Weg, eine halbe Stunde später saßen wir vor dem Wagen und tranken Wein.

Schadensbericht: beim Zurückrollen habe ich leider die hintere Stoßstange unseres Womos angebrochen und ein Loch reingefahren, teilweise losgerissen. Das ist leider nicht so schön, weil man so ein Ersatzteil für das über 20 Jahre alte Kultmobil natürlich nur sehr schlecht bekommt. Hier werden also meine Skills als Bildhauer und Kunststoffformer gefragt sein, erstmal tut es aber Ducktape. Viel gelernt habe ich, über die reale freundliche Welt da draußen. Gut zu spüren.

Jump Uber

Ich habe mich heute quasi aus Versehen bei Uber registriert. Gar nicht weil ich ein cooler Hund/Berliner bin und die Ausbeutung sowieso schon prekär lebender Chauffeure weiter voranzutreiben gedachte, sondern weil ich mir ein Elektrofahrrad ausleihen wollte. Um damit zum Bahnhof zu fahren.

Auf dem Hinweg vom Bahnhof zum Büro hatte es noch ein Lidl-Bike getan. Ich und Leihfahrräder, das findet eigentlich hauptsächlich in Berlin statt. Wo man übrigens gut radfahren kann, anders als in Hamburg. Ich meine lebensgefährlich ist es an beiden Orten, aber spätestens nach zwei halsbrecherischen Aktionen mit rechtsabbiegenden SUVs steige ich von der Klingel aufs aggressivste Anbrüllen um, und fühle mich in Berlin dann einfach unglaublich wohl und zu Hause.

Jedenfalls wollte ich E-Bike fahren. Weil es geht. Und weil ich nicht E-Roller fahren will. Also anders, für Lime habe ich mich auch registriert kürzlich. Weil ein Lime-Roller der erste war, der mir über den Weg gelaufen… über den ich gestolpert bin. Nur letztlich war mir das dann dich zu peinlich, vor allem weil ich unterschreiben sollte, ich würde ganz bestimmt einen Helm aufsetzen. Ja, ja, ich weiß, das macht trotzdem keiner. Die Kosten von E-Bike und E-Roller sind übrigens jeweils gleich unfassbar teuer. 1 Euro für das Ausleihen an sich und dann pro Minute 15 Cent? Echt jetzt?

Also E-Bike. Hab sogar eins reserviert, dass laut App direkt vor der Bürotür am Anhalter Bahnhof stehen sollte. Und als ich da unten ankommen… weit und breit kein Fahrrad zu sehen. Geil. Hab zunächst überlegt, ein Uber zu rufen, damit ich jemand anschreien kann. Hey ihr jungen Leute: euer Leben ist doch der letzte Sch…

Neue HTML-Tags und Attribute für das Urheberrecht

Pünktlich zum Ende des 1. Quartals 2019 hat die Web Hypertext Application Technology Working Group (WHATWG) ihre Vorschläge für neue HTML-Tags vorgelegt. Dabei will die WHATWG, die sich schon lange um das Copyright ihrer eigenen Standards bangt, die kürzlich im EU-Parlament beschlossene Reform des Urheberrechts unterstützen und die nun angeblich nötige weltweite Einführung von Uploadfiltern vereinfachen bestenfalls sogar überflüssig machen und so „letztlich das Internet retten“, wie die WHATWG Steering Group bekannt gab.

Neue Auszeichnung kennzeichnet erlaubte Inhalte

Helfen sollen dabei die Einführung eines gänzlich neuen Tags, das zur Markierung satirischer Äußerungen genutzt werden kann. Mit <satire> ausgezeichnete Texte sollten sich leicht von jedem Uploadfilter erfassen lassen und dann dort entsprechende Berücksichtigung finden, also ignoriert werden. Kritiker hatten immer wieder ausgesagt, Uploadfilter könnten unmöglich den künstlerisch inhaltlich korrekten Gebrauch von urheberrechtlich geschützten Werken automatisch erkennen. Das neue Tag hilft hierbei nun. „Immer mehr Autos würden an ihren vier Kanten mit kleinen Funkfeuern ausgestattet, um den künstlichen Intelligenzen in selbstfahrenden Autos das Rückwärtseinparken zu erleichtern.“, so die WHATWG in ihrer Presseerklärung. „Wir helfen nun beim Einparken im Internet.“, heisst es dort weiter.

<p>Ich halte es dabei mit Isaac Newton, der ja <satire>schon 2001 gesagt hat, man solle nicht alles glauben, was im Internet steht</satire></p>

Mit Browserherstellern wurde abgesprochen, für mit dem <satire> ausgezeichneten Text, standardmäßig kursive Schrift einzusetzen. Durch setzen des optionalen type-Attributs sollen dann alternative Schriftbilder genutzt werden können, beispielsweise…

  • Frakturschrift für <satire type='old'>
  • spiegelverkehrte Schrift für <satire type='political'>
  • weiße Schrift auf weißem Grund bei <satire type='real'>
  • und die völlige Unlesbarmachung durch Buchstabenvertauschung bei <satire type='brexit'> bzw. <satire lang='en-GB'>.

Attribute für Bilder und Videos machen Uploadfilter womöglich überflüssig

Noch mehr Durchschlagskraft verspricht sich die Gruppe der Standardautoren allerdings von neuen Attributen, die an Medienauszeichnungnen wie <img>, <audio> und <video> notiert werden können. Mithilfe von satire="[(start/stop),]"und remix="[(start/stop),]" soll auf legale Nutzungen von Fremdwerken innerhalb bspw. von Videos hingewiesen werden können. Zusätzlich sollen mit euillegal="[(start/stop),] kopierten Inhalte in ansonsten im Sinne der Richtlinie sauberen Daten ausgezeichnet werden können, was dann Webseiten in der EU direkt herausfiltern können, während das Werk in anderen Ländern, beispielsweise im Rahmen des sogenannten fair use unangetatstet bleiben kann. Hier baut die WHATWG auf die guten Erfahrungen, die man in den USA mit dem Atrribut parentaladvisory gemacht hat, mit dem schon seit Jahren Audios und Tonspuren von Youtube-Videos überpiept werden.

„Die Welt ist bereit“

„Wir brauchen Standards, um die Entwicklung eines free open source software world wide web (fosswww) vorantreiben zu können“, sagt jemand von der WHATWG dazu. Das mit den neuen Tags und Attributen Schindluder getrieben werden könne glaubt er hingegen nicht. Vielmehr ist man der Ansicht, „dass die faire und entspannte Debatte bei der Entstehung der europäischen Urheberrechtsrichtlinie schon gezeigt hat, dass die Welt nun für künstlich-intelligente und alternativfaktische Lösungen bereit ist.“

Nun dreht die CDU ganz durch

Überraschung: die CDU will nun die Uploadfilter angeblich „verhindern“ bzw. „überflüssig machen“…

Nachdem man erst versucht hat, Gegner der Reform als schlecht- oder falschinformiert zu verniedlichen, dann als Werkzeuge („Bots“) böser Internetfirmen und dunkler Interessenvertreter zu verleumden, dann zu verarschen (Verschiebung der Abstimmung), versucht sie es nun mit einer Umarmung. Nach all den Nebelkerzen (keine Uploadfilter) und Falschbehauptungen (nur Youtube betroffen), lässt man jetzt quasi eine Nebelbombe platzen und beansprucht das framing (yet again) Uploadfilter-Verhinderer zu sein für sich.

Gleichzeitig will man aber erstmal im EU-Parlament für die Reform stimmen, ist ja logisch.

Dieser faule Kompromiss zeigt nur ein weiteres Mal, wie inkompatibel die Politik den modernen Formen der Meinungsbildung von heute gegenüber steht und wie unfähig man ist, sich kritisch mit den eigenen Positionen auseinander zu setzen. Weil eben bilaterale Absprachen (Deutschland/Frankreich) und das Interesse von Lobbyisten (Springer) wesentlich mehr wiegen, als der als lästig empfundene Wille der Wähler oder ein abstrakter europäischer Gedanke.

Und alles was die CDU am Ende noch aufzubringen weiß, sind miese Hinhaltetricks und leere Versprechungen, die dem Niveau einer Geschäftsordnungsdebatte im CDU-Ortsverein von Kleinkleckersdorf entsprechen. Während man erstmal im Parlament zustimmt (um Lobby und Absprachen zu bedienen), will man hinterher bei der nationalen Ausgestaltung auf die bisher als undiskutierbar bezeichneten Punkte nun doch verzichten. Die Hoffnung dahinter ist natürlich wie immer: bis dahin beruhige sich die Diskussion schon, solange hält der Protest nicht an und es fliesst bis dahin noch viel Wasser Rhein, Elbe und Donau hinunter, und andere Themen sind dann viel wichtiger. Später wird man sich dann immer damit herrausreden können, wie die anderen EU-Staaten die Sache umsetzen und man habe ja wirklich alles versucht, aber ihr wisst schon, so ist das nun mal heute und es geht eben nicht anders. Zumal man mit dem sogenannten Kompromiss nur auf die Positionen zurück geht, die man a) vor dem Eingriff der Kanzlerin eh schon hatte bzw. b) von der SPD bereits vorgeschlagen waren, aber von Axel Voss abgelehnt wurden. Und wie immer wird von allen ignoriert, dass es natürlich nicht nur um die Uploadfilter, sondern eben auch um das grausige Leistungsschutzrecht geht.

Um es auf den Punkt zu bringen: hier sind Leute am Werk, die von der Materie kaum etwas verstehen, ideologisch nicht über die eigenen Nasenspitze hinaussehen können und die Proteste allenfalls so ernst nehmen, wie wenn zu Hause der Sechsjährige morgens nicht zur Schule will und auf dem Boden liegt und strampelt. Oder anders: die halten uns wirklich für blöd. Wir sollen nun zufrieden sein mit einem im Hinterzimmer ausgehandelten Kompromiss, der allem widerspricht, was man vorher behauptet hat. Plötzlich soll eine Lösung auf nationaler Ebene den ach so bösen internationalen Internetkonzernen standhalten können, wo es doch angeblich vorher nur mit vereinter europäischer Macht ging. Dabei haben wir es hier mit Leuten zu tun, die nicht mal vor dem Bruch eines öffentlich ausgehandelten Koalitionsvertrages zurückschrecken. Und genau denen soll man nun Versprechungen und Lippenbekenntnisse abnehmen.

Geht zur Demo.

Geht wählen.

Lost in 3rd Party

“Sag mal, warum wird eigentlich auf unserer Seite Roboto.woff von einem fremden Server geladen, wenn man auf den “Feature-A-Button“ klickt? Der fremde Server hat doch mit Feature A überhaupt nichts zu tun. Und vor allem wird da weit und breit kein Roboto-Font benutzt!”

“Ja, alsooooo… hm… chrchrchrchrchr…………”

“………”

“Alsooooo… das besagte 3rd-Party-Script lädt mit sich eine app.js nach und diese lädt ein app.css, das netterweise Fonts für unsere Website sozusagen global definiert, eben auch die Roboto…“

„Ja, aber die würde doch nur geladen, wenn sie benutzt würde, was wenn ich das richtig erinnere nur passiert, wenn man das Popup der 3rd-Party aufruft.“

„Richtig. Aber in unseren Videos, die in einem iframe laufen, wird ein kleines HTML mit viel CSS und Javascript geladen, dass Funktionen zur Steuerung der Werbung bereitsstellt. Und dort wird ein Fontstack Roboto, Arial, Helvetica, sans-serif verwendet. Das war wohl so gedacht, auf verschiedenen Geräten immer den Standardfont darzustellen, auf Android-Telefonen also Roboto.”

“Das ist ja ganz schön blöd, dass sich dieses 3rd-Party-Gewämse gegenseitig beeinflusst, hätte man das nicht anders machen können?”

“Tja, die eine 3rd-Party könnte einfach darauf verzichten, für ihren fast nie sichtbaren Sch… auch noch Webfonts zu benutzen. Oder die Werbefritzen hätten font-family: sans-serif; schreiben können, um überall den Standardfont zu treffen… Aber so ist da eben, wenn man die Kontrolle über die eigene Website abgegeben hat.”