Tanztee

Thema:

Ich sehe gerade Buten un Binnen (Bremens one and only Nachrichtensendung im Dritten) und da läuft ja wieder ein sehr interessanter Bericht:

Regelmäßig findet im “Tanzcafe Rendevous” in HB ein Tanztee statt, wo sich natürlich jede Menge ältere Menschen versammeln und das Tanzbein schwingen, zu bekannt schmalziger Schlager- und Tanzmusik, versteht sich. Und da ist da zum Beispiel der 83jährige, der einmal wöchentlich von seiner Tochter ins Rendevous gebracht wird. Er war ein begandeter Tänzer, sein ganzes Leben lang, bis zu einem Schlaganfall. Nun sitzt er eigentlich nur noch am Rande der Tanzfläche und sieht dem Treiben sehnsüchtig zu, der Blick geht leicht ins Leere, das Lächeln im Gesicht spricht Bände.

Was sagt uns eine solche Szene über die eigene Zukunft? Wird mich meine Tochter eines Tages im Rollstuhl in den Oldie-Technoclub rollen (oder findet der Rollie dann selbstständig dorthin?). Und wird dann das Zucken der Stroboskope und das Wummern der Bässe dann ähnlich anachronistisch anmuten, wie der Tanztee heute? Und ziehen sich die Rentner dort dann Koks und Speed rein (ahhhhh!)?

Mir fällt nur eins dazu ein: Lieber nicht! Live fast - die young! ;-)

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