Fronteers 2011

Thema:
Aral Balkan bei seinem Eröffnungstalk.

Freitagnacht bin ich von der fronteers zurückgekommen, es ist jetzt Montagmorgen und ich bin immer noch ein Stück weit geflashed. Ich gehe ja schon ein paar Jahre auf Konferenzen, aber ich bereue ernsthaft, es vorher noch nie nach Amsterdam geschafft zu haben.

Das Konzept der Konferenz ist einfach und dabei völlig bestechend: es gibt zwei Tage nur große Sessions (mit einem Workshoptag vorne dran und einer Jam Session am Abend vorher) mit allen 450 bis 500 Zuhörern. Das geht natürlich nur, weil der Veranstaltungsort eines der schönsten Filmtheater ist, das Amsterdam, wahrscheinlich Europa, zu bieten hat. In den gemütlichen Kinosesseln lässt es sich aushalten. Um aber 500 Leute zwei Tage zu fesseln, benötigt man natürlich ein Aufgebot hochkarätiger Speaker, die möglichst viele Facetten des Bereichs Frontendentwicklung abdecken. Mir persönlich hat dabei die gute Mischung aus Techtalks und motivational speeches besonders gefallen. Aber natürlich auch die Namen, die aufgerufen wurden. John Resig gab seinen, nach eigenen Angaben, last scheduled speaking engagement, for the time being, Bruce Lawson referierte zu HTML5, Lea Verou weihte die gebannte Zuhörerschaft in ihre CSS-Experimente ein, und so weiter und so fort. Darius Kruythoff hat die meisten Slides bei Google+ zusammengetragen. Und last but not least: das Publikum. 500 ausdrückliche Webentwickler. Keine Webdesigner und -dekorateure, keine Art Direktoren oder Account Manager und eigentlich auch keine Backendprogrammierer und Systemmanager (wobei das ja alles nette Leute sind): eine Konferenz von und für Webdeveloper!

Und wenn es doch mal zu stickig wurde, hat man einfach Seb Lee-Delisle auf das Auditorium losgelassen, der grafische Javascript-Experimente vorführte, u.a. eine Nyan-Cat-Jagd über die Smartphones der Anwesenden… Perfekt.

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