Mal ein Twitterartikel

Twitter Addiction, by Carrotblog@Flickr. CC licensed…

Ich wollte mal etwas über Twitter schreiben. Das ist dieser wahnsinnig interessante Dienst, von dem ich noch vorletztes Jahr behauptet habe, es würde sich kein Schwein dafür interessieren. Kennt‘ ihr doch alle: mit 140 Zeichen gegenseitig Nachrichten austauschen. Klar, ist bekannt, aber es ist so unwahrscheinlich trendy im Moment darüber zu twittern bloggen, da muss ich einfach mitmachen.

Falls das der hunderteinundzwanzigste Artikel über Twitter ist, den Du – ja Du, Dich meine ich – gerade liest… rechne jetzt nicht damit, dass ich mit irgendwelchen neuen Erkenntnissen glänzen könnte: ich habe sie auch nicht, die Lösung, wie sich das alles refinanzieren soll, ich habe keine Geheimrezept wie man auf über 1000 Follower kommt (sieht man schon an der Zahl meiner Follower) und im Grunde habe ich auch überhaupt keine Ahnung, was an der Sache so fürchterlich faszinierend ist. Ein ganz normaler Twitterblogartikel ist das hier, einfach nur die idealer Gelegenheit nochmal dem letzten Schnösel unter den Feedabonnenten die eigene Twitteradresse unter die Nase zu reiben. Bitte nicht mehr erwarten.

In dem Zusammenhang: »Nachrichten die jeder schon kennt« (ist ja wie bei den SPON-Tweets hier) hab ich natürlich auch noch anzubieten. Twitpic ist mal wieder down gewesen vorgestern, es gibt jetzt immer mehr Spammer auf Twitter, es soll Dienste geben, die Twiterpasswörter klauen… das interessiert aber niemanden, Twitterpasswörter sind eh‘ nur so geheim wie die Rückseite einer Ansichtskarte.

So, jetzt gehen mir die Ideen aus, in Wahrheit hatte ich ja auch nur eine und die ist im ersten Satz abhanden gekommen. Followed mir einfach auf Twitter, da schreibe ich ausschließlich solch‘ gehaltlosen Kram, ist doch eine Superwerbung für mich, hier wie das… ich hör jetzt wohl besser auf…

Veröffentlicht von

Nico

Nico Brünjes ist Digitalkreativer und Internethandwerker. Seit mehr als 15 Jahren erdenkt, baut und programmiert er moderne, standardkonforme und zugängliche Webseiten in HTML, CSS und Javascript.

16 Gedanken zu „Mal ein Twitterartikel“

  1. Ich würde dir einfach raten, es zu lassen. Braucht doch sowieso keiner. Ein wenig Konsequenz wird dir (bzw. deinem Blog) bestimmt nicht schaden.

    Ich jedenfalls habe mich noch nie länger als 2 Minuten auf einer Twitterseite aufgehalten, geschweige denn, dass ich jemals eine abonniert hätte. Wozu auch? Alles, was jemals in einem Twitterfeed an Wichtigem erscheinen wird, schafft es auch – mehr oder weniger unmittelbar und wahrscheinlich sogar durch den Autor selbst – in ein Blog. Der Rest ist uninteressant.

  2. @Paul: Das halte ich für falsch. Viele interessante Links z. B. finden nicht mehr in Blogs sondern ausschließlich nur noch in Twitter statt. Twitter ist sozusagen die Nachrichtenagentur der Blogger.

  3. Sicher gibt es bei Twitter vielse was nützlich und klasse ist, aber noch mehr was nervt und total sinnlos ist.

    gerade eben auf Twitter:

    nicolah
    „My computer sucks.“
    less than 5 seconds ago from TwitterBerry

    Wichtige Info oder einfach nur überflüssig ?

  4. Für mich jedenfalls sind die Nachrichten von und auf Twitter zu ungefiltert, was es wahnsinnig erschwert, Sinnvolles auf Twitter zu finden.

    Ich sehe den Sinn dahinter nicht so ganz, dem Nutzer alles vorzuwerfen, anstatt nur das zu sagen, was wirglich gesagt werden muss.

    Vielleicht verstehe ich das auch einfach nicht, weil ich auch sonst eher zweimal ueberlege, bevor ich etwas sage.

  5. Suuuuper innovativ! Ich mag auch gerne meinen Gravatar irgendwo sehen. Der ist süß. Ich glaub ich schreib noch ein paar Kommentare.

  6. Willst du uns jetzt vollkommen vergraulen? Kein Mensch will deine Twitter-Feeds auch noch in deinem Blog lesen. Höchstens vielleicht in einem anderen Format (s. Mezzoblue) oder so…

  7. Ok, da hast du recht. Tut mir leid. Trotzdem wär’s mir recht, wenn man trotzdem hier noch den einen oder anderen herkömmlichen Beitrag zu lesen bekäme.

  8. Ok, da lenke ich auch gerne ein: im Moment hab ich einfach keinen Fetzen Zeit über. Keinen. Die Twitter-Updates (die jetzt auch schon outdaten) sind die reine Panikmaßnahme, dass hier sonst gar nichts mehr passiert.

    Ein, zwei Wochen wird das leider auch so weitergehen.

  9. Puh, da bin ich aber beruhigt, dass mein Feed-Reader doch noch irgendwann wieder mit neuem Stoff an meine Tür anklopft.

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