Twitterhack

So langsam vergeht mir der Spaß. Es ist überhaut nicht lustig, wenn Britney über ihre Monsterpu… twittert und Barack Obama Tankfüllungen verlost: gestern wurden (laut Twitter) 33 Twitteraccounts gehackt:

The issue with these 33 accounts is different from the Phishing scam aimed at Twitter users this weekend. These accounts were compromised by an individual who hacked into some of the tools our support team uses to help people do things like edit the email address associated with their Twitter account when they can’t remember or get stuck. We considered this a very serious breach of security and immediately took the support tools offline. We’ll put them back only when they’re safe and secure.

Nein, das ist eben nicht witzig. Und da kann man auch nicht so locker drüber hinweggehen – richtig! – da lauert ein böser Abgrund. Was sich hier zeigt ist, das Twitter zwar heftig gewachsen ist, aber offenbar nicht das Geld generiert, um den Dienst entsprechend auszubauen bzw. zu unterhalten. So wie man Twitter hochgezogen hat, ist es völlig klar, dass es Sicherheitslücken – na gut: Lücken – gibt, ob nun aufgrund von Programmierfehlern oder mangelhaft implementierten »Support-Tools« (aka. »very simple masterpassword known by support people«). Twitter müsste die Phase, solche Bugs und Mängel aufzudecken, aber eigentlich längst abgeschlossen haben. Stattdessen musste man sich ob des Erfolgs wohl aber eher mit dem Ausbau der Kapazität auseinandersetzen. Egal, wie man es dreht und wendet: Twitter kommt nicht voran!

Das widerum geht mir ein wenig auf den Zeiger, gehört es doch zu meinen Lieblingsspielzeugen. Ach verdammt. 😉

Veröffentlicht von

Nico

Nico Brünjes ist Digitalkreativer und Internethandwerker. Seit mehr als 15 Jahren erdenkt, baut und programmiert er moderne, standardkonforme und zugängliche Webseiten in HTML, CSS und Javascript.