Erfahrungen mit dem iPhone, heute: Navigation

Allgemeinhin kenne ich mich in Hamburg ganz gut aus. Und die Ecken die ich nicht kenne, kennt meine Frau. Also zusammen könnten wir in Hamburg überleben, …ok, vielleicht nicht immer den kürzesten Weg finden, aber von A nach B kommen. Es sei denn, es ist Stau. Und da kommt das schnieke iPhone 3G ins Spiel und seine Google-Maps-Anwendung, die wir gestern ausgiebig strapaziert haben.

Ich hab‘ ja keine Navi, aber ich bin schonmal mit einem gefahren und weiss, der Trick des Navis sind drei Dinge:

  1. Wissen wo das Auto gerade aktuell ist (ziemlich genau bitte).

  2. Wissen welche Strecke zu fahren ist und dies mit Information 1 in Relation setzen

  3. Mit einer Fernsehansagerinnenstimme den rechten Weg vorschlagen: »Links in 150 Meter«.

Wer das von seinem iPhone erwartet… aber nein, das erwaret ja keiner. Denn die passende App gibt’s natürlich noch nicht. Was man aber tun kann ist: Wagen anhalten, Standort herausfinden lassen, Ziel eingeben, Tour berechnen lassen. Oder man hat eine Beifahrerin, dann braucht man nicht anhalten. Allerdings muss man dann die iPhone-Handhabung und -tastatur erklären. Kann man sich jetzt aussuchen, was einfacher ist. Vielleicht die Beifahrerin, denn sie wird auf jeden Fall im weiteren Verlauf der Fahrt noch gebraucht. Am besten man kombiniert es: hält an und erklärt der besten Beifahrerin der Welt das iPhone.

Die Map-App spuckt dann jedenfalls ein recht ansehnliches Stück Karte mit eingezeichnetem Weg aus, dem man – wenn man wie gesagt zu zweit im Auto ist – gut folgen kann. Erstaunlicherweise wird die eigene Position in der Karte. zumindest in der Innenstadt und vor allem beim Anhalten vor den in Hamburg so zahlreichen Ampeln, recht akkurat upgedatet: das hat wirklich funktioniert. Ob man daraus ein komplettes Navigationssystem basteln kann, ich weiss es nicht, aber für unsere Zwecke reichts erstmal: denn es unterbindet die typische Fahrer-Beifahrer-Diskussionen und lenkt vom eigentlich Problem der Streckenfindung erfolgreich ab. Landet man dann noch dort, wo man hinwollte, sind alle glücklich. Dank iPhone. 😉

Veröffentlicht von

Nico

Nico Brünjes ist Digitalkreativer und Internethandwerker. Seit mehr als 15 Jahren erdenkt, baut und programmiert er moderne, standardkonforme und zugängliche Webseiten in HTML, CSS und Javascript.