Aphrodite‘s Child

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Evangelos Odysseas Papathanassiou aka. Vangelis ist tot. Der griechischen Musiker und Komponist muss wohl zu den Pionieren der elektronischen Musik gezählt werden, der mit seinen Synthie-Soundtracks, wie zu „Die Stunde des Siegers“ manchmal erfolgreicher war, als die Filme selbst. Unvergessen allerdings sein grandioses Theme zu Blade Runner, das einen gewichtigen Anteil an der Athmosphäre des Streifens ausmachte.

Trotzdem verbinde ich Vangelis weniger mit diesen späteren Chart-Erfolgen, sondern mehr mit Aphrodite’s Child, jener griechischen Progrock-Band, die mit ihrer Vertonung der Offenbarung des Johannes „666“, 1972 den Goldstandard des psychedelic rock- und Konzeptalbums setzten und Musikgeschichte schrieben. Aphrodite’s Child waren insofern ein Phänomen, als alle Mitglieder auf die eine oder andere Art später von großer Wichtigkeit für die griechische Kultur waren. Außer Vangelis seien da Demis Roussos genannt, vor allem aber Kostas Ferris, der die Texte zu „666“ verfasste und in den 80er-Jahren durch seinen Film „Rembetico“ dem gleichnamigen griechischen Blues ein Denkmal setzte.

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