Im virtuellen Plattenladen

Seit ich mir wieder DJ-Equipment (dazu demnächst mehr) zugelegt habe, ist bei mir natürlicherweise der alte Jagdgeist nach neuer und guter elektronischer Musik erwacht. Ich sag es ungern, aber Spotify und/oder Apple Music helfen einem dabei nicht wirklich weiter, auch wenn ich nun nicht mehr auf Vinyl angewiesen bin. Trotzdem, die Musikdienste sind mir zu unspezifisch und dramatisch schlecht sortiert.

Erste Anlaufstelle für Irre wie mich wäre natürlich Beatport, einer der bekannteren, wenn nicht der bekannteste Anbieter elektronischer und gleichzeitig digitaler Musik. Aber irgendwas an Beatport stört mich, vor allem die Musikauswahl liegt mir nicht. Und mobil funktioniert es nur sehr mäßig.

Habe ich mich also noch ein wenig umgeschaut und bin bei Traxsource gelandet, die so ziemlich das gleiche machen wie Beatport, nur eine Nuance anders. Nämlich mit der klaren Ausrichtung auf House. Und das tolle: Traxsource hat eine iPhone-App, die funktioniert wie ein Radio bei dem zwar immer nur ein bis zwei minütige Ausschnitte aus den Songs gespielt werden, aber dafür kann man die Songs direkt kaufen.

Und ich liebe es.

Housemusic ist dabei irgendwie noch ziemlich so, wie ich sie von x Jahren verlassen habe. Klar, es haben sich neue Trends ergeben, alte sind verdientermaßen verschwunden, aber im Großen und Ganzen ist noch alles da, wo es meiner Meinung nach hingehört.