Der Tag an dem alle Webseiten mies aussehen

Wie man von überall hört, plant M$ die Veröffentlichung eines Internet Explorer Updates vor dem immer weiter nach hinten geschobenen Longhorn-Release. Klar, ein IE-Update ist dringend nötig (Sicherheit, CSS-Rendering, Bugs, Bugs, Bugs), ich habe mich immer gewundert, wie lange sich M$ noch die Butter vom Brot nehmen lassen will, sprich, die aktuellen Entwicklungen im Browsermarkt an sich vorbei gehen lassen will.

Doch damit kommen die Probleme. Denn, und da kennen wir den Softwareriesen nun genug, man wird vieles reparieren, aber auch jede Menge neue Fehler einbauen, alles andere wäre irgendwie… überraschend. Nun ist unser Problem zunächst, die Reperatur diverser Probleme, z.B. der zahllosen CSS-Bugs. Man könnte ja nun annehmen, es würden alle Bugs repeariert und gut: das würde bedeuten, die Hacks funktionieren nicht mehr für IE6, dafür aber die richtigen Angaben für die anderen Browser, kein Problem also. Naja, nur, dass dies Utopie ist. Die andere Möglichkeit wäre, wenn einzelne Bugs repariert würden. Da diese aber oft in Abhängkeit zu einanderstehen, werden viele Stylesheets überarbeitet werden müssen. Und das in der Zeit, in der sich IE7 verbreitet (was durch die Updatefunktion von XP ja recht fix gehen kann). Und dann kommen noch die neuen Bugs hinzu.

Das alles wird Geld kosten. So wie es Geld gekostet hat, Webseiten an das zerbrochene CSS-Rendering der IE-Serie anzupassen. Oder wie ein Schild in unserem Büro verkündet: „Arbeit macht Arbeit“. Oder noch flacher: das wird ein ziemlicher Ritt werden.

Da kann man eigentlich nur mit Anne van Kersteren hoffen, dass man bei M$ fähige Berater findet. Dort übrigens auch genaueres zu Problemen, die mit der Rückwärtskompabilität per DOCTYPE-SWITCHING entstehen können.

Veröffentlicht von

Nico

Nico Brünjes ist Digitalkreativer und Internethandwerker. Seit mehr als 15 Jahren erdenkt, baut und programmiert er moderne, standardkonforme und zugängliche Webseiten in HTML, CSS und Javascript.