RSS Feeds und Werbung

Thema:

Nick Bradbury (you know? TopStyle?! FeedDemon?!) hat eine Liste zusammengestellt mit Dingen, die man auf keinen Fall tun sollte, wenn man mit dem Gedanken spielt, Werbung in RSS-Feeds zu packen. Frei zusammengefasst:

  • Man sollte ein Ad nur ausliefern, wenn auch der Inhalt des Feeds aktualisiert wurde, also nicht bei jedem Download des Feeds durch einen User, sonst hat man, wenn bspw. das letzte Posting sieben Tage zurückliegt, jede Menge Werbung, aber keinen Content mehr… und bald keine Leser mehr
  • Auf das Ändern von GUID, pubDate oder link eines Ad-Items sollte tunlichst verzichtet werden (um ein Ad zum wiederholten Male als “neu” anzeigen zu lassen)
  • Ads nur in Feeds einbinden, die komplette Inhalte liefern.
  • Die Ads sollten zum Inhalt des Feeds passen, also in einem Techie-Feed keine Pfandleiheranzeigen beispielsweise.

Ich halte diese Tips für äusserst nützlich und beachtenswert. Klar, viele werden sagen, ich will gar keine Werbung in Feeds, aber damit verschliesst man sich den Realitäten, der steigenden Akzeptanz von RSS/Atom und der einhergehenden Popularität, sowie der Tatsache, dass es zumeist nunmal Geld braucht, um gute Angebote im Netz aufrecht zu erhalten. RSS ist ein sehr zielgenaues Medium und schon alleine deswegen für die Werbetreibenden so interessant: man findet direkt zu seiner Zielgruppe und kann die Menge der ausgelieferten Werbung sehr gut überprüfen.

Aber RSS ist ein Medium, bei dem jeder sehr einfach für, aber auch gegen Werbung entscheiden kann. Darum können die Verweigerer einfach auf die Werbung, allerdings dann auch auf den Feed verzichten, null problemo. Aus dem gleichen Grund jedoch sollte man als “Feedwerbender” eben behutsam vorgehen, denn ein Feed ist auch vom Interessierten zu leicht abbestellt, wenn die Werbung zu nervig ist oder gar Überhand nimmt.

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