Netzeitung adé?

Thema:

Wie man bei heise.de und auch schon bei onlinejournalismus.de nachlesen kann (die Spatzen pfeifen es also tatsähclich schon von allen Dächern), geht es der Netzeitung möglicherweise an den Kragen.

Dabei ist das Schicksal eher vom Schlingern des Mutterschiffs Berliner Zeitung und den Gewinnvorgaben des Besitzers geprägt, als vom eigentlichen Abschalten des doch so gepriesenen Onlinejournalismus: die Netzeitung war immerhin bis zoomer.de das einizige große deutsche Nachrichtenportal ohne Zeitung hinten dran.

Was widerum einen interessanten Blick auf den Zustand der Verlage in Sachen Internet zuläßt. Hätte man ja zunächst mutmaßen können, dass zumindest die Newssite ohne die tonnenschwere Kugel einer Printausgabe am Ende überleben wird, zeigt sich jetzt die Naivität dieser Annahme. Denn, zumindest jetzt noch, trennen sich Verlage eher von Internetplattformen um den Print zu retten. Klngt anachronistisch… ist aber so.

Bisher hatte man glauben können, mit dem Ausbau der Newsportale versuchen die Verlage eine Zukunft nach Print aufzubauen. In Wahrheit blickt man noch gar nicht so weit, sondern nur bis zur nächsten Ecke: man braucht die Sites zur Rettung des Namens, wenn es im Print nicht mehr so richtig läuft. Wahrscheinlich glaubt man nach wie vor, das Papier könne dann zurück kommen. Jedenfalls ist eine Onlinemarke ohne Printmarke dann völlig nutzlos, was soll man denn damit, die kann man auch mal fürs Überleben der Zeitung opfern… kurzfirstig.

Aber noch ist es ja nicht soweit, am Donnerstag wird man mehr erfahren, heisst es, und die Netzeitung hat man glaube ich auch schon öfter totgesagt…

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