Earplugs

Wenn der Mensch viel Zug fährt – und sei es auch in der ersten Klasse – dann braucht er für seinen Audio- und Videogenuss dringend ein paar Kopfhörer, die die Außenwelt wegsperren und eine eigene Klangwelt zwischen den Ohren etablieren. Muss sein!

Nach einigen Jahren braver Tätigkeit habe ich meine KOSS The Plug (ein etwas älteres Modell als das dort gezeigte, übrigens damals auch um einiges teurer, wie mir jetzt auffält) auf Altenteil geschickt; das mit den Jahren angesammelte Ohrenschmalz wurde langsam… lassen wir das.

Diese Earplugs hatten einen wirklich guten Klang, starken Druck, super Bässe, trugen sich jedoch immer etwas unangenehm, denn man musste sie wirklich ins Ohr stopfen, was aber den gewünschten Effekt erzielte: Abgeschlossenheit von der bösartigen Pendlerumwelt. Zusammengefasst ein gutes Produkt, das mir viel Freude bereitet hat.

Neu im Hause äh… Ohr sind nun die K 324 P von AKG, ebenfalls ein in-Ohr-System, allerdings wesentlich zierlicher und, abweichend vom Produktbild, in blütenreinem iPod-weiss. Wie versprochen bieten die kleinen Lümmel »hervorragende Abschirmung gegen Umgebungslärm«, was stimmt: ich habe auf der Testfahrt nicht eine einzige Durchsage gehört, hurra!, aber eben auch »extrem neutrale[n] und dynamische[n] Sound«. Für meinen Geschmack ein wenig zu neutral, eifach nicht basslastig genug. Aber andererseits völlig klar und sauber aufgelöst. Zum Filmeschauen genau das Richtige.

was mir gut gefällt, sind die beigelegte Tasche – ein kleiner Samtbeutel um genau zu sein – und ein Aufbewahrungscontainer, der die Plugs vor Beschädigung schützt. So kann sich ggf. anfallendes Ohrenschmalz wenigstens nicht mit Umweltschmutz verbinden…

Fazit: öfter mal die Ohren waschen und den Lautstärkeregler etwas runterfahren…

Veröffentlicht von

Nico

Nico Brünjes ist Digitalkreativer und Internethandwerker. Seit mehr als 15 Jahren erdenkt, baut und programmiert er moderne, standardkonforme und zugängliche Webseiten in HTML, CSS und Javascript.