Rumsfeld löst Folterproblem der US-Armee
Das ist sie, die Lösung. Was offenbar dem gesunden Menschenverstand und Militärgerichten nicht möglich ist, gelingt Donald Rumsfeld im Handstreich: die Lösung des Folterproblems der US-Armee:
Die im Irak stationierten US-Soldaten dürfen bei militärischen Einsätzen keine Mobiltelefone mit eingebauter Kamera mehr benutzen.
Ebenso sind alle anderen Formen von digitalen Videokameras zunächst für die Soldaten im Irak-Einsatz, in Zukunft dann in der ganzen Armee verboten. Diese Maßnahme verhindert nun zwar nicht die Folterungen an sich, aber doch, dass selbige an die Öffentlichkeit geraten. Problem erkannt – Gefahr gebannt würde ich sagen. OK, hat ein bissel den Anschein des Orwellschen, es ist aber ein Gerücht, dass das noch zu gründende Informationsministerium sich nun daran macht und bereits veröffentlichte Folterszenen nach und nach aus den öffentlich zugänglichen Quellen entfernen wird.
Ich bringe für all diese Nachrichten nicht mehr zustande als ein Kopfschütteln.
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