Getestet: Beck’s Chili Mango

Beck's Chili Mango
Beck’s Chili Mango. Ganz im Ernst.

Seitdem wir uns nicht mehr um den Quatsch mit dem Reinheitsgebot kümmern, kommen ja praktisch täglich neue Biersorten auf den Markt. Eine verrückter als die andere mag man sagen, bis man sein erstes Oktoberfestbier getrunken hat, das rückt die Sache dann wieder ins rechte Licht.

Aus meiner Heimatstadt Bremen kommt derzeit zwar kein guter Fußball, aber immer noch das beste Bier, dass man weltweit trinken kann, namentlich Beck’s. Ich weiss, das ist weit aus dem Fenster gelehnt, ähnlich dem Windows-Apple-Linux-Konflikt ist Bier ja immer ein gern genommener Streitpunkt, aber ich bin im Herzen Bremer und da es dort auch keine süddeutschen Einwanderer gibt, die Tannenzäpfle einschleppen… aber ich schweife ab. Von Beck’s jedenfalls kommt der Gipfel der Biersorten zum Naserümpfen: Beck’s Chili Mango. Das Tröpfchen ist überraschend lecker, wenn man davon absieht, dass es einfach kein Stück nach Bier schmeckt. Wer also Faßbrause mag, sollte hier zuschlagen.

Trotzdem. Ein Bier mit Chili-Mango-Geschmack (keine natürlichen Geschmacksstoffe wurden bei der Herstellung genutzt) ist natürlich schon etwas seltsam und man muss sich fragen: wie kommen die auf so etwas. Und die Antwort lautet natürlich: Socialmedia. Denn:

2012 konntest du innerhalb der BECK’S Community deinen eigenen Biermix kreieren. Chili Mango wurde aus überwältigenden 2.400 Ideen von Facebook-Fans gewählt, probiert und für einzigartig erklärt.

Entweder, da ist mal eine Socialmedia-Aktion ein Erfolg gewesen, oder die Community wollte die Schlipse bei Beck’s mal richtig verarschen und die haben’s dann aber nicht gemerkt. Kann man sehen wie man will. Ich mach mir jetzt noch eins auf. Mann, das perlt aber auch wieder…

(Disclaimer: ich bin in Bremen in Sichtweite der Haake-Beck-Fabrik geboren, könnte also parteiisch sein.)