Verlinkt XII

Twitterhacks revisited

Gar nicht witzig: wie zuvor bei AP oder dem Guardian, wurde beim Satiremagazin „The Onion” ebenfalls der Twitter-Account von der SEA gehackt. Anders als zuvor, gibt es dort aber einen Artikel darüber, wie die Phishing-Attacke von statten gegangen ist.

The Onion Tech Blog: How the Syrian Electronic Army Hacked The Onion

After discovering that at least one account had been compromised, we sent a company-wide email to change email passwords immediately. The attacker used their access to a different, undiscovered compromised account to send a duplicate email which included a link to the phishing page disguised as a password-reset link. This dupe email was not sent to any member of the tech or IT teams, so it went undetected. This third and final phishing attack compromised at least 2 more accounts. One of these accounts was used to continue owning our Twitter account.

Webdevnachrichten

Lesen! DRM in HTML5 is a victory for the open Web, not a defeat

Deprived of the ability to use browser plugins, protected content distributors are not, in general, switching to unprotected media. Instead, they’re switching away from the Web entirely. Want to send DRM-protected video to an iPhone? "There’s an app for that." Native applications on iOS, Android, Windows Phone, and Windows 8 can all implement DRM, with some platforms, such as Android and Windows 8, even offering various APIs and features to assist this.

In other words, the alternative to using DRM in browser plugins on the Web is not "abandoning DRM"; it’s "abandoning the Web."

DRM wird also in HTML5 eingebaut werden (bzw. die Möglichkeit dazu geschaffen) und macht es so konkurrenzfähig mit Apps.

Das <picture>-Element ist ebenfalls noch in keinem Browser eingebaut, schon stehen wir vor den ersten Problemen:

The <picture> element supports a number of different types of fallback content, but the current implementation of these fallbacks is problematic. In this article, we’ll explore how the fallbacks work, how they fail and what can be done about it.

Das <img>, das als Fallback verwendet wird, wird nämlich immer geladen, also hat man doppelte Downloads von Bildern (yet again). Der Artikel bietet einen haarsträubenden Workaround an… Smashing Mobile: Keeping The Big <picture> Small — How To Avoid Duplicate Downloads In Responsive Images

Wer <picture> heute schon nutzen will, es gibt ein Polyfill.

Elefantenrunde?

Storify über die sog. onlinejournalistische Elefantenrunden bei der re:publica. Generationswechsel oder digitale Spaltung in den Redaktionen?

und schließlich:

10 Reasons Why Humor Is A Key To Success At Work

“In workplaces that encourage people to be themselves–that are less hierarchical and more innovative–people tend to be more open with their humor,” he says. “Even people who aren’t always comfortable sharing their humor tend to do so in more relaxed environments where the use of humor becomes second nature with everyone’s style.”

Verlinkt IX

Star Wars Day Cupcakes
Für alle Webdesigner zum hinter die Ohren schreiben, alles über infinite scrolling:

Infinite scrolling promises a better experience for users. However, the good is often accompanied by the bad and the ugly. Once we understand the strengths and weaknesses of infinite scrolling, we can begin to use it to enhance our interfaces.

Doch vor der Kür kommt erst mal die trockene Arbeit: <hgroup> ist aus HTML5 wieder rausgeflogen. Wie also muss man nun Überschriften, Subtitel und Zwischenüberschriften auszeichnen?

Und zum Fernsehgucken gibt’s dieses Wochenende auch etwas. In einem 60 minütigem An-Event-Apart-Vortrag vergleicht Luke Wroblewski top down und bottom up Designansätze für mobile.


Zum Abschluss noch ein Tipp für die Grillsaison. Das Bier immer schön im dunkeln aufbewahren, denn es stimmt: Bier das Licht ausgesetzt wird, wird irgendwann schlecht. Und Bier in braunen Flaschen hält länger!

So, dann allen einen schönen und spannenden Star Wars Day, May the Fourth be with you!

Artikelbild: Some rights reserved by missyward

Verlinkt I

Gestern für mich die Nachticht des Tages, dass die von einem gekaperten AP-Twitter-Account versandte Nachricht, das Weisse Haus wäre Ziel eines Anschlags und die Folgen. Wer ein wenig Vorstellungskraft besitzt konnte wissen, dass das Auswirkungen auf die Börse haben würde. Ein echter Coup ist da wem auch immer gelungen.

Wie ebenfalls arstechnica berichtet, hat BitTorrent Inc., die Firma hinter BitTorrent ein neues Programm im Angebot, das nochmal den Markt für Datensynchronisationsprogramme wie Dropbox oder SkyDrive auf den Kopf stellen könnte. Das gerade in einer Alphaversion erschienene BitTorrent Sync macht dabei, was alle machen, nämlich Daten über mehrere Rechner hinweg syncen, allerdings braucht es dafür keinen Speicher in der Cloud, wie die Konkurrenzprodukte. Stattdessen werden die Daten in gewohnter torrent-esker Art, peer-to-peer übertragen. Das dann auch noch gratis und ohne Speicherplatzbegrenzung. Ausprobieren!

Das Thema Telekom-Drossel ist auch heute noch aktuell und bringt auch Sascha Lobo auf die Palme, der sehr deutlich wird, auch in Richtung Politik. Mag ich, wenn er nicht so rumschnörkelt.

Im Nachhall zum Boston-Anschlag sammelt The Verge Gründe, warum die Ermittlungen gelaufen sind, wie sie eben abliefen. Mit dabei: die allseits beliebten Verschwörungstheoretiker.

Wer Chrome als Browser benutzt, der findet bei Lifehacker ein paar nützliche Tipps, wie man den noch aufbohren kann. Und den Webdev-Link des Tages habe ich bei den Webkrauts als Notiz gefunden: das bisher vergessene download-Attribut in HTML5. Und los, nutzen…

Artikelbild: Some rights reserved by HarcoRutgers