Linkgelaufen

Eine nachträgliche Taktikbesprechung für die brasilianische Mannschaft liefert Anatomy of a drubbing: How and why Brazil were annihilated by Germany. In Wort und Bild wird zusammengefasst festgestellt: die Brasilianer haben einfach nicht so gut scheiße gespielt. Via WhoYouWantToFollow Thomas aka. Bieleburger. Dumm gelaufen [für] die Brasilianer.

Auch nicht so gut gelaufen ist seinerzeit die Kickstarter-Kampagne für einem USB-ID-Key. D.h. die Kampagne war noch super, nur alles danach ein furchterregendes Beispiel für Missmanagement: Kickstarter project spent $3.5M to finish a working prototype—and ended in disaster.

Delivery of the final gadget was promised by September 2013. Yet over the next 18 months, Arkami and its product became a case study for mismanagement. Only a small number of myIDkeys have actually shipped, and numerous backers who received one complained about failing buttons and freezing displays. In the end, all $3.5 million was spent without much to show for it.

Besser läuft es hier: Pinboard turns five, seit fünf Jahren also nutze ich schon Maciej Ceglowskis unsocial Bookmarkingservice. Das ist sicherlich ein Grund zum Feiern, denn Maciej ist ein supersympathischer Typ mit den richtigen Ideen. Herzlichen Glückwunsch.

The Internet is strewn with the corpses (or in some cases, zombies) of sites that once promised to save your links forever. As people keep discovering, building a bookmarking site is easy, but making a business of bookmarking is hard. Like one of those leathery, spiny plants that is able to thrive in the desert where everything else dies, I have tried to find ways to adapt to this hostile business environment. And I have feasted on the flesh of my rivals!

Und gut laufen wird hoffentlich das neue Hamburg-Journal Elbsalon.de, ein Journal mit Anregungen, Nachrichten, Meinungen und Gastbeiträgen zu Leben, Menschen, Kultur und Genuss in Hamburg und hinterm Deich.

ELBSALON.de ist ein Ort für Heiterkeit, Leichtigkeit, Intelligenz, Vielfalt und Liebe. Ein Ort für positive und amüsante Konversation in angenehmer und entspannter Atmosphäre. Wir wollen die Salonkultur im neuen Gewand an der Elbe wieder beleben.

Es wird soweit ich das überblicken kann, hauptsächlich von Frauen gemacht, was ja bei derzeitigem Diskussionsstand einer Sensation gleichkommt, mindestens doch aber erwähnenswert ist. Mit dabei ist allerdings auch der eine oder andere Mann, bspw. Cem Basman, über den ich auf Elbsalon gestossen bin.

Linkvektoren

Eine immer wieder kehrende Diskussion bei uns dreht sich um Style Guides. Jeder will sie, aber niemand hat Zeit, einen zu erstellen. Hat irgendwie den gleichen Stellenwert wie Qualitätssicherung. Zum Glück gibt es andere, die die Arbeit für einen erledigen, oder zumindest die Vorarbeit. Brett Jankord hat ein Styleguide Boilerplate gebaut und auf Github veröffentlicht. Kann man nun forken und nach seinen Anforderungen anpassen. Die Vorarbeit zu diesem Link hat Jens Grochtdreis geleistet.

Sven MitDemIchUnbedingtNochEssenGehenMuss Wolfermann hat so ziemlich alles niedergeschrieben, was man zu SVG Sprites vs. Icon-Fonts wissen muss. Chris Coyier hatte bei der Beyond Tellerrand dazu bei mir schon offene Türen eingerannt.

.embed-container { position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden; max-width: 100%; margin-bottom:20px;} .embed-container iframe, .embed-container object, .embed-container embed { position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; }

Hier ein Prototyp für responsive Ads, obwohl der vorgeführte Prototyp den Widerwillen der Ad-Industrie, die Zeichen der Zeit zu erkennen und die Fakten anzuerkennen, völlig ausser Acht lässt. Allerdings auch den Wunsch, doch wenigstens einen Teil der bis jetzt entwickelten Werbeformate (mit angenommenen Erfolg) in die responsive Welt zu retten. Dummerweise ist in D erfolgreichste Werbemittel eine den Content mit fester Pixelbreite umschließende Grabplatte, antiresponsiv sozusagen. Aber wir haben ja noch jede Menge Zeit, uns Gedanken über derlei Dinge zu machen. /via

Kollege Ron hat aus seinem Jahrzehnte zurückreichenden Erfahrungsschatz einen Artikel von 1999 ausgegraben und über unser Slack geshared: How to Report Bugs Effectively. Schönste Stelle:

Give the programmer some credit for basic intelligence: if the program really didn’t work at all, they would probably have noticed.

Linkdecix

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Der Sponti-Spruch wird nun endgültig zur Wahrheit: Gedränge am Daten-Drehkreuz

Warum nach 2007 die NSA keine Daten mehr vom BND aus Frankfurt bekommen hat, lässt sich nur ahnen. Der neuen Bundesregierung und auch dem BND, dessen Chef der ehemalige Geheimdienstkoordinator Uhrlau war, soll angeblich die Sache zu heikel geworden sein. Gegen den Protest der NSA, heißt es, sei dann die Amtshilfe auf deutschem Boden für den großen Bruder beendet worden.

Was sich in Wirklichkeit ahnen lässt ist etwas anderes, nämlich dass die Zusammenarbeit nie beendet wurde. Etwas anderes anzunehmen halte ich für extrem naiv. Die NSA hat Deutschland angezapft und zwar über dessen eigenen Geheimdienst. Es gibt keinen Grund, eine derartige Zusammenarbeit zu beenden, ausser Entdeckung und inzwischen muss man wohl galuben, dass nicht mal das ein Problem für Geheimdienstler und ihre Auftraggeber darstellt.

nas-man 1

Noch mehr Sozialdemokratie? Gerne.

Es kann nicht sein, dass Internet-Giganten ihre Marktmacht missbrauchen, um sich auf Kosten deutscher Verlage zu bereichern. Das ist nicht gerecht, das ist nicht fair.

Sprachs Bundesjustizminister Heiko Maas, stampfte mit dem Fuß auf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Und stellt [eine] Leistungsschutzrecht-Anpassung in Aussicht. Läuft ja alles wie geschmiert.

In SEO-Land bricht Panik aus: Google Drops Profile Photos, Google+ Circle Count From Authorship In Search Results

Google said that the “click-through behavior on this new less-cluttered design is similar to the previous one.” For some reason, I highly doubt that, but webmasters can be the judge of that, as this gets rolled out.

Das ist dann der Anfang vom Ende von Google Plus, gibt es doch keinen anderen Grund für ein Profil dort, als dass man sein Foto in die SERPS bekommen konnte.

Im Zusammenhang mit der Google I/O und dem dort vorgestellten neuen Google Design ist es allerdings auch zu etwas wunderbarem gekommen. Menschen fallen sich in die Arme, Glocken läuten, Feuerwerk und [John Applefanboyblueprint Gruber schreibt]:

This is the first time, ever, that Android has looked to me like a nice platform to use or to design software for.

Das ich das nocheinmal erleben darf. Heute abend dann patriotische Ausrastungsfeierlichkeiten Fußball-Länderspiel gegen die USA. Stellvertretend dazu David Nießen im Spreeblick:

Bisschen wenig Vorberichterstattung zum Deutschland-Spiel, oder? Man könnte man ja mal was dazu machen, dass beiden Teams ein Unentschieden reicht. Und das erinnert ja an die Schande von Gijón. Und dann sind Löw und Klinsmann ja noch Kumpels, das ist ja besonders brisant… Puh.

Linkyoyo

Gerade wenn man meint, es könnte nicht mehr witziger werden, yo… Say No to “Yo” and Join Team Hey

In English, the word “hey” is both a greeting and an interjection, meant to express a sentiment or get someone’s attention. It shares connotations with words like “wow” and “yo” and can be used to express ideas as complex as “I’m still thinking about you” and “I want to have sex with you,” even with minimal context.

Den aktuellen Aufreger in Sachen Leistungsschutzrecht: Google-Debatte: Waffen im digitalen Freiheitskampf, hab ich nach Lesen der Einleitung (Achtung, Triggerwarnung: es folgt ein Zitat!)

Das neofeudalistische Google-Monopol konnte nur mit Hilfe der traditionellen Verlage errichtet werden. Die Anerkennung dieser Mittäterschaft ist der Schlüssel zum Tyrannensturz.

als TD;DR (too dumb, didn’t read) klassifiziert. Steht hier sozusagen als Nichtlesetipp. Schön ist allerdings der Artikel von Mario Sixtus dazu: Das deutsche Internet, erklärt von Gabor Steingart. Das sagt eigentlich alles:

Herr Steingart behauptet hier nichts anderes, als dass sämtliche deutschsprachigen Artikel, die Google indiziert hat – also wohl so ziemlich beinahe fast alle Texte im deutschen Internet -, ihren Ursprung in deutschen Zeitungsverlagshäusern haben. Alle. Deutschen Texte. Im Internet.

Die Website der Nachrichtenagentur Reuters war ja gerade wieder das Ziel eine Hackingattacke der Syrian Electeonic Army. In Wahrheit wurde allerdings einer von Reuters Serviceprovider abgefischt, wie man in How Reuters got compromised by the Syrian Electronic Army nachlesen kann. Phishingmails dürften auch in deutschen Verlagen ein erhöhtes Sicherheitsproblem darstellen, liebe IT’ler: 2-factor-authentication sollte der Normalfall sein!

Linkkiosk

Viel los diese Woche beim Kartellamt. Einerseits versuchen deutsche Verleger nach wie vor ihr Leistungsschutzrecht durchzusetzen, diese Woche eben beim Kartellamt. An gleicher Stelle wurde auch der Börsenverein des deutsche Buchhandels vorstellig, um sich über Amazon zu beschweren, das Verlage wegen niedriger Ebook-Preise erpressen soll.

Die substantiellen Probleme von Spiegel Online. Der Datenjournalist meint:

Die Zwei Klassen-Gesellschaft in der Spiegel Gruppe, also die Printredaktion mit ihren Gesellschafteranteilen (Mitarbeiter-KG) versus Online ohne Anteile am Verlag, bleiben das zentrale Problem. Dabei muss online schnell etwas geschehen, sonst verliert SpOn hier bzw. gewinnt hier nie relevante nachwachsende Lesergruppen.

Also mal ganz ehrlich: meiner Meinung nach können sie’s ruhig so lassen. Leute, ruht Euch aus! Keine Sache.

Scoop: A Glimpse Into the NYTimes CMS. Muss jeder lesen, der mit Content-Management u.ä. auch nur im Entferntesten zu tun hat. Besser noch: Ausdrucken!

Muss auch jeder lesen, immer mal wieder: Scouting New York. Dieses mal mit einem gigantischen Tetris-Spiel an der 3rd Avenue.

Und natürlich: Die Simpsons in CSS !!!1!!11!!! In CSS!

Linkrutsche

Verlinkt XVII

Richtig

Fantastischer Aha-Artikel für alle Programmierer, Entwickler und Manager in deren Umfeld: The one cost engineers and product managers don’t consider:

Among the most dangerously unconsidered costs is what I’ve been calling complexity cost. Complexity cost is the debt you accrue by complicating features or technology in order to solve problems. An application that does twenty things is more difficult to refactor than an application that does one thing, so changes to its code will take longer. Sometimes complexity is a necessary cost, but only organizations that fully internalize the concept can hope to prevent runaway spending in this area.

Und, haben Sie schon gehört: nächstes Jahr wird sich das mobile Internet endlich durchsetzten. Wer dachte, dass das schon paaiert wäre, muss sich täuschen, denn obwohl die Nutzer da sind, fehlen noch diverse andere Parteien: With more consumers embracing mobile web, why aren’t brands? Ganz klare Antwort: wird sich eh‘ nicht durchsetzen, dieses Internet.

Das kleine Programmierprojekt fürs Wochenende: Building an iOS weather app with Angular and ClojureScript. /via @ralf

Falsch

NSA Headquarter in Forte Meade, Maryland:
NSA Headquarter in Forte Meade, Maryland. Foto: Some rights reserved by gvgoebel

Und heute lernen wir in Sachen Abhören und Überwachen: das ganze hat eine lange, wenn auch mithin geheime, Tradition in Deutschland. Abhören im Adenauer-Deutschland und in Neuland:

Über das Verhältnis der jungen Bundesrepublik zu den Siegermächten wurde vieles erst in den letzten Jahren bekannt. So schilderte 2009 Willy Brandts Vertrauter Egon Bahr, dass Brandt 1969 nach Einzug im Bundeskanzleramt unerwarteten Besuch bekam: Der Regierungschef sollte sich den drei Westmächten in einem strengst geheimen Dokument u.a. in der Berlinfrage unterwerfen. Teile des Grundgesetzes waren heimlich zugunsten „unkündbarer Siegerrechte“ von Anfang an außer Kraft gesetzt worden. Bahr erinnert sich noch an die Empörung Brandts, da eine solche Unterwerfung gegen seinen Amtseid verstoße. Als der neue Kanzler hörte, dass seine drei Vorgänger jenen Brief ebenfalls unterschrieben hatten, gab er seinen Widerstand schließlich auf.

Klar das Europa und speziell Deutschland vorderstes Abhörziel für die NSA ist, oder? Deswegen hört man in Deutschland 500 Millionen Verbindungen ab, oder verwanzt die EU-Vertretungen in Washington und Einrichtungen in Brüssel. Was nun auch mal zu Reaktionen führt, erstaunlicherweise.

Ob der BND dabei das technische Nachsehen hat? Titanic sammelt schonmal Datenspenden.

Verlinkt XVI

Flat. Some rights reserved by DeaPeaJay.
Flat. Some rights reserved by DeaPeaJay.

Webdesignthemen, die immer wieder über meinen Desktop hoppeln: immer noch responsive design und nicht erst seit gestern auch flat design. Ich bin mir ja immer noch sicher, dass das neue iOS flat sein wird, andere hingegen sehen im flat design trend (der übrigens genauso schnell vergehen wird, wie die vorigen Trends), ein echte Gefahr. Dennis Erdmann beispielsweise in Gefahren des Flat Design Trends, wobei er aber ganz richtig die allgemeine Gefahr von Designtrends treffend erschließt:

Die Versuchung ist groß, jedes neue Projekt an aktuelle Webdesign-Trends anzupassen. Wenn es allerdings darum geht, eine Website zu gestalten, die im besten/schlimmsten Fall 5 Jahre und länger so bestehen soll, dann werden sich Design-Trends unter Umständen rächen.

Was natürlich richtig ist. Aber auch ein wenig eine Binsenweisheit. Ähnlich gefährlich klingt auch Common misconceptions about responsive design, also die üblichen Mißverständnisse über responsive webdesign. Die bin ich erstmal durchgegangen nach dem Motto: „mal schauen, welche mir schon begegnet sind”. Natürlich alle. Und dem einen oder anderen Punkt sitze ich ja selbst noch gerne manchmal auf…

Aus dem App.net-Universum lässt sich ja auch immer wieder etwas berichten. Diesmal gibt es die langerwarteten Sharing-Buttons; App.net Social Buttons Are Here. Wobei: so richtig schnieke sehen die jetzt nicht aus. Ach ja, die Bettelbuttons… dann lieber flattr (siehe unten).

Über Facebook gibt es auch mal wieder etwas zu berichten: nachdem man dort einen Flop nach dem anderen produziert wird klar, dass Facebook seine Innovatiobsfähigkeit verliert.

Facebooks Android-Launcher Home ist zwar eigentlich keine schlechte Idee, hat aber bisher nicht den erhofften Erfolg gebracht. Die Downloadzahlen halten sich in Grenzen, die Bewertungen im Play Store sehen schlecht aus. Das “Facebook Smartphone” HTC First kommt gar nicht erst nach Europa. Wenn das noch etwas werden soll, muss Facebook radikal nachbessern.

In Wahrheit ist natürlich alles noch viel schlimmer. Das ganze Facebook-Experiment ist ein fail. Und man kann es nicht reparieren. The Facebook experiment has failed. Let’s go back.

I am signed into Facebook right now. At a quick glance, the entire list of posts on the first screen are irrelevant to me. If I scrolled down I can find 4 stories I actually care about, from a list of about 30. The most important page on Facebook has more than three-fourths of absolutely useless content.

Via Johannes.

Verlinkt XV

Das klingt mal interessant. MindBEMding – getting your head ’round BEM syntax:

BEM – meaning block, element, modifier – is a front-end naming methodology thought up by the guys at Yandex. It is a smart way of naming your CSS classes to give them more transparency and meaning to other developers. They are far more strict and informative, which makes the BEM naming convention ideal for teams of developers on larger projects that might last a while.

Denn das wissen wir ja alle: naming things ist eines der ungelösten Probleme des Codens. Via @ralfgoeke. Übrigens, jetzt neu in der Sidebar ihres Vertrauens: Das ADN-Timelinwidget. Der folgende Text ist schon fast ein Jahr alt, aber immer noch zum Nachdenken geeignet: How jQuery and "unobtrusive javascript" can be poisonous:

Bottom line: jQuery cannot, and will not, ever separate itself from the HTML. You can pull out the logic, and have it contained inside an external js file. But that file is infested with dependency after dependency and is intimately coupled with the view. Unless you use a very strict limited subset of jQuery, there is no easy way out of this. This is worse than "obtrusive" javascript… this is SNEAKY javascript. Next to littering your code with comments and/or being part of the .001% which has managed to successfully implement a javascript Unit-Testing framework (at which point, I will throw a wild guess that this article is absolutely worthless to you and not providing you with any new insights), there is no easy way to determine if modifying your HTML view will break your UI logic.

Fällt für mich in die Kategorie our best practices are killing us. Ja, die Zeiten werden immer professioneller.

Apropos Zeiten, früher—also noch vor Google—war ja Yahoo das Ding. Man fragt sich: Was ist eigentlich mit Yahoo passiert? What Happened to Yahoo

Jerry didn’t seem to care. I was confused. I was showing him technology that extracted the maximum value from search traffic, and he didn’t care? I couldn’t tell whether I was explaining it badly, or he was just very poker faced.

I didn’t realize the answer till later, after I went to work at Yahoo. It was neither of my guesses. The reason Yahoo didn’t care about a technique that extracted the full value of traffic was that advertisers were already overpaying for it. If they merely extracted the actual value, they’d have made less.

Ein älterer Text aus 2010, der aber nochmal schön zeigt, wie Yahoo zumindest damals getickt hat. Ob sich das unter Marissa Mayer grundlegend geändert hat… ich wage es zu bezweifeln. Armes tumblr. Via @tristessedeluxe übrigens, wie der nächste auch. Im Zusammenhang mit Facebook Home von einem Flog zu sprechen mag ja noch verfrüht gewesen sein (not), aber der Facebook Börsengang war definitiv einer: Facebook, One Year Later: What Really Happened in the Biggest IPO Flop Evr

Facebook shares hit the market at an opening price of $38. Minutes later, Swaminathan’s online order was executed, and the retired schoolteacher had just spent approximately half her life savings.

Gestern sag ich doch zu meiner Frau, dass ich jetzt die Geschäftsidee habe und zwar ein Spotify für Videos. Sagt die zu mir: das gibt’s ja schon (bspw. tape.tv). Wieder nix mit den Millionen! Aber selbst, wenn vor mir keiner drauf gekommen wäre: verdienen kann man mit Streaming irgendwie eh‘ nix. Steht hier: Is Streaming the Next Big Thing? – das Geschäftsmodell der Musikstreamingdienste.

Der hohe Kostendruck und der sich verschärfende Wettbewerb am Musik-Streamingmarkt werden in absehbarer Zeit zu einer Marktbereinigung unter den Angeboten führen. Erfolgreich werden jene Services sein, die Content-Beschaffungskosten in Griff haben und ihre Abonnentenbasis entsprechend ausbauen konnten.

Per Mail von Arne. Danke. BTW: ja! Schickt mir Links. Das ist super! Und wenn wir schonmal bei Stories von zu Hause sind… Am Wochenende waren Kommunalwahlen in meiner Wahl-Heimat Hedwig-Holstein und alle Bauern Landbewohner haben wie immer CDU gewählt, nur in Kiel und Lübeck nicht. In Lübeck aber steht es Patt und gleichzeitig ist dort das erste Mal ein Kandidat von DIE PARTEI in ein Parlament gewählt worden. Der kann nun das berühmte Zünglein spielen, an der Waage nämlich. Mein Arbeitgeber hat den sympathischen Lübecker im Interview: Satire-Partei: "Ich hoffe, das klingt nicht zu seriös"

ZEIT ONLINE: Wenn Sie die Politik so ernst nehmen, wo ist denn da die Satire abgeblieben?

Langbehn: Na, dazu müsste man Lübeck jetzt kennen (lacht). Wir haben es hier gar nicht leicht, mit Satire aufzufallen. Da gibt es unter den anderen Parteien schon echte Spitzenanbieter in der Stadt.

Verlinkt XIV

Ist schon ein paar Tage her, seit der letzte Folge „Verlinkt”. Dafür haben sich aber inzwischen einige, vor allem webtechnische Lese- und Lerntipps in meiner Dropbox angesammelt. Dazu, weil ich es gefragt wurde, eine kurze Beschreibung meines Workflows, der wohl anderen Linkbloggern nicht unähnlich sein dürfte: ich sammle Links für das Blog in meinem pinboard. Von dort werden sie via ifttt in einer Textdatei in meiner Dropbox gesynct. Diese verarbeite ich dann händisch in Markdown, was ich in Blog packe, wo es per Markdown On Save Plugin zu einem Blogpost wird. Das dazu.

About Dev.

Wer nicht unter einem Stein in der Mongolei lebt, sollte schon den einen oder anderen ALA-Artikel gelesen haben. Die aktuelle Ausgabe dreht sich um Javascript und wendet sich an Entwickler, die an der Schwelle zur Professionalität stehen. Für diese Zielgruppe sind Writing Testable JavaScript und The Design of Code: Organizing JavaScript unbedingt lesenswert.

Ähnlich bekannt ist ja auch Smashing Mag, aber bei Glanzleistungen erwähne ich es immer wieder gerne: CSSler, lest unbedingt Designing CSS Layouts With Flexbox Is As Easy As Pie. Und dann fleissig flexbox nutzen.

Und noch ein Tipp: Pearsonified’s Golden Ratio Typography Calculator. Und noch einer: The Beautiful Way to Organize Code Snippets (via Jens Grochtdreis).

About social media.

Heute schon wissen, was morgen kommt: The Next Facebook.

It has now been six months since I documented my tenth grade sister’s technology habits. Intrigued by what I learned, I’ve gone on to ask many more “normal” people, of all ages, about the products that they use on a regular basis. This post is an attempt to string those conversations together, at a high level, and offer a proposal for what The Next Facebook might look like.

Derweil entdeckt The Daily Dot: The real origins of Tumblr und fördert erstaunliches zu Tage:

Karp wasn’t the first person to create a tumblelog, the term used to describe the stripped-down blogging and content curation he has become known for. He wasn’t even the second.

The true origin of Tumblr involves a German and an American, hundreds of lines of code, and their common desire to change the way we think about blogging.

Ach, wie sich die Welt plötzlich für tumblr interessiert. Das ja von Yahoor völlig unangetastet bleiben wird. Für flickr hat man das damals wohl nicht versprochen, wie es scheint. Das meint jedenfalls Derek Powazek in The new Flickr: Goodbye customers, hello ads. Und er sieht bereits das Ende von flickr heraufziehen.

Ad-driven companies prioritize public content, gobbling up as much demographic information as possible, and putting as many ads in your face as you’ll tolerate. They can’t say that, of course, so they also tend to be less honest with their members. Communities, it’s fair to say, are often at odds with these priorities.

So in the future, when the revenue coming from paying members is small enough to ignore, and the advertising numbers come in below expectations (as they often do), my fear is that Yahoo will come to an almost inevitable business decision: To kill Flickr.

About old media.

W&V: Weniger als 1000 digitale NZZ-Abos – Schweizer lehnen Paywalls ab

Bei einer internen Tagung des Medienhauses wurde jetzt bekannt, dass die Zahl der registrierten Nutzer „unter tausend“ liegt. Insider berichten gar, dass es gerade mal 800 User seien, die ein Digital-Abo bei der ältesten Schweizer Zeitung gekauft haben.