Ju(n)gen(d)serien: Das Geheimnis des siebten Weges

»Das Geheimnis des siebten Weges« (orig. Zevensprong) ist eine niederländische Jugendserie aus dem Jahre 1982, die 1984 zum ersten Mal im deutschen Fernsehen zu sehen war.

Frans van der Steg, genannt der rote Frans, ist neuer Lehrer an der örtlichen Grundschule. Am Ende jeden Schultages erzählt er seinen Schülern gerne spannende Geschichten. Besonders spannend wird es, als er eines Tages einen Brief des in der Nähe residierenden Graf Grauenstein erhält, der ihn bittet Privatlehrer für dessen Neffen Geert-Jan zu werden. Wie sich herausstellt wird Geert-Jan im Schloß der Familie, genannt das Treppenhaus, mehr gefangen gehalten. Zusammen mit seinen Schülern deckt der rote Frans die Geheimnisse um das Treppenhaus und der sonderbaren Kreuzung mit sieben Wegen, den sogenannten Siebensprung, die zum Schloss führt, auf. Dabei tauchen alle möglichen sletsamen Dinge und Figuren auf, beispielsweise ein Junge, der einen Tag als Motorradrocker auftritt, am nächsten als netter Kerl, der jede Kenntnis von seinem angebliche Doppelgänger allerdings abstreitet. Und dann ist da noch der Kutscher des Grafen, der den roten Frans besonders auf dem Kieker hat…

An dieser Serie ist wirklich alles holländisch, was ihr einen besonderen Charme verleiht. Die Story ist ein wenig naiv und verschwurbelt, aber das drumherum um den Siebensprung, das Treppenhaus, die Schule, der Wald, der Imbiss (inkl. Pommes und Frikandel)… ein hervorragendes Setting. Alles ist so verdammt holländisch… und dann hat sie diesen Charme der frühen Achtziger, was stellenweise echt ein wenig strange ankommt.

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Thema Ju(n)gen(d)serien: ich habe in letzter Zeit einige meiner Kindheits-TV-Erinnerungen nachgesehen, und die Recherche dann noch etwas ausgeweitet. Ich werde hier immer mal wieder davon berichten…