Verlinkt XV

Das klingt mal interessant. MindBEMding – getting your head ’round BEM syntax:

BEM – meaning block, element, modifier – is a front-end naming methodology thought up by the guys at Yandex. It is a smart way of naming your CSS classes to give them more transparency and meaning to other developers. They are far more strict and informative, which makes the BEM naming convention ideal for teams of developers on larger projects that might last a while.

Denn das wissen wir ja alle: naming things ist eines der ungelösten Probleme des Codens. Via @ralfgoeke. Übrigens, jetzt neu in der Sidebar ihres Vertrauens: Das ADN-Timelinwidget. Der folgende Text ist schon fast ein Jahr alt, aber immer noch zum Nachdenken geeignet: How jQuery and "unobtrusive javascript" can be poisonous:

Bottom line: jQuery cannot, and will not, ever separate itself from the HTML. You can pull out the logic, and have it contained inside an external js file. But that file is infested with dependency after dependency and is intimately coupled with the view. Unless you use a very strict limited subset of jQuery, there is no easy way out of this. This is worse than "obtrusive" javascript… this is SNEAKY javascript. Next to littering your code with comments and/or being part of the .001% which has managed to successfully implement a javascript Unit-Testing framework (at which point, I will throw a wild guess that this article is absolutely worthless to you and not providing you with any new insights), there is no easy way to determine if modifying your HTML view will break your UI logic.

Fällt für mich in die Kategorie our best practices are killing us. Ja, die Zeiten werden immer professioneller.

Apropos Zeiten, früher—also noch vor Google—war ja Yahoo das Ding. Man fragt sich: Was ist eigentlich mit Yahoo passiert? What Happened to Yahoo

Jerry didn’t seem to care. I was confused. I was showing him technology that extracted the maximum value from search traffic, and he didn’t care? I couldn’t tell whether I was explaining it badly, or he was just very poker faced.

I didn’t realize the answer till later, after I went to work at Yahoo. It was neither of my guesses. The reason Yahoo didn’t care about a technique that extracted the full value of traffic was that advertisers were already overpaying for it. If they merely extracted the actual value, they’d have made less.

Ein älterer Text aus 2010, der aber nochmal schön zeigt, wie Yahoo zumindest damals getickt hat. Ob sich das unter Marissa Mayer grundlegend geändert hat… ich wage es zu bezweifeln. Armes tumblr. Via @tristessedeluxe übrigens, wie der nächste auch. Im Zusammenhang mit Facebook Home von einem Flog zu sprechen mag ja noch verfrüht gewesen sein (not), aber der Facebook Börsengang war definitiv einer: Facebook, One Year Later: What Really Happened in the Biggest IPO Flop Evr

Facebook shares hit the market at an opening price of $38. Minutes later, Swaminathan’s online order was executed, and the retired schoolteacher had just spent approximately half her life savings.

Gestern sag ich doch zu meiner Frau, dass ich jetzt die Geschäftsidee habe und zwar ein Spotify für Videos. Sagt die zu mir: das gibt’s ja schon (bspw. tape.tv). Wieder nix mit den Millionen! Aber selbst, wenn vor mir keiner drauf gekommen wäre: verdienen kann man mit Streaming irgendwie eh‘ nix. Steht hier: Is Streaming the Next Big Thing? – das Geschäftsmodell der Musikstreamingdienste.

Der hohe Kostendruck und der sich verschärfende Wettbewerb am Musik-Streamingmarkt werden in absehbarer Zeit zu einer Marktbereinigung unter den Angeboten führen. Erfolgreich werden jene Services sein, die Content-Beschaffungskosten in Griff haben und ihre Abonnentenbasis entsprechend ausbauen konnten.

Per Mail von Arne. Danke. BTW: ja! Schickt mir Links. Das ist super! Und wenn wir schonmal bei Stories von zu Hause sind… Am Wochenende waren Kommunalwahlen in meiner Wahl-Heimat Hedwig-Holstein und alle Bauern Landbewohner haben wie immer CDU gewählt, nur in Kiel und Lübeck nicht. In Lübeck aber steht es Patt und gleichzeitig ist dort das erste Mal ein Kandidat von DIE PARTEI in ein Parlament gewählt worden. Der kann nun das berühmte Zünglein spielen, an der Waage nämlich. Mein Arbeitgeber hat den sympathischen Lübecker im Interview: Satire-Partei: "Ich hoffe, das klingt nicht zu seriös"

ZEIT ONLINE: Wenn Sie die Politik so ernst nehmen, wo ist denn da die Satire abgeblieben?

Langbehn: Na, dazu müsste man Lübeck jetzt kennen (lacht). Wir haben es hier gar nicht leicht, mit Satire aufzufallen. Da gibt es unter den anderen Parteien schon echte Spitzenanbieter in der Stadt.

Veröffentlicht von

Nico

Nico Brünjes ist Digitalkreativer und Internethandwerker. Seit mehr als 15 Jahren erdenkt, baut und programmiert er moderne, standardkonforme und zugängliche Webseiten in HTML, CSS und Javascript.