Ein kurzer Blick auf deutsche Verhältnisse

Noch vor kurzem:

SPD/Grüne:

  • Steuerreform vorziehen? Nein!
  • Neuverschuldung erhöhen zur Ankurbelung der Wirtschaft? Nein, die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.

CDU:

  • Steuerreform vorziehen? Unbedingt.
  • Neue Schulden? Geht gar nicht anders!

Heute…

SPD/Grüne:

  • Steuerreform vorziehen? Ja!
  • Neuverschuldung erhöhen zur Ankurbelung der Wirtschaft? Ja, geht gar nicht anders.

CDU:

  • Steuerreform vorziehen? Bringt nichts.
  • Neue Schulden? Auf gar keinen Fall: die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.

QED.

Referrertracking, macht auch keinen Spaß

Seit ein paar Wochen überwache ich die Referrer zu meinem Blog nicht mehr nur auf einer “geheimen” Seite, sondern auch im Sidebar in diesem Weblog. Klar, daß man dort zunächst mal alle Suchmaschinenreferrer ausfiltert. Und die Anfragen von Toplisten oder weblogs.com. Die Exklusionsliste (wie ich sie nenne) ist lang und weilig. Und trotzdem kommen täglich neue Adressen hinzu, weil Referrerspamming wirklich ein Problem ist! Ich meine, wenn in den letzten 10 Referrern sieben gefaked sind, was soll dann eine solche Liste. Ich bedanke mich jedenfalls ausdrücklich bei allen, die meinen meinen Lesern oder mir unbedingt die neuesten “Freepasswords”, ganz tolles Webhosting oder ein paar aufgepumpte Brüste anbieten wollen. Ihr seid ja so cool.

And once again: RSS funkynezz

Ok, for all of those who are now a bit twisted inside the funky-or-not-funky-discussion of Feeds, Dave Winer brings on his RSS 2.0 Political FAQ, giving his opinion away for free. This time it’s well formulated and makes some points, really:

A feed is funky if it uses extensions to provide information that can be expressed by core elements.
If everyone strives to not be funky, then it becomes trivially easy to write aggregators, and new entrants to the market can get in quickly and at low cost, and users get more choice.
If we were to go the opposite way, with every source of feeds inventing their own replacements for core RSS 2.0 elements, the cost to enter would become increasingly high, and it becomes more likely that programs will express compatibility in terms of products, not formats. Then you’d have to use one aggregator to read BBC feeds, for example, and another to read SF Chronicle feeds. So “funky” is anti-interop; and “not funky” is pro-interop.

I’ve changed from “watching the case with interest” to “watching the case”.