WordPress! WordPress! WordPress!

So, die WP läuft hier nun schon ein paar Wochen in Verion »Ella«, mal Zeit kurz zu resumieren:

Aller Einstieg zieht sich hin

Ja, da habe ich schon viel gelernt, aber lange nicht soviel, wie ich mir wünschen würde, denn dummerweise muss ich just eine weitere CMS-Templatesprache für einen anderen Anlass lernen, was – da beruflich – ein wenig wichtiger ist. Ich frage mich übrigens immer noch, was die PHP-Welt bis heute daran gehindert hat, Smarty als allgemeine Templateengine zu verwenden, aber egal. Ich kann natürlich schon meine Sidebar bestücken (inzwischen benutze ich dort allerdings auch Widgets, hüstel!), hab die eine oder andere Änderung am Theme vorgenommen; vom Fertigstellen eines eigenen bin ich leider noch weit entfernt – allerdings habe ich schon eine gute Basis dafür gefunden.

…aber, es gibt ja Plugins

Wenn man noch nicht mal in die Templateprogrammierung richtig eingestiegen ist, dann hat man sich mit Plugins natürlich noch nicht weiter auseinandergesetzt, als sie zu installieren. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, welche Art Plugins ich da eigentlich noch programmieren sollte, denn es gibt ja schon alles. Dreimal. Es ist wirklich ein Hammer, wie verdammt groß das zur Verfügung stehende Repository ist. Zu MT-Zeiten hat man sich weltweit über Tricks und Kniffe ausgetauscht, mit Hilfe der Templatesprache Listen von Kommentaren, verschiedene Archiv-Ansichten etc. zustande bringt. Dieser Prozess ist für WordPress einfach nicht nötig. Gespräche die mit »Wie mache ich dieses oder jenes…« beginnen, enden regelmäßig mit »…dann installieren einfach Plugin XYZ«. Das ist natürlich ein stückweit cool, anderseits kommt das meiner angeborenen Faulheit viel zu sehr entgegen, aber daraus kann man WP wohl keinen Vorwurf drehen. Allerdings: nicht alle Plugins sind wirklich sauber programmiert, ein wenig Vorsicht muss man schon walten lassen und auch nicht zu viel installieren, das geht dann schnell auf die Leistung des Blogs.

Ach ja Themes

Ein Hoch auf die WP-Community, vor allem was Themes angeht. Ich habe einige Feeds abonniert, die mir täglich zwischen drei und fünf neue WP-Themes anpreisen und ich muss sagen: Liebe Leute, ich habe noch nie so viel Müll auf einen Haufen gesehen, mit einer deartig hohen Frequenz. Ich würde ja auch mit einer Adaption von Kubrick oder Hemingway anfangen – natürlich – aber muss man solche Spielereien gleich überall veröffentlichen? Ansonsten kann man über Geschmack natürlich nicht streiten, aber mal ehrlich: viele gut aussehende, gut gecodete und cleane Plugins (zumindest nach meinen Maßstäben) gibt es nicht viele. Sind es drei, naja vielleicht fünf.

Zufrieden? Natürlich

Ansonsten bin ich aber zufrieden. Sehr sogar. Ich mag die Benutzeroberfläche, ich hab ein paar prima Plugins gefunden, die Software funktioniert wie erwartet. Kurzum: zwei Monate sind rum und ich bin noch nicht tief genug in die Materie eingestiegen, um erste eigene Ergebnisse zu präsentieren. Also warte ich weiterhin gespannt ab.

Theming WordPress oder Welcome

Hallo.

Da bin ich wieder. Wie schon vor Jahren: neues Blog, neue Blogsoftware, neue Adresse. Wieder von vorne anfangen. Weg von den alten Zöpfen sozusagen. Ist ein bißchen, wie bei meinen letzten Umzug in der realen Welt: die Bude solange vollmüllen, bis gar nichts mehr geht, und dann einfach alles wegkippen und umziehen. Naja, so ähnlich.

»Theming WordPress« ja, da ist so eine Sache. Bin ja eigentlich mehr an Smarty und ähnliche Templateengines gewöhnt, da wirkt das System von WordPress …ein wenig ungewohnt. Also hab ich erst mal ein Template gezogen, und zwar hier, damit ich mal wieder was posten kann, man kommt ja sonst auch irgendwie nicht weiter, wenn man immer versucht, mit den paar Blindtexten ein Design zu schnitzen. Vielleicht gewöhne ich mich erst mal an das Drumherum, eh‘ ich die Motorhaube ganz aufreisse und ein paar Drähte herausziehe. Und so…

Das Glossy Blue Theme, nebenbei bemerkt, gibt’s hier auch für Drupal 5, davon wird’s hier sicherlich auch noch zu lesen geben. Später…

Naja, zunächst mal: Willkommen! 😉