404-Seite

Den Gag mit der 404 Fehlerseite hatte ich mir aus Gründen des Tagesgeschehens aufgespart, nun ist zwar noch nicht endgültig Gras über die Sache gewachsen, aber ich präsentiere mal trotzdem, mit Verspätung: meine 404 Seite. Hoffe die kriegt man nicht all zu oft zu sehen.

Bubblenachrichten

Die Lage der Netzwelt kann ich natürlich nur schwierig einschätzen, man sieht ja immer nur seinen kleinen Ausschnitt daraus. Mein Ausschnitt gibt in der Hauptsache zur Zeit drei unterschiedliche Grundthemen her:

  1. mein (von glücklichen chinesischen Sklaven zusammengeschraubter) Entwicklungsrechner hat Schwierigkeiten sich mit dem aktuellen Betriebssystem Kitty Cat anzufreunden, da wird schon das neue System Kitty Kitty Cat angekündigt,
  2. Facebook führt neues Feature Y ein, was keinen interessiert, außer den Leuten in der Facebook-Gruppe »Stoppt Feature Y«
  3. Ben ist angepisst.

Das kann man nun Grundrauschen nennen, aber im Moment fehlen mir Zeit und Muße, die Nachrichten aus den Nachrichten auszufiltern. Also [hier einen beliebigen Seemannsfluch einsetzen, moment, für diese geniale insidermäßige Doppeldeutigkeit muss ich mir eben auf die Schulter klopfen], zurück ans Lagerfeuer…

copy and paste

Am Mittwoch, den 15. Februar 2012, brannte im Kleingartengelände „Mühlentor“ zwischen der Ratzeburger Allee und der Elswigstraße eine Gartenlaube. Wir sind da hin, haben hübsch Fotos gemacht und sind schnell wieder weg. Heute vor genau 100 Jahren fuhr die erste U-Bahn durch Hamburg. Die Bild-Zeitung erläutert das heute plastisch am Beispiel der Grünen-Chefin Claudia Roth. Geht ja bald wieder los mit diesem Karneval.

Presseportal, Abraxandria, Nahverkehr Hamburg, Lawblog und Coffee & TV.

Beipackzettel: Entnehme fünf Artikeln in Deinem Feedreader jeweils einen Satz und stelle diese zu einem neuen Artikel zusammen.

Trend. Meiner.

Bloggen ist mir wichtiger denn je. Ich habe endlich einen Weg zurück auf meinen Server gefunden ohne alle anderen Brücken wieder abzubrechen. Twitter ist mir ebenso wichtig. Von dort kommen auch wieder viele auf mein Blog. Meine Aktivitäten bei Facebook sind nicht wirklich nennenswert, ich glaube ich habe auch alle Freunde und Bekannte dort eingesammelt, da geht nichts mehr. Ich mag so Kontakt halten, Fotos ansehen, aber es liefert nicht das, wonach ich süchtig bin: Content. Persönlich(st)e Kontakte verlege ich schon nach Path. In Google+ zirkeln mich Friseure und Künstler und Versicherungsvertreter. Na, wenn’s schä‘ macht. Verstehe ich aber nicht.

Cems Trend. Seiner.

Neue Features 2012

Dem aufmerksamen Leser (ja, ich meine Dich, Thomas) ist es schon aufgefallen, Codecandies sieht in 2012 nicht nur anders aus, sondern bringt auch ein paar neue Features mit. Nach der niederschlagenden Artikelbilanz des letzten Jahres, habe ich mich entschlossen, die auf die verschiedenen Plattformen verbreiteten Aktivitäten hier wieder zu vereinen.

Das heisst zunächst einmal, dass ich zum alten 2009er-Konzept des Linksammelns auf dem eigenen Blog zurückkehre. Mit sofortiger Wirkung:

  • Ist die Kategorie mit Bookmarks wieder aktiv, mit eigenem Feed dazu logischerweise.
  • Werden Links hier auch in die Indexseite, die Archivseiten etc. integriert dargestellt, zu erkennen am . So sind die Links auch im Gesamtfeed markiert, wo sie jetzt auch auftauchen.
  • Sind die Überschriften dieser Linkposts direkt verlinkt mit dem externen Inhalt um den es geht. Dies trifft auch auf die Feeds zu. Das ist so Gruber-Style

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung (ja, ich meine wieder Dich, Thomas), habe ich ausserdem meine ifttt.com-Tasks angepasst, so dass jetzt auch bei der Verteilung auf Twitter und Facebook Artikel und Links gesondert behandelt werden. Aus Spaß an der Freude werden die Links auch noch an mein Pinboard und an das Linkblog bei Tumblr durchgereicht. So sollte all der Blödsinn, den ich mir in letzter Zeit in Sachen Linkblogging ausgedacht habe weiterfunktionieren.

Update: Twitterbutton

FYI: Wie schon versprochen, geht es hier im Bog weiter mit der Lösungssuche nach Integrationsmöglichkeiten sozialer Dienste, ohne die [automatisierte, unaufgeforderte] Auslieferung aller Daten an dieselben. Im letzten Artikel dazu hatte ich meine (bei Licht betrachet vielleicht etwas umständliche Lösung) dazu u.a. für Twitter vorgestellt.

Mit Hilfe des SocialDataGrabbers von David Maciejewski habe ich jetzt auch die Countangaben wieder reaktivieren können. Gleichzeitig erspart sich so der Umweg über bit.ly, dem ich in Zeiten der Netzabschaltung in Lybien eh‘ nicht über den Weg traue und die doppelte Linkverkürzung, die durch Twitter Zwangsverkürzer t.co entstand, dieser wird nun stattdessen genutzt.

Gegen der Trend: Privacy

Ich hatte ja letzte Woche schon darauf hingewiesen, dass ich daran gehen wollte, Datenschnüffelei in diesem Blog zukünftig zu vermeiden. Zunächst habe ich dazu Piwik installiert (um eine Besucherzählung zu haben, die keine Daten in die USA exportiert oder einen fremden Dienst nutzt), am Wochenende habe ich mich nun hingesetzt und die beiden iframes für Twitter und Flattr unter den Artikeln entfernt. Buttons die auf iframes basieren, senden (wie bspw. auch der Facebook Like-Button) Userdaten an die entsprechende Website, auch wenn der Nutzer gar nicht mit den Buttons interagiert.

Nicos puristic twitter button

Twitter stellt eigentlich ein recht zufriedenstellendes Javascript-API zur Verfügung, wenn nicht beinahe alles darauf hinaus liefe, am Ende den Link zum Sharing durch den blöden iframe zu ersetzen. Technisch ist das natürlich die einfachste Lösung, man will ja nicht mal eine Datensammelwut unterstellen. Allerdings, der einzige Sinn des Frames ist dann die Anzeige des sog. Tweetcount, also die Anzahl, wie oft ein Link schon auf Twitter geshared wurde. Diese Information lässt sich auf keinem anderen Weg zurückbekommen, außer über den genannten iframe (Update:) direkt über das Twitter-API (die Funktion fehlt bei mir allerdings noch).

Dagegen ist es ein leichtes, die Sharing-API per Link mit den nötigen Daten zu versorgen, die den Service, das Teilen des Artikels auf Twitter, vollumfänglich ermöglichen. Ich habe mich in diesem Zusammenhang gefragt, wen die Zahl des Tweetcounts eigentlich wirklich interessiert und musste feststellen: hey, das bin ja ich. Ich glaube wenig an den Effekt: »das haben nun schon 20 Leute geshared, das teile ich auch«, sondern die Zahl ist allein zu meiner Auskunft gedacht.

Ergebnis: ich nutze jetzt den Twitterbutton ohne iframe. Namentlich ist es nur ein Link zur Sharing-Funktion. Ein kleines Javascript holt beim Klick auf den Link, die zum Artikel passende Kurz-URL vom bit.ly-API und shared sie dann bei Twitter. So wird zwar doppelt redirected (hüstel), weil Twitter noch seinen doofen t.co-Urlverkürzer darüber haut, dafür kann ich aber das Sharing zählen, über bit.ly., ein Service, den Twitter für t.co nicht (offen) anbietet.

Ohne Programmierlatein heisst das folgendes: es werden keine Userdaten mehr an Twitter übertragen, ohne dass man auf den Button klickt.

Flattr dieses Blog

Für den flattr-Button hatte ich noch kurz Hoffnung in das Update de WordPress-Plugins gesetzt, denn hier kann man seit neuestem sein Blog mit den entsprechenden APi-keys von flattr.com ausstatten, wenn man es als „Browser-App“ bei flattr anmeldet. Zumindest zur Zeit wird das aber nur genutzt, um einen Button im RSS-Feed zu ermöglichen und im Blog wird weiterhin die iframe-Version genutzt. Da ich im Moment nicht weiter in das REST-API von flattr selbst einsteigen wollte, habe ich also das Plugin schlicht abgeschaltet. Stattdessen habe ich nun einen globalen Button dort eingefügt, der ein simpler Link auf das Gesamt-Thing meines Blogs ist.

Ich verstehe natürlich schon, dass das nicht das gleiche ist, wie ein echter Flattr-Button pro Artikel, aber bis es eine bessere Lösung gibt, soll das erstmal reichen. Nebenbei sei zu flattr noch vermerkt, dass meine Einnahmen i.d.R. die Fünf-Euro-Grenze nicht überschreiten und bisher immer wieder in andere Blogs reinvestiert wurden.

Auch hier ist das Ergebnis nun aber, dass keine Daten von Leuten die nicht auf den Button klicken an flattr übertragen werden.

Nächste Schritte

Als nächstes werde ich die versprochene Page zum Thema Datenschutz hier ins Blog stellen, dort wird es dann eine Opt-Out-Möglichkeit für meine Besucherstatistik geben, neben der genauen Übersicht, welche Daten hier erhoben werden. Fortsetzung folgt also.

Saubere Besucheranalyse mit Piwik

Seit einigen Wochen hört man verstärkt, dass das WordPress-Statistik-Plugin zu fremden Webservern, also noch zu anderen als WordPress.com telefoniert (Perun, WordPress.org Thread). Da mir das nicht passte, habe ich die Statistiken am 20. Januar abgeschaltet.

Vor längerer Zeit schon, am 25.11.2009 (hab’s gerade nachgeschaut), habe ich aufgehört mit Google Analytics Daten sammeln zu lassen. Damals kochte eine Diskussion über die Rechtmäßigkeit der Analyticsnutzung und ich bin der Ansicht: dies ist eine private Seite, da brauche ich solche juristischen Probleme (und sind sie noch so unwirklich) nicht hereinzulassen.

Keine Zahlen sind aber auch keine Lösung, jedenfalls nicht, wenn man wissen will, was auf dem eigenen Blog so abgeht, oder eben auch nicht. In letzter Zeit eher nicht. Trotzdem. Deswegen habe ich nun Piwik auf meinem Webspace installiert. Diese sehr ansehnliche Open-Source-Software macht im Grunde alles, was Google Analytics auch macht, nur mit einem sehr großen Unterschied: es ist nicht Google, sondern es ist (in diesem Fall) Codecandies. Und – nach Aktivierung des entsprechenden Piwik-Plugins – anonymisiert es außerdem die gesammelten IP-Adressen, diese landen also nicht in der Datenbank. Damit sehe ich zwei Hauptforderungen der Datenschützer erfüllt: keine Verbringung der Daten nach USA (dafür sind weiter eure Banken zuständig) bzw. anderes Ausland und Speicherung nur in anonymisierter Form.

Die Installation von Piwik geht leicht von der Hand, die Einbindung des Trackingcodes in das footer-Template war natürlich auch unproblematisch. Der Pagespeed leidet natürlich ein wenig, vor allem im Vergleich zur trackerfreien Zeit. Dafür sind die Statistiken von Piwik nicht nur tres chic, sondern die Software lässt sich mit diversen Plugins noch erweitern (im Prinzip genau wie bei WordPress). Apropos WordPress: es gibt auch ein WordPress-Plugin, dass die Daten im WP-Dashboard anzeigt. Habe ich aber noch nicht getestet. Wie performant Piwik ist, kann ich jetzt noch nicht sagen, ich glaube aber kaum, dass Codecandies soviel Traffic verursacht, dass Piwik oder der Server von Domainfactory (Affiliate Link) an seine Leistungsgrenze gerät. Da aber Webseitenstatistik definitiv eine rechenintensive Angelegenheit ist, kann das für größere Webseiten durchaus ein Problem werden.

Damit bin ich dem Ziel, meine Website in einer Welt der Ads, Like-Buttons und Umfrage-Popups, gegen den Trend datensicher zu machen, ein wenig näher gekommen. Da sind aber noch dunkle Flecken auf der immer weißeren Weste: die drei Bettelbuttons unter jedem Artikel sind natürlich auch kleine Datenkraken. Die werden bei nächster Gelegenheit ausgetauscht. Dann werde ich nochmal eine up-to-date privacy policy erstellen und dort auch das Opt-out des Piwik-Statistiktools einbauen.

Codecandies 4: Concrete Jungle

Zuletzt hatte ich mir ja vor ungefähr einem halben Jahr laut gedacht, dass man nicht dauernd an seinem Blog herumwerkeln könne, solle oder müsse. Tatsächlich bewundere ich Kollegen (hüstel), die seit Jahren mit dem immer gleichen Template daher kommen, geheiligt sei der hohe Wiedererkennunswert! Doch das ist meine Sache nicht. Und manchmal bedarf es nur einer Kleinigkeit, wie das Artikelbild von Jon Díez, das ich für den letzten Aufmacher ausgewählt hatte, mir das Gefühl zu geben, mein verdammtes Blog müsse mal dringend neu angemalt werden.

Und so sei es. So was wird in meiner Arbeitsumgebung wohl graphischer Relaunch genannt, und soviel hat sich unter der Haube auch tatsächlich nicht getan. Mehr neues HTML (formally known as HTML5) und mehr CSS 3 Effekte sind schon dabei. Im Moment nutze zum ersten Mal modernizr für’s downgrading, bisher sind aber nur die Klassen no-rgba und no-touch im Einsatz, wenn sich das nicht noch drastisch ändert, wird die Bibliothek zu den art directed Artikeln abgeschoben. Die es auch in Zukunft wieder häufiger geben wird, den Mechanismus dafür habe ich verfeinert.

Auffälig ist vielleicht noch die von mit gewählte Seitenbreite, die natürlich ganz deutlich auf die Tabletanwendung, vulgo für das iPad zugeschnitten ist. Ich hatte zwar mit responsive Designs weiter herumgespielt, letztendlich ist bei mir aber die Idee hängen geblieben, dass der einzige Browser, den ich immer fullpage nutze, der im iPad ist und dieses Blog mehr Breite einfach nicht nötig hat. Vor allem auf Artikelebene fehlt es mir an Content, für große Pixelzahlen. Damit funktioniert das Design eben auch auf Apples Tablet besonders gut, ebenso auf dem iPhone.

Der Rest ist Verschlichterung im Marcschen Sinne, die Page-Speed-Analyse der Homepage steht bei 95/100. (Update: Nach Installation der Open Source Stats Lösung Piwik ist der Page-Speed-Wert erstmal wieder marginal 😉 gesunken.)