Leselinks #4

Immer noch Facebook? Der Gastbeitrag von Benjamin Siggel in der Spackeria beweist zwei Dinge: a) Piraten haben offenbar eine Tradition für gewöhnungsbedürftige Spitznamen und b) ein Faible für ebenso gewöhnungsbedürftige Vergleiche. Man schmäht sich jedoch immer noch mit angezogener Handbremse, obwohl die Datenschützer (also die mit dem gleichnamigen Amt), das Netz – wie es heute funktioniert – offenbar nicht verstehen (wollen).

Ganz anders hält man das mit dem Schmähen beim amerikanischen Rolling Stone. Monarchie & Alltag verweist auf dessen wundervolle, lesenswerte Schmähkritik an Michele Bachmann. Oder Beachmann? Bachmann is a religious zealot whose brain is a raging electrical storm of divine visions and paranoid delusions. Great stuff.

Jonathan Longnecker (heisst wirklich so), ist der Ansicht, dass Responsive Webdesign langweilig ist und meint damit allzu eintönige Gridlösungen, die derzeit die Runde machen. Etwas gewollt provokativ, aber auch nicht ganz falsch.

Als ich Let’s talk iPhone in meine Glaskugel einspeisen wollte, ist die glatt kaputt gegangen, deswegen enthalte ich mich der Spekulationen. Gerrits Glaskugel ist offenbar auch kaputt, hat er aber nicht gemerkt, deswegen hat er ein paar ganz heisse Vorhersagen zu machen.

Leselinks #3

Felix Schwenzel kommentiert am eigenen, pointierten Artikel:

ich habe das gefühl, wenn man mit kotze im mund sascha lobo liest, missversteht man ihn leicht.

…und vergisst dabei sogar das ix. Ich glaube ja, ohne Bier im Kopf versteht man ihn viel zu gut, den Herrn Lobo, vor allem wenn er für SPON verbricht schreibt. Nebenbei bemerkt, mißtraue ich bayrischen Trachten und Gebräuchen auf ähnliche Weise wie Facebook. Von daher stimmt der Vegleich.

Datenschützernachrichten gibt’s bei heise, diesmal mit Facebook, Pläne der Regierung, IP-Adressen für den Kühlschrank und Cloudnutzung.

Ich finde der gute PPK ist angesichts Amazon Silk und Kindle Fire ein wenig verwirrt, dafür sieht Martin Weigert bei netzwertig voraus, dass Medienunternehmen weiter an Bedetung verlieren werden, was ich letzten Endes interessanter finde, als die technischen Details.

Bei t3n steht, dass Slideshare Flash verwirft, was mehr oder weniger meinen Artikel in der aktuellen Ausgabe des t3n-Magazins fortschreibt. Hätte man sich bei den Videos geeinigt, könnte Flash längst Nischentechnologie sein.

Zum Schluss der allseits beliebte Blick in die Glaskugel: meine Frau will mich im Smål Mänland abgeben. Deprimierend. 😉

Leselinks #2

Ein wunderschönes Spielzeug für Webkit-Browser ist UmbraUI: Experimental Shadow DOM styling of <input> elements. Keine Bilder, kein zusätzliches Markup, kein Javascript. Noch mehr CSS/HTML/JS-Spielerei gefällig? Die iPad2-Simulation!

Heute soll der/die/das Amazon Kindle Fire präsentiert werden. Bei paidContent.org noch schnell nachlesen, was man gestern noch darüber geglaskugelt hat.

Christian Krammer referiert eigentlich über den langen Weg zum Reset-Stylesheet, liefert stattdessen in den Kommentaren eine gute Erklärung, warum man immer noch em Nutzen sollte.

Beim Networking ist das beste Zeitmanagement kein Zeitmanagement, jedenfalls wenn man nicht Madonna treffen will, schreibt Simone Janson. Davon verstehe ich ehrlich gesagt nichts, da ich weder Zeit- noch Networkmanagement betreibe. Immer schön die toDo-Liste pflegen!

Leselinks vom 27. September 2011

Nochmal Facebook: Wie schon gestern erwähnt, trackt Facebook auch ausgeloggte Nutzer. Tun sie nicht, antwortet ein Facebook-Sprecher laut Venture Beat. Ehrenwort? Hier gibt es eine Anleitung, wie man von Facebook eine Auskunft über die Daten erhält, die es über einen speichert. Die datenschutzkritische Spackeria versteht das nicht. Kurzum, das Thema Facebook gerät endgültig zum Streitthema. Marcel Weiss beschimpft in diesem Zusammenhang Frank Rieger, den CCC und das FAZ-Feuilleton als latent wirtschaftsfeindlich.

CSS-Buch: Der kanadische Webdesigner und Autor Jonathan Snook hat ein kleines Buch über Scalable and Modular Architecture for CSS geschrieben. Gerade mein Thema; Lesebefehl für Frontendler.

Drehbuch: Bei Scriptshadow frage ich mich manchmal: »willst Du das eigentlich wirklich lesen«, und tue es dann doch. Der nächste Film mit Tom Cruise wäre bestimmt gut, ohne Tom Cruise. So belibt einem nur sein Script.