Thefft – The Primer EP [CUT007]

The choice of synth sounds and samples is very original, and a delight to hear. On ‘Gammy Crazy’, the super-wide tones first heard at 1:22 have an almost cheeky element to them. This unconventional sound has allowed Thefft to flood this distinctive track with character and personality. Now I have heard it twice, I don’t think I will ever forget it, and that is a big sign of success.

Leselinks #12

Ich schaue ja immer mal wieder bei Dave Winer vorbei, weil der einen so schön an Dinge erinnern kann, die man im Tagesgeschäft gerne mal aus den Augen verliert. Urgestein der.

Wie Firefox. Also ein Urgestein. Etwas behäbig geworden. Und immer mehr Leute wechseln zu Chrome. Aus Gründen. Dagegen ist IE9 natürlich noch hinterher, die einen warten auf’s Christkind, wir auf IE10, 11, 12… Natürlich nicht nur um solchen Quatsch damit zu machen. Mit CSS3 meine ich. Oder solchen.

Zum Schluss noch was zum gucken: hier ein Ode an den Punkt, macht einfach Euer Zeichen drunter. Und hier mein aktuelles Desktopbild: Lake Ontario im Sturm, atemberaubend.

Ihr solltet alle Mützen tragen

Film: Um die unsichtbare Hardware des Internets geht es in Ben Mendelsohns Kurzdoku Bundled, Buried & Behind Closed Doors hier bei The Atlantic zu sehen. Der Cyberspace ist gar nicht so spacig, sollte man nie vergessen.

Um Kunst und Design der Occupy-Bewegung geht es bei den Weburbanisten: hochpolitische Kunst von Leuten, die ihr Geld wieder haben wollen. Aber wo ist das ganze Geld hin? XKCD hat dazu die Grafik. Kunst. Ich lese gerne Notes of Berlin, dort wo die Grenze zwischen Naivität und Kunst so schön verschwimmt. Hoffe jedenfalls das es Kunst ist.

Oder eben doch Konsum: ihr solltet alle Angry-Birds-Mützen tragen. Meine Meinung.

Verlinkt ins Wochenende

Schon wieder ist die Woche rum: es ist Debugging- und Docday, gleichzeitig binary day und ganz nebenbei Freitag, nach DIN 1355 Punkt 1.3.2, Tabelle 2 der fünfte Wochentag, hurra.

Apropos Docs schreiben: ich schreibe ja nur noch, ausser in Mails, in Markdown, damit hat beinahe acht Jahre gedauert, bis sich die vereinfachte Auszeichnungssprache bei mir durchgesetzt hat. Ein weiteres Tool (OS X) dazu ist Marked, eine Preview für Markdowncode, die sich jeweils beim Speichern einer Datei aktualisiert (danke, Arne). Und apropos Mails: wer sich mit Google Mails neuer Oberfläche nicht anfreunden kann, für den gibt’s Userstyles und Userscripts gegen die schlimmsten Verfehlungen.

Das finde ich übrigens sehr praktisch: bei Shapecatcher malt man Zeichen deren Codierung man sucht in eine Box und die Maschine sucht nach dem passenden Unicodecharacter. Das ist einerseits praktisch (wenn’s klappt), anderseits witzig (wenn’s schief geht), je nach Güte der Vorlage natürlich (danke, Hoshi).

Wer am Wochenende nichts vorhat, kann aber endlich mal aus der digitalen Welt aussteigen, durchaus eine berechtigte Idee, wenn man beispielsweise liest, wie sicher unsere Daten bei Twitter sind an US-Behörden ausgehändigt werden. Das heisst: ich habe natürlich nichts zu befürchten, ich bin ja nicht bei Wikileaks.

Da passt auch mein elektronischer Musiktipp zum Wochenende: Nummer 111 des Kreislauf Labels gibt’s wie immer unter CC-Lizenz (by-nc-nd) und zum raschen Download empfohlen. Der Mannheimer Nosrat Charkhi aka Noston liefert mit »Nos Art« ordentliche elektronische Musik. Beispielsweise: Get Down.

So, für die Zugfahrt nach Hause, habe ich mir einen schön langen Text ins Instapaper gepackt: The Tetris Effect. Ja… was soll denn das nun wieder heissen?

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Schreiben. Lesen. Fernsehen. Links.

Happy birthday to you, happy birthday to you, happy birthday lieber VIM, happy birtthday to you. VIM wird 20! So alt wird kein Schwein. Dagegen brandneu ist dieser interessante Editor für OS X: Mou, ein Split-Screen-Editor für Markdowncode.

Vom Schreiben zum Lesen: Cory Doctorow kommt auf Lesereise nach Deutschland, u.a. nach Hamburg (7.11.) und Berlin (8.11.), hier die genauen Termine.

Und wo wir bei Schreiben und Lesen sind, ist Typographie ja auch nicht weit: What should I look for in a UI typeface? Ein echter Lese- und Stauneartikel.

Jetzt noch Fernsehen: im Videochannel der fronteers 2011 gibt’s den Talk von Aral Balkan und Bruce Lawson zu sehen.

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Numerierte Leselinks sind doof!

Und zum wirklich letzten Mal Google Reader: da ist wirklich alles schief gegangen, in Funktion und Design, via wirres. Martin Weigert sieht darin Instapapers große Chance. Marc sieht das genauso. Ich bin immer noch eher für den Ausstieg und probiere gerade Shrook.

Save the date, nein besser sofort anmelden: In Oxford findet im Feburar 2012 die jQuery UK Conference statt. Nebenbei: für die beyond tellerrand soll’s übrigens auch noch Tickets geben.

Für alle Nerds: beim Public Domain Review gibt’s von der NASA freigegebene Onboard-Recordings von der Apollo-11-Mission, hauptsächlich Rauschen von 1969, aber auch interessante Diskussionen über die Farbe des Mondes. Das passende Geschenk dazu: das Siri-Integrated HAL 9000 Dock for iPhone.

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Leselinks auf der Flucht

So, Halloween ist vorbei, Google Reader kastriert und diese Links wichtiger denn je. Also, machen wir es kurz! Nicht nur Google hat Funktionalität gedroppt, sondern auch Ian Hickson. Nämlich das <time>-Element aus dem HTML5-Standard. Darüber regt sich Bruce Lawson ernsthaft auf, war es doch sein Lieblingselement. Und schon wird zur Revolte aufgerufen, auch auf Twitter unter #occupyhtml5. Zum Ausgleich liefert der gute Bruce auch gleich den Nerdwitz des Tages.

Den barrierefreien Entwickler lernen wir unter »WCAG 2 und die reine Textvergrößerung« kennen. Aber mal im Ernst: ein trockenes Thema. Wer wissen will, wie Barrierefreiheit tickt, braucht nur diesen Post zu lesen. Und dann schnell weg… zur garantiert nicht barrierefreien Website der SPD Engenhahn, die können Internet, die Genossen (thx, Martin, made my day!).

Und nochmal Google: die Einbindung von Googles Karten wird kostenpflichtig, wer hätte das gedacht. Etwas happig: eine Maps-API-Premier-Lizenz ist ab 10.000 US-Dollar erhältlich. Da möchte man schon wieder flüchten, aber bitte nicht zu schnell, denn Geschwindigkeitübertretungen können demnächst noch genauer erfasst werden, auch im Rudel, das ist schon ein wenig spooky. Apropos Engadget: das ehemalige Team von dort hat sich selbstständig gemacht: The Verge, unübersichtlich aber schick, würde ich sagen (Thx, Arne).

Und zu guter Letzt nochmal Flucht vom Reader: ich aggregiere meine Linktipps nun in meinem Tumblelog, der Feed dazu ist hier. Genauso wie gestern noch unter den shared items. Plus importierte Links aus meinem Pinboard. Wenn ich mal Zeit habe, integrier ich den Feed dann hier irgendwo.

Links #7: you are probably not one of them

Luke Wrobelski hat sich Scott Smith‘ Vortrag Lessons for Developing Tablet Apps (for Non-Developers) – ich schreib jetzt mal – angetan. Und eher als ein Blick auf die Entwicklung von Tablet-Apps bekommen wir Einsicht in die Welt der Chefetagen: Keep the development cycle as short as you possibly can. Only 2-3 people should be talking to developers and you are probably not one of them. Har. Har.

John Gruber berichtet vom iPhone 4S in den höchsten Tönen, vor allem lobt er Siri über den grünen Klee. Und analysiert ganz gut, was von dem digitalen Assistenten zu erwarten sein wird. Nur kurz geht er auf die Frage ein, warum es Siri nur für das 4S gibt (und beispielsweise nicht für das iPad2). Dieser Frage widmet sich dafür ausgiebig Matthias Schrader im Fischmarkt: weil die Server Geld kosten.

Zu guter Letzt noch ein Beinahe-Rant zum Thema Dart. Wenn ich Texte von PPK lese habe ich immer seine Stimme im Ohr, und lese alles in niederländisch-englisch. Das funktioniert besonders gut, wenn er sich aufregt, wie hier über Googles Versuche Java in den Browser einzubauen. Recht hat er!

Leselinks #6

Wer hätte das gedacht die Benutzung von display:table zeigt Effekte bei Screen-Readern, namentlich: es wird „Tabelle“ angesagt, wo keine Tabelle ist. Demnächst werden dann auch spans mit großer Schrift als Überschriften angesagt und ich kapituliere dann endgültig vor den Hilfstechnologien. Auf solche Fehlleistungen kann man vielleicht ja mit den best-practices für Frontendler reagieren, aber ob das hilft…

Der Netzökonom hat festgestellt, dass der Medienwandel sich noch beschleunigt hat — wir sind nicht überrascht: 20 Mio. Menschen nennen das Netz als erste Newsquelle. Vielleicht auch, weil man da alles so schön zusammengestellt bekommt, wie in dieser Artikelsammlung „Staatstrojaner“ von Kristian Köhntopp. Da bleibt kein Auge trocken. Google+ hingegen ist wohl weniger am Medienwandel beteiligt, denn nach den Early-Adoptern kamen die Spammer, meint Stephan Koß und liegt nicht ganz falsch damit.

Leselinks, Fronteers CSS Edition

Das habe ich an anderer Stelle schon erwähnt, aber die Slides der Amsterdamer Konferenz, hat Darius Kruythoff zusammengetragen. Alle sehr lesenswert. Dabei funktionieren ohne Talk wahrscheinlich Lea Verous CSS3 Secrets, Divia Manians (Opera) The new developer Workflow (bitte mit Pfeiltasten bedienen) und Jake Archibalds In your font-face am besten.

Lea Verou bedient sich ihres eigenen Online-Präsentationssystems, das er hier als Demo zu sehen gibt und hier da zugehörige Github-Projekt. Unter cubic-bezier.com hat Lea übrigens ein Tool zur Verfügung gestellt, um die CSS3-Funktion cubic-berzier() mit Leben zu füllen. Sehr cool. Was die Funktion macht steht widerum in ihrer Präse. Lea kennt man übrigens von ihrer CSS Patters Demo, zum Beispiel.

Aus den Slides von Divia Manians ist mir ganz dringend compass im Ohr geblieben, ein Framework, das auf SASS aufsetzt.

Ebenfalls auf der fronteers wurde mir dieser hervorragende Link mit incredibly useful CSS snippets zugespielt. Was mehr als zutreffend ist: bitte sofort ausdrucken!

Wer viel mit Browsern und Tests zu tun hat, der kann sich ja mal Browserstack anschauen, für das John Resig die Werbetrommel rührt. Dort bekommt man Testbrowser in virtuellen Maschinen in der Cloud…