@font-face considered harmful?

Nachdem sich die Kunde von den Möglichkeiten des Fontembedding nun reichlich verbreitet hat, tauchen leider die ersten Problme auf. Steve Sounders hat einige Quellen zu Problemen beim Fontembedding zusammengefasst und eigene Untersuchungen angestellt, unbedingt lesen bitte, auch wenn ich hier kurz die unliebsamen Fakten zusammenfasse: im Bereich high performance websites muss man wohl von @font-face zunächst mal Abstand nehmen.

Natürlich ist es mal wieder die Internet-Explorer-Familie, die extreme Perdormanceprobleme aufweisen, aber auch sämtliche andere Browser bekleckern sich im Umgang mit der noch recht jungen Technologie kaum mit Ruhm. FOUTflash of unstyled text ist dabei noch das kleinste Problem, wenn die Fontdateien nicht schnell genug vom Server geliefert werden. In IEs wirkt sich das noch schlimmer aus: bis zum Download des Fonts zeigt Bill Gates Rache gar nichts an. In anderen Browsern bleiebn nur die Textteile, die mit @font-face gerendert werden sollen unsichtbar, Firefox zeigt die Ausweichschrift(en) an.

Solchen (und den anderen im Text genannten) Performancefallen kann man natürlich mit Caching, Zipping und ähnlichzen Techniken begegnen. Ob man sich aber den Aufwand leisten will, bereits zum jetzigen Zeitpunkt, ich stelle das mal in Frage…

Embedden Sie jetzt!

fontatfirefox

Mit @font-face lassen sich Schriften in Webseiten einbetten. Machen Sie das!

Ok, es ist soweit, mit dem neuen Firefox 3.5 (und Safari 4 und Opera 10beta), steht immer mehr Nutzern unserer Websites Fontembeddingdownloading1 zur Verfügung. Damit widerum steht der flächendeckenden Umsetzung typographisch ordentlich gestylter Websites nicht mehr viel im Weg, ausser natürlich die IE-Familie, aber die ignorieren wir hier einfach einmal.2

Embedden Sie jetzt! weiterlesen

Intranet

Letzte Woche habe ich einen mehrtägigen Workshop gemacht, bei dem es um Oberflächendesigns für eine Intranet-Anwendung ging. Der Clou: vorrausgesetzter Browser für diese Anwendung ist Firefox > 2.

Da steigen einem mitunter die Tränen in die Augen, wenn man nach ein bis zwei Stunden endgültig realisiert hat, das man sich um bloody fuckin‘ Internet Explorer – welche Version auch immer – keine Gedanken zu machen braucht. Wooohooo!

Her mit den Childselektoren, den Pseudoklassen und runden Ecken!

Und sch… auf SEO.

Ach, was für ein befreiendes Gefühl. Muss man mal gemacht haben. Schade, dass es so kurz war.

Video und Audio in Firefox 3.1

Wenn man ein wenig sucht, findet man einige Artikel zu HTML5 und meist fehlte nicht die pessimistische Anmerkung, wie lang das wohl noch dauern würde, bis das umgesetzt ist, yadayadayada. Die Wahrheit ist: einiges ist bereits heute umgesetzt und zwar in Firefox 3.1, dessen erste Betaversion ich seit ein paar Tagen als Standardbrowser nutze (und schätze).

Im Moment wird zwar nur das offene Ogg-Format unterstützt, weitere Formate kann man sich allerdingsleicht vorstellen. Und je nach Willen der Zusammenarbeit der Lizenzinhaber sicherlich auch umsetzbar. Jedenfalls mit…

<video src="http://v2v.cc/~j/theora_testsuite/320x240.ogg" autoplay> 
    Your browser does not support the <code>video</code> element. 
</video>

… ist in windeseile ein Videoplay umsetzt, der Ogg-Videos abspielt und sich mit Javascript auch steuern lässt.

Firefox 3.1alpha2

Entwicklerversionen und die erste Alpha von Firefox 3.1 habe ich mal ausgelassen, nun jedoch ist die zweite Alphaversion (Gecko 1.9.1) verfügbar und mit da gerade Aufregung im Browsergeschäft herrscht, lohnt es sicherlich jetzt mal einen Blick drauf zu werfen. Es sind ja ein paar Neuerungen dabei: so wird bspw. das HTML 5 <video>-Element nun unterstützt, man kann Tabs zwischen Fenstern draggen & droppen, der CSS 2.1 und CSS 3 Support wurde weiter ausgebaut.