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Homescreen

Homescreen

Was ich Euch schon lange einmal zeigen wollte: ich habe die Icons auf meinem iPhone intuitiv angeordnet. So finde ich immer alles relativ fix… allerdings kann ich derzeit keine Apps mit blauen Icons laden.

Der Schreiber

Der Schreiber

Distraction free writing wurde mir versprochen, doch distraction, Ablenkung ist vielleicht gar nicht mein Problem. Nun liegt eine komplett weiße Seite vor mir, oben links blinkt ein blauer Cursor. Ein himmelblauer Cursor. Ist ja wie früher bei der Schreibmaschine: ein neues Blatt einspannen und… Schreibblockade. Die Angst des Autoren vor der leeren Seite, da ist sie wieder. Wie hatte ich Dich doch vermisst.

Nun schreib endlich etwas quakt mich der lächelnd blinkenden Cursor an. Spricht der etwa Schweizerdeutsch? Ich habe schon etwas geschrieben, maule ich zurück, aber immer wenn ich einen Satz fertig habe, verschwindet der beinahe und die Blockade kehrt zurück, Satz für Satz. Ich frage mich, ob ich wirklich so schreibe, Satz für Satz, konzentriert auf den einen. Möglichweise schröbe ich ja besser, wenn es so wäre, denn eigentlich denke ich während ich einen Satz aufschreibe schon den nächsten. Wie will man sonst auf Tempo kommen.

Das ist halt meine Ideologie schweizelt der Cursor, jetzt versuch’s halt, Du hast 16 Euro für das Programm hingeblättert, Du Applejünger! Ja, weil ich ganz gerne den Writer fürs iPad nutze. Der hat mir dort zu erstaunlicher Textgeschwindigkeit verholfen, auch ohne Bluetoothtastatur. Dort allerdings füllt er eine Lücke aus, Schreibprogramme auf dem iPad gibt’s so viele nicht, zumindest nicht mit einer Typographie, die mir entgegenkommt. Auf dem Mac jedoch? Was der iA Writer kann, kann eigentlich jeder beliebige Texteditor. Deren Userinterfaces sind dabei mal mehr mal weniger gut, iA Writer hat gleich gar keins. Das Versprechen des Schreibens ohne Ablenkung will mir zudem nicht ganz einleuchten. Dafür müsste der kleine blaue Cursor mit dem Akzent schon für Ruhe im Büro und für Platz im Terminkalender sorgen. Ansonsten bin ich sehr wohl in der Lage, bei allen störenden Programmen den no distraction mode einzuschalten (formally known as ‚CMD-Q‘). Und täte ich mit Word schreiben, die vielfältigen Möglichkeiten der Formatierung lenken mich schon lange nicht mehr ab. Das wäre mithin auch unprofessionell.

Was bleibt ist die Typographie. Die ist tatsächlich hervor- und herausragend. Benutzt man eh‘ schon Markdown, um bspw. Blogeinträge zu schreiben, kommt einem das natürlich entgegen. Regelrecht empfehlen möchte ich das Programm für Leute, die schon einmal Ärger bekommen haben, weil sie aus Word Text in ein CMS gepastet haben.

Und der kleine blaue Cursor, der ziemlich frech ist, wie mir scheint. Aber das ist ja bei den IAs immer so.

iPad und Content

iPad und Content

Ok, jetzt hatten wir alle das Wochenende Zeit, um das frisch gelieferte iPad zu testen. Und? Was sagt ihr?

Mich persönlich hat’s jetzt nicht gerade aus den Socken gehauen, das hat zwei Gründe. Erstens hatte ich schon ein paar Mal vorher Gelegenheiten, iPads auszuprobieren und mir ein Bild zu machen, vor allem von diversen Content-Delivery-Apps aus den USA – schließlich muss auch ich das gedruckte Wort retten. Zweitens gefällt mir das, was ich da sehe nicht so richtig.

Der Sieg des Weißraums? Spiegel-App.

Das iPad an sich ist ein super Spielzeug, macht wirklich Spaß damit zu surfen, oder an einer ausgiebigen Twittersession wie dem Eurovision Song Contest teilzunehmen. Es lassen sich prima Videos damit ansehen und Spiele aus meiner Kindheit (bspw. Pinball HD) spielen (immerhion bin ich schon 10385er der Weltrangliste). Wo aber nun ist der Rettungsanker für die Verlage weltweit versteckt? Obwohl man tatsächlich mit der Einschätzung richtig liegt, dass das iPad ein Gerät zum Konsum von Medien in bestimmten Nutungssituationen ist, wird es diesem Anspruch zur Zeit kaum gerecht.

Das wäre aber wohl auch im Print nicht ganz in Ordnung. Welt-HD-App. (Fehlen da Bilder?)

Zum einen mag das daran liegen, dass das iPad teilweise gar nicht die Fähigkeiten besitzt, eine ordentliche Lesemaschine abzugeben: seine Fähigkeiten in Sachen Typographie sind jedenfalls ausgesprochen eingeschränkt, zur Zeit. Und auch was die Verlage bisher liefern ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Dabei bilden die – zu Unrecht – über den grünen Klee gelobte Wired-App in den USA und in Deutschland die grafische Schlachtplatte Spiegel-App nur die Spitze des Eisberges. Und sind das noch alles Probleme, die nach einigen Updates mglw. verbessert sind, Content an sich nimmt auf dem iPad dank der Verheissung Jobs einen Richtungswechsel vor, der nichts Gutes bedeuten kann.

Haben wir uns nun zunächst einige Jahre damit beschäftigt, die Inhalte zu befreien, sie ins Netz zu entlassen und via APIs und Feeds möglichst breit zu verteilen, steht nun das Einsperren von Content im Vordergrund der Bemühungen. In den Apps wird bspw. beinahe durchgängig nicht verlinkt. Das iPad mag der feuchte Traum der Papierdesigner sein, in diesem Traum kommt Hypertext, Verlinkung, Vernetzung aber nicht vor. Und so sind 90% aller Content-Apps gestrickt. Dagegen wird uns die Interaktivität versprochen. Mal abgesehen davon, dass ich mich von diesem Werbetext in die Zeiten der interaktiven CD-ROMs zurückversetzt fühle; was es bisher an Interaktivität zu sehen gibt, sind Videoschnipsel, automatische Diashows und ein paar Powerpoint-Effekte. WTF?

Ich weiss nicht, ob sich das Steve Jobs so vorgestellt hat, ich jedenfalls nicht. Das muss ja nicht so bleiben, aber I Prefer Safari to Content Apps On The iPad. Zumal ich behaupten mag, noch keine iPad-Content-App gesehen zu haben, die ich in HTML5 und mobile Safari nicht mind. genauso gut/schlecht hinbekommen hätte. Da muss der Markt noch wachsen, wenn das unsere Rettung sein soll. Ich will jetzt mal gar nicht von Zugänglichkeit anfangen…

iPad und der große Realitycheck

iPad und der große Realitycheck

Endlich ist es soweit, morgen ist es da. Das iPad kommt. Die Verlage werden gerettet! Die Magazine finden den Weg in die Zukunft. Neue Geschäftszweige schiessen aus dem Boden. Die Welt ist der Rettung ein Stück näher gekommen.

Oder eben nicht. Vielleicht beginnt aber morgen auch der größte Realitycheck aller Zeiten, vielleicht erleben wir morgen, die kurzfristige Neuauflage der letzen Folge von Lost, das große Erwachen, der Kater danach. Vielleicht merken wir morgen, dass das iPad der teuerste digitale Bilderrahmen aller Zeiten ist.

Im Bild: der Weisheit letzter Schluss?

Wie auch immer, die grandiose – zum Großteil viral verlaufene – Kampagne der Firma Apple erreicht morgen ihren Höhepunkt, da die ersten Geräte an die Verbraucher ausgeliefert werden. Und dann werden wir, wenn das erste Herzklopfen abgeklungen ist und die Nutzer sich nicht mehr wie frisch defloriert vorkommen, sehen, ob das iPad für uns hält, was Steve Jobs versprochen hat.

Obwohl, eigentlich hat nicht nur Steve Jobs uns Versprechungen über das iPad gemacht. In den letzten Wochen hat sich um mich herum ein wahrer Pool an Heilsversprechen gebildet, von Funktionalitäten die dem Gerät zugerechnet werden bis ins Metaphysische tendierende Ideen, was man mit dem Ding alles machen können wird und wo es zu benutzen ist und wer dies tun wird und mit wessen Software. Die Erwartungshaltung ist dermaßen hochgeschraubt, das kann ja gar nicht vom iPad alleine erfüllt werden. Und so ist schon jetzt vom ersten Vertreter einer neuen Geräteklasse die Rede, oder man antizipiert schon die weitere Entwicklung der iPads, nimmt schoneinmal die Version 2 vorweg.

Dabei wird man wahrscheinlich mit der zweiten Version des iPads zwar Fotos machen können, aber wohl immer noch nicht mit Gott telefonieren können, auch wenn das heute Leute behaupten würden. Das werden die sicherlich zu hunderten erscheinenden Nachahmerprodukte bieten, die haben dann ja auch Flash.

Zusammengefasst: ab morgen wir zwar in Deutschland nicht jeder ein iPad haben, dafür aber eine Meinung dazu. Und ich bin gespannt darauf zu sehen, wie es sich denn dann wirklich entwickelt. Haben wir in zwei, drei Jahren jeder fünf Tablets – für jedes Zimmer eines, oder… werden die letzten iPads gerade auf Diskothekentoiletten zum Koks konsumieren recyclet… wir werden es wissen: demnächst.

Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Alice’s Adventures in Wonderland und Through the Looking-Glass, and What Alice Found There, also jene Bücher, die wir als Alice im Wunderland kennen, haben nun rund 150 Jahre auf dem Buckel. In verschiedenen Ausführungen und Adaptionen haben sich die schrulligen Wunderlandbewohner aber bis in unsere Zeit gerettet, nicht zuletzt durch Tim Burtons aktuellen Film (warum bei Disney, Tim?), sondern auch als spaßige E-Book-Demo für Apples iPad.

Ich will nicht über 3D-Kino diskutieren. Ist für den Inhalt dieses Streifens, der in 2D gedreht wurde, auch völlig unerheblich. Der Stoff ist fast dreissig Mal verfilmt worden und Tim Burtons Alice ist einfach gut. Mia Wasikowska ist bleich aber sympathisch und sprüht von Lebenslust, Johnny Depp ist der verrückte Hutmacher und endlich hat Burton für seine Lebensgefährtin Helena Bonham Carter eine passende Rolle gefunden. Zu Zeiten Lewis Carolls waren wohl weder LSD noch Mescalin in Europa bekannt bzw. erfunden, kein Grund natürlich, dass Tim Burton seine Erfahrungen in solchen Dingen hier voll einbringt. Bis hier sieht es nach einem vollkommenen Kino-Erlebnis aus.

Spoiler ahead. Aber leider ein wenig zu früh gefreut. Denn, die hässliche Walt-Disney-Grafik am Beginn des Films muss ja noch Konsequenzen nach sich ziehen. Und so ist es auch: Drehbuch-Autorin Linda Woolverton webte einen roten Faden in die Story, der so offensichtlich in die Katastrophe leitet, dass man regelrecht Mitleid mit Burtons Figuren bekommt. Wo dieser eben noch seinen Spass mit Carolls Vorlage getrieben hat, endet alles in einer riesigen Schlacht, die so sinnlos wie deplaziert ist, dass einem doch ein wenig die Freude am Film vergeht. Das ist schade. Spoiler Ende.

Ohne den großen Geldgeber hätte man natürlich niemals ein derartiges Technikspektakel nicht finanzieren und schon gar nicht in teurer 3D-Technik. Da beisst sich die Grinsekatze aber irgenwie in den Schwanz… aber ich wollte ja nicht über 3D diskutieren. Trotzdem: Burton hat bei Disney nichts verloren und kann dort nur verlieren.

Kommen wir aber noch einmal auf das Alice im Wunderland for iPad zurück. Im Video sehen wir, wie aus dem inzwischen längst gemeinfreien Text von Lewis Carroll und den ebenso ihres Copyrights entlaufenen Zeichungen von Sir John Tenniel eine wunderschöne, interaktive Anwendung gebaut wurde, die mal auf das Kippen das Pads, mal auf das Schütteln desselben reagiert. Ich frage mich die ganze Zeit, ob das die neue Art sein wird, Bücher zu produzieren und somit das iPad nicht nur Retter der Zeitungs- sondern auch Buchverlage wird, oder anders, ob man dort auch schon am Alice-im-Wunderland-Syndrom leidet. Man muss jedoch annehmen, dass die Absatzzahlen noch um einiges sinken müssen, eh‘ wir eine echte Neuerscheinung so vertrieben sehen werden. Immerhin taugt es aber als zusätzliches Gimmick und Werbespielerei…

Webseiten für das iPad

Webseiten für das iPad

Man möge mir mangelnde Begeisterungsfähigkeit anlasten, aber ich bin vom iPad zwar technisch begeistert und freue mich auf ein neues slickes Spielzeug, das Apple da produziert. Ansonsten, aus beruflicher Sicht, sehe ich »just another device, to test and support«. Es stellen sich allerdings zwangsläufig ein paar Fragen, vor allem wenn man davon ausgeht, dass das iPad ein Erfolg wird, es also eine signifikante Nutzerzahl geben wird.

Wie muss eine Webseite für das iPad aussehen? Es ist eigentlich alles wie immer. Mit dem iPad kommt ein mobile Safari, also ein potenter, moderner Webbrowser, der sich auf allerlei finessen im Bereich HTML5 und CSS3 versteht. Natürlich fungiert dieser Browser innerhalb der Constraints, die ihm das Tablet vorgeben.

768 x 1024, wtf???

Da wäre zunächst die Größe (Kleine?) von 1024 x 768px in Landscape-Ansicht, vor allem aber 768 x 1024px im möglicherweise häufiger genutzten Portraitmodus. Das ist schon mal eine gewisse Einschränkung, die es zu umschiffen gilt. Denn wie man es auch dreht und wendet, der User hat zwei unterschiedliche Perspektiven, aus denen er auf die Website schaut, [t]he iPad has no RIGHT way of viewing websites.

Hier dürfte es drei sehr unterschiedliche Lösungsansätze geben. Zunächst zwei Strategien, die von der (schon vorhandene) Standardwebsite ausgehen und diese anpassen oder erweitern:

  1. Fluide Layouts: die Evangelisten des fluid designs können in die Hände klatschen und angeben, dass sie ja gleich Recht hatten. Ein ordentliches auf Prozent der Fensterbreite basierendes Konzept wird sicherlich auch im iPad tadellos funktionieren und zwar im Hoch- wie auch im Querformat.

  2. Flexible Adaptive Layouts: das wäre eine Taktik, wie wir sie bei ZEIT ONLINE verfolgt haben bisher, nämlich für verschiedene Bildschirmbreiten unterschiedliche Layouts anzubieten, wobei das umschalten automatisch passiert. Dies könnte beispielsweise mit Javascript gelöst werden.

Die dritte Lösung wäre, für das iPad ganz eigene Seiten zu erstellen, so wie es heute oft auch für mobile Endgeräte gemacht wird. Das gehört aber nur insoweit hierher, diese Möglichkeit festzustellen. Geht die Welt dazu über, den iPad-Usern spezielle Mobilwebseiten zu präsentieren, dann hätte dass ja gar keinen Einfluss auf die normalen Websites.

Ich tendiere mehr zu Lösung zwei. Fluide Designs sind auf jeden Fall rock solid, aber auch stinklangweilig. Hochkant, Querformat, die Seite ist immer gleich. Apple selbst verbindet aber mit seinen Produkten (bspw. Mail) einen ganz bestimmten Effekt auf das Aussehen, der sich beim Wechsel zwischen Hochkant- und Querformat einstellt. Beim Mailprogramm beispielsweise bietet der Landscapemodus die Übersicht, links die Inbox, rechts die Mails, während im Portraitmodus die Inbox verschwindet (und nur noch als Menüpunkt bestehen bleibt) und man sich auf eine Mail konzentrieren kann. Den gleichen Effekt sehen wir auch in der Sports Illustrated Demo [via Arne], die viel Müll enthält – beispielweise das Sounddesign der 60er Jahre Batman-Serie (swoosh!), aber eben auch hervorragende Ideen, wie man Landscape- und Potraitmodus nutzen kann. Mit einer normalen Webseite kann man derartige Effekte nur per flexible Layout erreichen.

Eine Sache werden allerdings alle begreifen müssen: es gibt ein Leben unter 600px.

Und dann die Wurstfinger

Einen weiteren Einfluss, den das iPad auf das Webdesign nehmen könnte, hat mit seiner Bedienung zu tun. Finger sind irgendwie nicht so klein und filigran wie eine Maus bzw. deren Cursor. Im Gegenteil: Finger sind dick und fett und verdecken zudem noch das, was man gerade anklicken will. Logischerweise wird man also alles Anklickbare größer machen müssen. Und dann noch etwas größer. Und dann noch Platz bach aussen schaffen. Und Whitespace drumherum. Zusammengefasst: am besten nur noch dicke, große, fette Buttons.

Ach ja und natürlich keinerlei Hovereffekte und Mouseoverspielereien. Was berüht wird, das wird geklickt oder verschoben oder sonstwas, aber einen Hoverevent gibt es nicht.

Kein Flash

Wenn man sich auch uneinig ist, welche Zukunftsaussichten das Adobe beschert: es gibt kein Flash auf dem iPad. That’s a fact. Also: einfache Sache. Stoppt die Nutzung von Flash. Was man nicht will, sind die kleinen blauen Legosteine, die das fehlende Plugin anzeigen. Wenn man seinen iPad-Kunden seinen Content anbieten will, darf er nicht in Flash sein. Was man zum Ausweichen nutzen will, wird man noch sehen.

Ausgeflasht?

Ausgeflasht?

Schon in Vorfeld der iPad-Keynote wurde bei uns im Büro ausgiebig diskutiert und einer der kontroversesten Diskussionpunkte: Flash. Wird Apple Flash auf dem iPad zulassen, oder nicht? Es ging 2:1 gegen Flash aus bei uns, und auch Apple hat sich tatsächlich dagegen entschieden.

Als Absturzursache No. 1 für Safari war und ist Flash sicherlich ein Dorn in Steve Jobs Auge. Adobe gerät dadurch aber extrem unter Druck und wird schon abgeschrieben. Denn der einzige Grund, warum Flash noch hier herumhängt, ist ja Video. Und diese Vorherrschaft wird ja nicht nur von Apple angegriffen.

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Total Finder

Total Finder

Über den »Finder« unter OS X kann man sicherlich vieles sagen, aber eigentlich nicht, dass er ein gutes Filemanagementprogramm wäre. Mir persönlich geht es jedenfalls schon seit je her auf den Wecker, dass beispielsweise Ordner nicht gesondert am Anfang einer Dateiliste stehen, sondern alphabetisch einsortiert sind. Hat sicherlich auch seine Berechtigung, aber mich nervts halt.

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Apple App Zensoren

Apple App Zensoren

Die Geschichten um abgelehnte Iphone-Apps im Apple Appstore werden immer gruseliger. Die derzeit Übelste hat John Gruber ausgegraben, hier geht es mal nicht darum, dass das Programm Iphone Funktionalität nachahmt, sondern um knallharte, offensichtlich willkürliche Zensur.

Apple requires you to be 17 years or older to purchase a censored dictionary that omits half the words Steve Jobs uses every day.

Was mir bei all den Stories der letzten Wochen auffällt: obwohl nach der Ablehnung von den Autoren oft eine große Öfentlichkeit hergestellt wird, hat das doch überhaupt keine Auswirkung. Dabei gehen, soweit ich das sehe, die alemeisten Entwickler erst in allerletzter Konsequenz und nach endgültiger Ablehnung an die Öffentlichkeit. Bis dahin wurde die Apps schon x-mal bei Apple vorgelegt, verändert, angepasst.

Apps für das Iphone zu entwickeln heisst dieser Tage offensichtlich, ein großes finanzielles Risiko einzugehen, mindestens aber sich der Gefahr auszuliefern, mit einem mehr oder weniger diktatorischen System in Berührung zu kommen. Das wäre nichts für mich.