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Kategorie: Allgemein

Wow! 50% aller BT-Downloads sind TV-Sendungen

Wow! 50% aller BT-Downloads sind TV-Sendungen

Wie man beim TorrentFreak nachlesen kann, kann man feststellen, dass rund 50% aller Bittorrent-Downloads TV-Sendungen sind.

Logisch, dass beliebte TV-Serien hohe Downloadzahlen bekommen, schließlich sind sie meist weltweit gefragt (lange vor Release im eigenen Land, wenn überhaupt, ohne oft katastrophale Synchro bspw.), liegen meist in sehr guter Qualität vor (720p), befreit von den grässlcihen Werbesnipseln… selbst jemand der abends die Folge seiner Lieblingsserie gesehen hat, kann am nächsten Tag noch Kunde für den Download sein. Da sind die Download schon mal höher als die Einschaltquoten. Dagegen ist das kriminalisierte herunterladen von schlechten Kameraaufnahmen aus Kinos von miesen Hollywoodstreifen, deren Handlung so alt wie die Bibel ist und deren Actionszenen aus den Trailern kennt, natürlich totaler Schrott.

A factor that plays a role in the rise of unauthorized downloading of TV-shows is that most people simply don’t see it as stealing. It is a signal that customers want something that is not available through other channels and it’s more about availability than the fact that it’s free. It’s not a threat, but more an opportunity.

Anders als die Filmindustrie haben die betroffenen TV-Sender jedoch noch nicht damit begonnen, die Juristen loszuschicken. Vielmehr scheinen sie – das ist die These – den weiteren Vertriebskanal zu sehen. So leakten schon ungesendete Piloten über die Torrentsites, kein Zufall natürlich. Da ist noch viel drin, denn natürlich liessen sich viele Serien direkt weltweit über das Netz auch mit Bezahlung vermarkten, wenn das zusätzlich zur Lizensierung an andere Fernsehsender laufen kann, wird es sicherlich nicht mehr lange dauern, bis da auch international etwas geht.

Firefox 3 Beta

Firefox 3 Beta

Inzwischen kann man die dritte Beta von Firefox 3 herunterladen. Was das angeht, war ich mal wirklich early adopter, noch zu Phoenix-Zeiten war ich bei jedem 0.x-Release sofort nach Erscheinen dabei, »die neue Firefox-Alpha-Version-Blogeinträge« waren meistverlinkt und Mozillas Downloadserver gingen platt… damals.

Heute sitze ich auf meinem geliebten FF2 und habe Angst, das eins meiner geliebten Addons vielleicht nicht mehr den Weg in die neue Version schafft, oder das eins der vier wichtigen Plugins zu lange auf sich warten lässt. Hey, die neue Beta von Firebug kann schon mit FF3, hurra, fehlen nur noch Web Developer Toolbar, Proxy Button und MeasureIt. Naja, ein wenig Zeit ist ja noch.

Natürlich habe ich mir Firefox 3 schoneinmal angesehen, auch schon Webseiten darin getestet, aber das auf einem Testrechner und nicht für den täglichen Gebrauch. Die Neuerungen (UI, Informationen zu einer Webseite über das Favicon, Bookmark- und Addon-Management, Performanceverbesserung) konnte ich damit noch nicht checken. Und es soll ja auch immer noch Bugs geben. Allerdings auch reichhaltige Verbesserungen des CSS.

Drupal 6

Drupal 6

Von Betatester-_ben hört man ja öfter mal, wie fantastisch das neue Drupal doch sei: jetzt ist es offiziell – Drupal 6.0 reelased.

Die Liste der neuen Features ist länger, als das man sie hier zitieren will (dazu gibt es sogar einen Screencast), nur soviel: die Installation wurde vereinfacht, das Themingsystem erneuert/verbessert, es gibt einige interessante neue Core-Module (bspw. OpenID-Login) und so fort.

Und ein interessanter Hinweis noch: »the Drupal 4.7 branch is no longer maintained, so switching to Drupal 5 or 6 is strongly advised.«

In der (k)alten Heimat

In der (k)alten Heimat

Da begibt man sich auf Rootforschung*, und dann machen sich alle darüber lustig. Päh. 😉 BTW: wir waren auch kurz in Oldeburg: die haben jetzt einen Ikea, sonst ist aber alles beim Alten. Gähn.

*) Der Autor wurde in Bremen geboren und lebte danach in Delmenhorst (an der »Bremer Straße«), vor und in Oldenburg(i.O.), aktuell in Lübeck.

Paragraph of the day

Paragraph of the day

So langsam verstehe ich ja die miese Arbeitsmoral bei Gravis. Wenn mich jeden Tag solche Deppen zuschwallen würden, dann wäre ich auch plötzlich ungemein damit beschäftigt, meinen Kaffee umzurühren. Aber vielleicht können die Ketten ja mal sowas wie eine Premium-Kundenkarte rausgeben. Authentifiziert mich als Nichtschwaller. Ich will nur was kaufen. Das wäre toll. Kommst bei Gravis rein, zückst Deine Karte. Einer der Mitarbeiter rollt dem Schwaller ne Parkuhr zu und bedient mich. Was für ein Traum.

Namespace, baby

Namespace, baby

Bitte verschmutzen Sie nicht den globalen Namesraum mit ihren eigenen Funktionen, das führt zu Kollisionen, Ärger, Aufregung, versteckten Bugs etc.

Hier ein nettes Namespace-Objekt, das selbst Objekte zurückgibt:

var myNamespace = function(){
	return {
		debug: function(var) {
			console.debug(var);
			return(var);
		}, 
		alert: function(var) {
			alert(var);
			return(var);
		}
	}
}();

Die () Klammern nach der Funktion sorgen übrigens für direkte Ausführung beim Laden des Codes. Diese Methode ist schon ein wenig älter und bei Dustin Diaz zu finden, dort dann auch mit privaten Methoden.

Malware Downloads via Ads

Malware Downloads via Ads

Das »Google Anti-Malware Team« berichtet, dass mehr als 1% der täglichen Suchanfragen bei Google mindestens ein als Malware gekennzeichnetes Ergebnis zurückliefert. Diese Ergebnisse wurden weiter ausgiebig erforscht, ein erster technischer Report [PDF] liegt jetzt vor.

Today, a lot of third-party content is due to advertising. To assess the extent to which advertising contributes to drive-by downloads, we analyze the distribution chain of malware, i.e. all the intermediary URLs a browser downloads before reaching a malware payload. We inspected each distribution chain for membership in about 2,000 known advertising networks. If any URL in the distribution chain corresponds to a known advertising network, we count the whole page as being infectious due to Ads. In our analysis, we found that on average 2% of malicious web sites were delivering malware via advertising. The underlying problem is that advertising space is often syndicated to other parties who are not known to the web site owner. Although non-syndicated advertising networks such as Google Adwords are not affected, any advertising networks practicing syndication needs to carefully study this problem.

Zwei von Hundert erscheint natürlich zunächst mal ein kleiner Satz, aber wirft natürlich trotzdem einen dunklen Schatten auf das Werbegeschäft. Tatsächlich können Sitebetreiber, auch ohne Mitgliedschaft in Adnetzwerken oft nur noch wenig Einblick in die Techniken nehmen, mit denen auf ihren Seiten Werbung betrieben wird: sie deligieren ihre Adplätze an die Adserver-Betreiber, die reichen oft an Agenturserver weiter – spätestens dort kann man nichts mehr überprüfen… Und das sind nur die direkten Versuche Malware einzubinden (plus das Ausspähen von Benutzerdaten, Sessionhijacking etc. pp.), gegen mehrmalige Weiterleitungen über x Server hin zu einem automatischen Malwaredownload kann man sich praktisch gar nicht zur Wehr setzen. Das Ads auf Webseiten so billig sind stellt letztendlich ein Sicherheitsrisiko da.