Verdammt große Downloads

Nachdem ich heute mehrmals gefragt wurde, ob wahlweise unsere Website oder unsere iPad-App im »neuen« iPad denn noch funktionieren würden, war ich wie immer – knick, knack – sehr optimistisch, das wir mal wieder auf die richtigen Technologien gesetzt haben, so dass hier keine Probleme entstehen sollten.

Was aber machen die Kunden von bspw. Adobe, die ganze iPad-Magazine zwar im Laufschritt produzieren konnten, nun aber mit einem PNG pro Seite dastehen. Kollege Arne wies eben völlig richtig darauf hin, dass deren Bildgrößen durch die Decke gehen werden, denn will man kein Wischiwaschi ausliefern, muss man mal eben doppelt soviele Pixel ausliefern, pro Seite Achse (klarer ausgedrückt, siehe Kommentar). Stuntbox hat gerechnet:

 Very roughly speaking, a single page of text built this way and saved using light JPG compression weighs in at around 150-350kB. At the new Retina dimensions these same app platforms will generate pages on the order of 2MB. That’s per page.

Diese Art Publikationen sind ja schon heute unfreundlich groß im Download, aber in Zukunft muss man dann wohl erst ein paar Videos löschen, wenn man die neueste Ausgabe bspw. von Wired laden will. Mehr als 64GB gibt es nicht zu verteilen.

Photographs of the famous

Mit Photographs of the famous by Felix Nadar fischt The Public Domain Review ein weiteres Highlight aus den Wikimedia Commons.

Félix Nadar was the pseudonym of Gaspard-Félix Tournachon (1 April 1820, Paris – 23 March 1910), a French photographer, caricaturist, journalist, novelist and balloonist. He took his first photographs in 1853 and pioneered the use of artificial lighting in photography, working in the catacombs of Paris.

Auguste Rodin, 1893

CSS Social Buttons

They are not another “pure CSS3″ or “HMTL5 canvas” icons. These icons use the basic traditional background-image technique. The purpose of these icons is to provide a cross-browser, consistent and versatile CSS that can be applied in any design, app or theme.

Leistungsschutzrecht

Ich meine, so ein Link, speziell wenn er bei Google erscheint, der kostet ja so richtig bares Geld. Ich meine, ich weiss nicht, ob Sie das wissen, je mehr Besucher man auf so einem Server hat, umso mehr kostet so ein Server. Da könnte ja jeder kommen. So geht das nicht. Einer muss da mal den Riegel vorschieben, ein Fass ohne Boden ist das ja.

Wieso regen Sie sich denn jetzt so auf?

Das unentdeckte Land

Wir sitzen mal wieder in den 20%. Bekanntlich sind es ja die, die 80% der Arbeit ausmachen. Dabei schnurrt die Arbeit dahin wie selten, aber dann tauchen sie auf, die Probleme, die keiner hat kommen sehen oder die sich viel schwieriger lösen lassen, als man annahm. Die Dinge, die vorher unter »müsste«, »eigentlich« und »nehme ich mal an« subsumiert wurden.

Der Projektmanager legt die Ohren an. Was machen die da so lange? Wir haben doch allen Dingen einen Namen gegeben! Projektmanager glauben ja, man bräuchte allen Dingen nur eine Bezeichnung zuteilen, dann sind sie praktisch gelöst. Und Tage dran schreiben, immer schon Tage und Stunden dran schreiben. Und dann nach und nach wieder wegstreichen. Erschaffung der Erde: 7 Tage. Los geht’s. Kann so schwer nicht sein.

Der Programmierer rauft sich die Haare. Die deadline ist noch weit, das ist es nicht, aber die Abstände zwischen den Checkins werden länger, die Commitnachrichten weniger optimistisch, beinahe ausweichend. Und doch ist das der Moment, an dem wir am meisten lernen, weil wir den ausgetretenen Pfad der Erfahrung vorsichtig hinter uns lassen.

Vor uns, das unentdeckte Land…