Security no more… again

In der Reihe: „das Internet wächst uns über den Kopf und wir sind darin nur noch dumme Trottel, für die Sicherheit mehr ein Zufall als ein gewollt herbeigeführter Zustand ist” präsentieren wir ihnen heute: Mat Honan, den Mann, dem man ein Jahr seines Lebens weggehackt hat.

Take Away 1-42

Die in Bremen lebende Künstlerin Nellie Baartz geht seit ein paar Wochen mit ihrem Projekt Takeaway 1-42 auf Tour und macht damit auf ihre ganz eigene Art Kunst im öffentlichen Raum, oder vielleicht eher Kunst im Raum öffentlich… Stattgefunden haben diese Aktionen schon in Bremen und Berlin (siehe Video). Geplant ist, zunächst in Hamburg, Köln, München, Kassel, Oldenburg, Göttingen, Dresden, Düsseldorf, Amsterdam, Groningen, Barcelona, Tarifa, Genf, Newcastle, London, Stockholm, Umea, Kairo und Alexandria jeweils 42 Bilder Takeaways (Acryl/Graphit auf Malpappe 15 x 15 cm) zu verteilen. Wer ein Takeaway findet, kann es mitnehmen und im Blog seine Geschichte zu dem Bild hinterlassen.

Und weil das eine ziemlich ambitionierte Reiseroute ist, könnt ihr hier spenden oder noch besser hier gleich ein Bild erstehen. Chuck Norris würde natürlich eins der Bilder auf der Straße finden, nächster möglicher Termin ist am 1./2. August in Hamburg.

Wir hatten ja nichts

Irgendwo im Keller steht (m)ein alter PC. Innnerhalb seiner (sehr langen) Lebenszeit steckten nacheinander zwei Motherboards im Gehäuse, drei Prozessoren, zweimal wurde das RAM erweitert, einmal komplett ausgetauscht. Mindestens 10 unterschiedliche Festplatten, zwei CD- und zwei DVD-Brenner haben in seinem Gehäuse gesteckt. Drei Mal wurde die Grafikkarte ausgewechselt. Ich habe verschiedene Karten in das Gerät gebaut: Modem, Netzwerk, SCSI, IDE. Einmal wurde das Netzteil erneuert. Zusammengefasst: in seiner Lebenszeit habe ich den Rechner minimum zweimal komplett zerlegt und wieder zusammengesetzt, es dürfte nicht ein einziges Teil darin noch Original sein, ausser der Verkabelung vielleicht. Vom Windowsrechner wurde er zum Linuxrechner, ein wahres Distributionstestgerät, dann Webserver, zum Schluss Surfclient für meine Frau. Und wenn die Batterie nicht schlapp gemacht hätte, würde er sicherlich noch laufen.

Wir hatten ja nichts damals. Heute haben wir Apple.

Don’t panic

Da fährt morgens so ein Typ im Zug mit, der Kaffee und Brötchen vertickt; der Typ, nennen wir ihn mal Kaffeefritze, ist etwas laut und unangenehm, beschränkt sich mit seinen marktschreierischen Verkaufsmethoden jedoch auf den mittleren Teil des Zuges. Wodurch man seine Ruhe hat, wenn man bspw. ganz hinten einsteigt. Ich wette mindestens 40% der Leute, die hier im Abteil sitzen, wählen diesen Platz unter anderem, um dem Gegröle von »Kaffee, schwarz wie meine Seele« zu entfliehen. Ich mache das jedenfalls so.

Kryoekstase

So. Jetzt aber Frühling! Und pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen und Temperaturschüben zieht das musikalische Tempo ein wenig an. Bei mir jedenfalls. Ist ja nun auch schon wieder über ein Jahr her, seit dem letzten Mixtape.