Jemandem sagen, dass etwas sehr gut ist und dass man es benutzen soll

  • Da habe ich mich ja tatsächlich ein wenig angesprochen gefühlt: Martin Weigert hat leider völlig Recht: als Twitter-Kritiker kommt man sich derzeit ziemlich machtlos vor. Andererseits: drauf gesch… Dustin Curtis schrob gerade sehr richtig (via:

    The problem with this solution is that Twitter was built on the backs of the very developers it is now blocking. It now expects those developers to continue supporting Twitter by syndicating content into its platform, but it no longer wants to provide any value to developers in return. This is an extremely dangerous position because it creates resentment in the minds of the people most likely to influence the future. When the disruptive competitor comes along – when, not if – who are the developers going to side with?

  • Ben fallen die scheinbar die Haare aus, was natürlich eine schreiende Ungerechtigkeit ist.

    Ich meine … was bei allen glatzköpfigen Dämonen des Tartaros soll denn das mal … bitte? Und wie immer bei solch unerhörten Entdeckungen kann ich nicht umhin, sowohl die Evolution als auch wahlweise den lieben Gott für völlig durchgeknallt und unglaubwürdig zu betrachten.

    Meine hingegen werden langsam grau. Auch nicht viel besser, denn graue Haare gibt es gar nicht! Mein Kopf ist ein einziges coiffeurmäßiges Bielefeld!

  • Also, jetzt hat sich mobile aber wirklich durchgesetzt, denn Mozilla hat nicht nur einen einigermaßen erträglichen Androidbrowser am Markt, sondern nun kommen auch endlich die WebApps dazu: WebApps on Android are comin’!

    Bei Facebook hat man sich dagegen gerade von der HTML5-basierte App abgewandt und eine iOS-native App gebaut.

    So, we rewrote Facebook for iOS from the ground up (I really did open up Xcode and click „New Project“) with a focus on quality and leveraging the advances that have been made in iOS development.

  • Und das hat uns gerade noch gefehlt: nach De-Mail kommt nun das E-Fax. Na dann, schönes Wochenende.

2 Gedanken zu „Jemandem sagen, dass etwas sehr gut ist und dass man es benutzen soll“

  1. @twitter: Genau, drauf geschissen. Ich hab’s hier vor ein paar Tagen schon mal geschrieben: Twitter ist ein Privatunternehmen und dem guten oder bösen oder dummen Willen seiner Anteilseigner ausgeliefert. Das wussten die API-Entwickler (und Social-Media-Berater und Content-Anbieter) immer. Möglicherweise haben sie es ja so sehr verdrängt, daß sie es zum Schluss nicht mehr wussten. Vielleicht haben sie ja zwischenzeitlich auch ihren Invest returned (das ist zumindest wahrscheinlicher als bei den API-Entwicklern, die ein Jahr in Google-Weave gesteckt haben).

    This is an extremely dangerous position because it creates resentment in the minds of the people most likely to influence the future.

    Extremely dangerous ist das lediglich für Twitter, nicht aber für den Weltfrieden. Und für’s offene Netz wäre es sogar extremely good.

  2. Das ist mitnichten eine schreiende Ungerechtigkeit, sondern schlicht ein Kuriosum.

    Oder kannst Du mir schlüssig erklären, welchen evolutionären Vorteil das haben soll, dass manche Haare von DHT ausfallen, manche DHT irgnorieren und manche davon stärker wachsen? Wohlgemerkt, allesamt am Kopf!

    Wahlweise kannst Du mir aus Gottes Willen in dieser Sache auslegen, aber ich glaube, das dürfte wohl eher weniger Deine Sache sein.

    Was ich aber eigentlich sagen wollte: Hachzn, es tut so gut, Dich hier wieder öfter zu lesen. Danke, Nico.

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