Leselinks #3

Felix Schwenzel kommentiert am eigenen, pointierten Artikel:

ich habe das gefühl, wenn man mit kotze im mund sascha lobo liest, missversteht man ihn leicht.

…und vergisst dabei sogar das ix. Ich glaube ja, ohne Bier im Kopf versteht man ihn viel zu gut, den Herrn Lobo, vor allem wenn er für SPON verbricht schreibt. Nebenbei bemerkt, mißtraue ich bayrischen Trachten und Gebräuchen auf ähnliche Weise wie Facebook. Von daher stimmt der Vegleich.

Datenschützernachrichten gibt’s bei heise, diesmal mit Facebook, Pläne der Regierung, IP-Adressen für den Kühlschrank und Cloudnutzung.

Ich finde der gute PPK ist angesichts Amazon Silk und Kindle Fire ein wenig verwirrt, dafür sieht Martin Weigert bei netzwertig voraus, dass Medienunternehmen weiter an Bedetung verlieren werden, was ich letzten Endes interessanter finde, als die technischen Details.

Bei t3n steht, dass Slideshare Flash verwirft, was mehr oder weniger meinen Artikel in der aktuellen Ausgabe des t3n-Magazins fortschreibt. Hätte man sich bei den Videos geeinigt, könnte Flash längst Nischentechnologie sein.

Zum Schluss der allseits beliebte Blick in die Glaskugel: meine Frau will mich im Smål Mänland abgeben. Deprimierend. 😉

On fire?

Gestern hat Amazon die neuen Kindles (Touch) und den Kindle Fire vorgestellt. Das hat natürlich jeder mitbekommen, der nicht unter einem Stein wohnt, könnte es sich doch um iPad-Konkurrenz handeln. Amazon CEO Jeff Bezos stellte dann aber doch eher einen Kindle für Medien, statt eines iPad-Konkurrenten vor. Trotzdem: anders als Samsung beispielsweise, hat Amazon verstanden, das es um die Inhalte geht und zufällig auch die passenden Inhalte parat. Aus der Amazon-Cloud wird das Gerät stetig mit Büchern, Musik und Videos versorgt. Content is king, yet again. Das macht ihn nicht zu einem iPad-Konkurrenten, aber hebt ihn von der Androidmasse ab, für einen erfolgreichen Start sollte das reichen, vor allem bei dem Kundenstamm, über den Amazon verfügt und dem Preis (ab 199$).

Ob das alles auch für Deutschland zutrifft? Zur Zeit kann man gerade den ganz kleinen Kindle ohne Tastatur für 99 Euronen vorbestellen, VÖ: 12. Oktober. Über den Kindle Fire oder die Kindle Touch schweigt sich die Amanzon.de-Seite jedoch aus. Wer weiss, ob es wieder zwei Jahre dauert, bis man außerhalb der USA das Produkt voll nutzen kann. Gibt es tatsächlich keine internationale Strategie, dürfte das am Ende sicherlich als Fehler herausstellen, das iPad jedenfalls kann man in 64 Ländern kaufen.

Ob es wirklich solange dauern soll, bis wir hier Amazon Silk, den Browser des Kindle Fire testen können? Soweit ich das sehen kann, ein cloudgestützter Webkit-Browser. Das Video macht mir ehrlich gesagt ein wenig Kopfschmerzen:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=_u7F_56WhHk

Das Prinzip ist natürlich genauso einfach wie logisch, nur wer schon einmal Erfahrungen mit der Sorglosigkeit vulgo Dreistheit gemacht hat, mit der bspw. Mobilprovider den Content von Internetseiten für die mobile Auslieferung anpassen, bekommt eine Idee davon, was es heisst, zunächst durch die Amazon-Cloud zu müssen, eh‘ das HTML beim Browser ankommt. Kennt man ja auch ähnlich vom mobilen Opera. Man muss sich allerdings die Frage stellen, wozu das gut sein soll: es gibt keinen Fire 3G, sondern nur eine WLAN-Version, eine derartige Optimierung wäre also verzichtbar. Das für den Fire praktisch alles zunächst durch Amazons Server geleitet wird, lässt die Diskussion um Facebooks Timeline wie ein Kindergartengespräch erscheinen, denn Amazon liest alles, absolut alles mit, was am Silk ankommt oder abgeht. Gatekeeper galore.

Leselinks #2

Ein wunderschönes Spielzeug für Webkit-Browser ist UmbraUI: Experimental Shadow DOM styling of <input> elements. Keine Bilder, kein zusätzliches Markup, kein Javascript. Noch mehr CSS/HTML/JS-Spielerei gefällig? Die iPad2-Simulation!

Heute soll der/die/das Amazon Kindle Fire präsentiert werden. Bei paidContent.org noch schnell nachlesen, was man gestern noch darüber geglaskugelt hat.

Christian Krammer referiert eigentlich über den langen Weg zum Reset-Stylesheet, liefert stattdessen in den Kommentaren eine gute Erklärung, warum man immer noch em Nutzen sollte.

Beim Networking ist das beste Zeitmanagement kein Zeitmanagement, jedenfalls wenn man nicht Madonna treffen will, schreibt Simone Janson. Davon verstehe ich ehrlich gesagt nichts, da ich weder Zeit- noch Networkmanagement betreibe. Immer schön die toDo-Liste pflegen!

Süchtig

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Studie in Auftrag gegeben, die feststellt, dass 560.000 Deutsche, jetzt kommt’s, internetsüchtig sind.

Hochgerechnet gilt demnach etwa ein Prozent der Bevölkerung als onlinesüchtig. Das entspricht ungefähr der Zahl der Marihuana-Abhängigen. Die Studie ist die erste repräsentative Untersuchung zur Internetsucht in Deutschland. Experten der Universität Lübeck und der Universität Greifswald befragten mehr als 15.000 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren per Telefon. ZEIT ONLINE

OK. Ich geb’s hiermit zu: ich bin onlinesüchtig. Ich sitze jeden Tag von spätestens neun, bis mindestens 17 Uhr vor dem Rechner, meistens länger (Suchtzeichen: übermäßige Nutzung), und ich habe immer mindestens zwei Browserfenster offen (Suchtzeichen: Mehrfachverwendung). Zeitweise hämmere ich im Minutentakt auf den Reloadbutton (Suchtzeichen: Ticks und Zwänge). In ungefähr dem gleichen Takt purzeln Emails in mein Postfach, gehen Tweets ein, werde ich im Chat angesprochen (Überdosis Information). Um meiner Sucht körperlich gewachsen zu sein, trinke ich literweise Kaffee (Zusatzsucht). Während ich online bin, sitze ich fast ausschließlich im Büro (Suchtzeichen: Immobilität) und leide darum an Adipositas (wieder Zusatzsucht), weil ich ausschließlich in der hauseigenen Kantine esse. Leute treffe ich allenfalls in Meetings, in den sogenannte jour fixes auch noch immer diesselben Leute (Suchtzeichen: eingeschränkter Freundeskreis). Wenn ich nicht am Rechner sitze, bin ich via iPhone online (Angst etwas zu verpassen), ich beantworte Mails noch bis spät abends. Alles eindeutige Suchtzeichen.

Und ich verdiene auch noch Geld damit. Viel mehr verdiene ich Geld mit der (Informations-)Sucht anderer. OK, ich bin kein Dealer, aber ich gehöre zu den Leuten im Hintergrund, die das Geschäft am Laufen halten.

Leselinks vom 27. September 2011

Nochmal Facebook: Wie schon gestern erwähnt, trackt Facebook auch ausgeloggte Nutzer. Tun sie nicht, antwortet ein Facebook-Sprecher laut Venture Beat. Ehrenwort? Hier gibt es eine Anleitung, wie man von Facebook eine Auskunft über die Daten erhält, die es über einen speichert. Die datenschutzkritische Spackeria versteht das nicht. Kurzum, das Thema Facebook gerät endgültig zum Streitthema. Marcel Weiss beschimpft in diesem Zusammenhang Frank Rieger, den CCC und das FAZ-Feuilleton als latent wirtschaftsfeindlich.

CSS-Buch: Der kanadische Webdesigner und Autor Jonathan Snook hat ein kleines Buch über Scalable and Modular Architecture for CSS geschrieben. Gerade mein Thema; Lesebefehl für Frontendler.

Drehbuch: Bei Scriptshadow frage ich mich manchmal: »willst Du das eigentlich wirklich lesen«, und tue es dann doch. Der nächste Film mit Tom Cruise wäre bestimmt gut, ohne Tom Cruise. So belibt einem nur sein Script.

The Facebook Angst

Gleich vor dem Papst rangierte letzte Woche die Diskussion um die neuen Facebookfunktionen auf Platz 1 meiner Feedlisten. Grund genug, meinen Senf dazu beizusteuern.

Dave Winer hat Angst. Angst vor Facebook. Das ist schon mal eine Meldung wert, denn bisher waren es ja nur die technikfeindlichen Deutschen, die sich Sorgen um den Datenschutz machten. Nun ist das Gefühl offenbar auch in den USA angekommen. Da hat Marc Zuckerberg bei der letzten Facebookkonferenz f8 richtig einen Stein ins rollen gebracht.

Eigentlich ist die Timeline ja auch eine wirklich nette Idee. Mein Leben im Netz, das hätte durchaus eine Sache sein können, die man in seinem Blog umsetzt. Vielleicht nicht unbedingt bei Facebook, aber letztendlich ist auch das naheliegend. Zuck(erberg) kommt in die Jahre, in denen man sowas macht und er hat schon immer geglaubt: was ihm gefällt, gefällt der Welt. Ob dem so ist, wird sich zeigen.

Vielleicht nicht ganz so leicht hinnehmbar ist der neue OpenGraph-Datenstrom, der in diese Timeline gelenkt werden soll. Nach einmaliger Bestätigung pro Website, soll praktisch jede Aktion im Netz: Musik hören, Video sehen, Buch oder Artikel lesen, Bild ansehen, Adresse suchen… zu Facebook gescrobbelt werden. Scrobbeln heisst diese Aktion bei last.fm, die das schon ewig mit Musik machen, die man auf seinem Rechner hört. Natürlich ist es Unterschied, dies für eine Aktion (Musik hören), für einen Dienst (last.fm) zu machen, statt mit hunderten Websites und -diensten, gesammelt bei Facebook. Und last.fm konnte man schnell mal pausieren, um zu verhindern, das Facebook jeden Schritt aufzeichnet, muss man sich schon ausloggen, und man konnte sich denken, das nicht mal das richtig hilft.

Warum jedoch der Aufschrei? Na gut, es gibt bei jeder Änderung von Zuckerbergs Gnaden einen Aufschrei im Netz, das ist meist schnell wieder vergessen. Nur scheint’s mir diesmal dramatischer zu sein. Hauptgrund scheint mir die neuerliche Qualitätssteigerung des Überwachungsgefühls sein: automatisches Aufzeichnen von „Likes“ bzw. „Activities“ ist den Leuten nicht geheuer. Auch, wenn sie das abschalten können (und werden). Hier reicht der Versuch der Einführung, ein schlechtes Gefühl zu hinterlassen. In diesem Zusammenhang wird Facebook Beacon oft genannt, das sich nicht durchsetzen konnte. Anders als bspw. bei last.fm betrifft die Funktionalität offenbar Bereiche, bei den man sich eben nicht gerne beobachten lässt, bspw. das Lesen von Artikeln. Irgendwo zwischen Songs scrobbeln und ich lese ein Buch scheint eine Privatsphäregrenze zu liegen. Das ist noch zusätzlich interessant. Nebenbei bemerkt: die neuen granularen Sharing-Mechanismen, die man bei Google+ abgeschaut hat, sind dabei gar nicht hilfreich. Denn die Angst bezieht sich eher auf die gewollte unerlaubte Weitergabe der Daten an andere (bspw. Werbung, Sitebetreiber, Goldpartner) oder den ungewollten Datenverlust, durch eine Sicherheitslücke.

Am Ende muss ja jeder selbst wissen, wie er mit Facebook, Twitter oder Google+ umgeht. Ich persönlich finde es ganz erfrischend, wenn die Leute Angst vor Facebook bekommen. Facebook ist ein Moloch, der sich immer wieder verändert und man muss immer wieder neu überprüfen, was man ihm an Informationen zu geben bereit ist. Will man teilnehmen, aber sich nicht permanent durchleuchten lassen, muss man das schon in einem eigens dafür installierten Browser tun (endlich eine Aufgabe für… Opera). Aber: warum sollte man teilnehmen, wenn man nicht mitmachen will? Moving target: gestern war Facebook noch dazu da, mit seinen Freunden Kontakt zu halten, heute ist es eine Plattform für Lebensgeschichten, und morgen?

Sorry für den Titel, war einfach zu verlockend.

Google+ langweilt mich

Kolmanskop ghost town in Namibia

Google+‘ Zukunft? Tatsächlich?

Gestern gab es bei G+ ein großes Update, unter anderem wurde die Suchfunktion erweitert und der Video-Chat „Hangout“ auf die mobilen Apps ausgeweitet. Hierzu gibt es außerdem ein API. Mehr symbolische Bedeutung dürfte die Öffnung des Dienstes für die Öffentlichkeit haben, man kann nun ohne Einladung bei G+ Mitglied werden. Damit verlässt Google allerdings die Testphase, mit anderen Worten: die Ausrede ist weggefallen.

Schon beschweren sich die Kommentatoren mit einem lauten »dooomed!«. Die, die immer als erstes gehen, haben bereits ihre G+-Aktivitäten eingestellt, selbst der eine oder andere Google-Fanboy, ist enttäuscht, weil er nicht mehr als nebenberuflicher Paparazzi mit Picasa arbeiten kann. Das sind natürlich nur Einzelfälle aus meinen Circles.

Mein Punkt ist derzeit ein anderer: Langweilig! Google+ langweilt mich weit mehr, als ich das beim Start vorhersehen konnte. Es ödet mich regelrecht an. Und das verhindert den Switch: nach ein paar Tagen herumstöbern, lese ich allenfalls noch mal zwischendurch in meiner Timeline, die nebenbei bemerkt, von einigen Dampfplauderern beherrscht wird. Meine Twitter-Aktivität ist entgegen meine Annahme wieder gestiegen, ich nutze Facebook immer noch, um mit meinem inner circle zu kommunizieren. Und schon verliere ich die Geduld.

Der Vergleich mit Twitter bietet sich derweil an, weil ich bei Twitter und G+ ungefähr gleich -viel- wenig Follower habe. Obwohl das Followerprinzip von Twitter sich nicht direkt übertragen lässt, ist es doch am Ende nichts anderes: zum einen lande ich zwar in den Circlen von Leuten, die aber nicht in meinen, zum anderen, wenn ich etwas auf G+ poste, dann meist öffentlich, d.h. ich nutze die Circles beinahe null. Wobei ich das Feature nach wie vor nett finde, nur kann ich mich derzeit nicht der Pflege dieses System widmen, und ohne die, scheint es keinen Sinn zu machen. Obwohl sich aber die Menge der Follower vergleichen lässt, ist die Struktur eine gänzlich andere. Alle die ich jetzt Beleidige sollen mich wieder „entfolgen“, aber auf G+ sind bei mir in Windeseile hunderte Leute zusammengekommen, von denen ich nicht verstehe, warum sie mich in welchen Circle auch immer gepackt haben (vielleicht einen der „Kenne-ich-nicht“ heisst?) und was die von mir wollen. Ich schaue da viel auf die Berufsbezeichnungen und finde da alles von der »SEO Journalistin« (die gibt es wenigstens zu) bis zum Teppichhändler (sic!). Das ist auf Twitter völlig anders: ich behaupte, meine Followerschar (so klein sie immer noch ist) setzt sich in der Hauptsache aus Leuten zusammen, die so wie ich beruflich mit dem Internet zu tun haben (plus und inklusive viele Leute, die ich eben auch persönlich kenne).

Ich könnte noch vieles kritisieren (bspw. das Postings auf G+ überhaupt keinen Impact haben), machen es der Kürze halber einfach mal anders herum: der Rest der G+-Features interessiert mich nicht. Ich hasse Videochats, da ich da immer aussehe wie Hape Kerkeling als niederländische Königin verkleidet (und ihr alle übrigens auch) und investieren auch keinerlei Zeit, die anderen Funktionen zu erforschen. Fehlt mir nicht.

So wird das IMHO nichts mit Google+. Wie immer am Schluss, der kurze Blick in die Glaskugel: Social Networks will go mobile. Apple machts mit Twitter (wieder einmal richtig), Google+ wird sich in Zukunft auf Android beschränken (müssen) und Facebook wird am Ende mit M$ zusammengehen (absehbar, bleibt ja nichts anderes mehr).

Berlinwahl

Sensationeller Erfolg der Piratenpartei in Berlin. Und jetzt? Foto: Some rights reserved by Christoph Schirner

Zunächst mal einen herzlichen Glückwunsch an die Berliner Piratenpartei, also ich habe jedenfalls nicht damit gerechnet, dass so relativ frühzeitig der Sprung in ein Landesparlament gelingt. Natürlich nimmt »Arm-aber-sexy«-Berlin eine gewisse Sonderstellung gegenüber den Flächenbundesländern ein, dafür ist es aber auch ein hervorragender Präsentierteller in Sachen Bundespolitik, vielleicht reicht die Welle der Begeisterung ja bis zur nächsten Bundestagswahl.

Die ja, geht es nach SPD und Grünen, nicht mehr so lange hin sein sollte. Kann ich verstehen, dass die lieber heute als morgen Neuwahlen ansetzen möchten, ihre Karten liegen gut derzeit und eh‘ noch weitere Konkurrenten um Parlamentsplätze erstarken, wäre jetzt sicherlich der günstigste Zeitpunkt für eine Neuwahl. Das werden CDU und FDP jedoch nicht mitmachen. Einerseits hat sich Frau Merkel inzwischen nicht nur im Politikstil und in Sachen Sitzfleisch Helmut Kohl angenähert, sie trägt auch schon den gleichen Gesichtsausdruck zwischen Verbissenheit und Ignoranz zur Pressekonferenz. Zum anderen verliert die CDU ja auch nicht richtig, jedenfalls nicht ggü. der SPD, jedenfalls nicht genug, als das man es nicht noch schön reden könnte. Und die Versammlung von Pfannkuchengesichtern, die sich FDP nennt, hängt ihr Fähnchen ja schneller in den Wind vor der Parteizentrale, als auf Twitter Witze über ihre Wahlschlappen eingehen können. Dabei ist das leider gar nicht mehr witzig.

Was uns zur politischen Gesamtsituation führt. Dramatisch gellt es aus den Gazetten, der Niedergang ist da, am 5. November ist Weltuntergang! Wahr indes ist, dass sich die Politik der letzten 40 Jahre, in Europa genauso wie anderswo, in eine regelrechte Sackgasse manöveriert hat. Und keine Partei in Deutschland (oder anderswo) hat darauf derzeit eine veritable Antwort zu bieten. Natürlich auch nicht die Piraten, die sich (das kann man ihnen nicht verübeln) erst mal um ihre Themen kümmern werden. Hoffe, das wird lustig und nicht zu dramatisch.