Wie geht es weiter?

Man fragt sich eben doch, wie die Geschichte weitergeht. Eigentlich immer, mit dem Blog hier jedoch im speziellen.

Nach nun schon wieder mehr als 1,5 Jahren habe ich dieses Blog (neutrum!) im Bereich „Coding, Webdesign und Standards“ als meinen Wissensspeicher- und gleichzeitig -mitteilungsnode gepflegt, der Blogblues will sich dabei nicht einstellen. Hab mich ja auch selten selbst an diese unsinnigem Vorgaben gehalten, muß man auch zugeben.

Um das mal zum Punkt zu treiben: ich will mehr. Also von meinem Weblog (Thesaurus). Klar, wenn man für einen Verlag arbeitet, dann sollte man nicht gerade ein hochkritisches Medienblog schreiben, oder eben doch, aber das wird es nicht werden. Und wenn die Site deren Codebasis man zumindest mitverantwortet nicht validiert, dann soll man sich auch nicht als Standardista aufspielen, obwohl, das würde mir liegen. Und mit Politik sollte ich wirklich nicht rumhantieren, ein paar steile Thesen hätt ich aber schön.

Naja, vielmehr wissen wir jetzt aber auch nicht! Stimmt… dann sollte ich vielleicht doch Journalist werden?! Ach wat, sei’s drum: demnächst in diesem Blog noch mehr von allem, von dem anderen etwas weniger und ansonsten bleibt alles wie es ist.

Das schnelle Ende einer Sinnkrise.

jQuery nicht zu erreichen?

Es ist erstaunlich, wie selten ich noch die jQuery-Docs nachschlagen muss. Gestern war es allerdings wieder mal soweit und ich hätte beinahe einen Streit mit einem unserer Sysadmins angezettelt, weil jquery.com nicht zu erreichen war (erster Verdacht immer: Experimente am Proxy). Zum Glück hab‘ ich’s gelassen, denn der Sysadmin ist unschuldig, vielmehr ist jQuery schon längere Zeit down. Es gibt netterweise hinter dem Link einige Alternativen, um in der Doku nachzuschlagen. Ich hab mir gestern mit dem jQuery-Dashboard-Widget weitergeholfen, das ich aber auch nur im halbjährlichem Rhythmus nutze, derzeit…

Idee

Ich hab gerade eine Superidee für ein Weblog: Screenshots von allen sinnbefreiten Vorschlägen der iPhone-Eingabehilfe. Höre gerade, das gab’s schön für M$ Office. 🙂

Knol Bashing

Ich sag’s nochmal, der Name ist echt Dreck. 😉

Knol bringt doch einige Leute ziemlich auf die Palme. Google Blogoscoped fasst die Diskussion um eine möglicherweise bessere Platzierung von Knol-Artikeln ggü. Wikipedia-Einträge in der Google-Suche lesenswert zusammen und macht sich hernach sehr bedenkenswerte Gedanken darüber, wie Knol überhaupt funktionieren soll: »What Is the Motivation for Editing Someone Else’s Knol Article?«. Gut gefragt. Öhm… keine?

iPhone mit Problemen?

Es war so klar. Endlich, als ich ein iPhone in den Händen halte, stellt sich postwendend heraus, dass die tolle neue Welt – iphone OS 2.0, AppStore und die Apps darin – nicht so toll sind, wie man sich das vorgestellt hat.

Natürlich will man sich von dem Gerede jetzt nicht Bange machen lassen, aber es ist schon auffällig, dass nicht alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Ich habe bisher fünf Apps aus dem AppStore gezogen, alle kostenlos nebenbei bemerkt, und bin da schon auf ein paar Probleme beim Starten der Anwendungen (App startet kurz und lässt es dann doch… [NetNewsWire, Twitterific, WordPress]), Abstürzen während des Betriebs [vor allem WordPress und NetNewsWire], Einfrieren des iPhone (mit Zwangsneustart [Twitteriffic]) und einem kompletten Reboot [the winner is: NetNewsWire] gehabt.

In Ermangelung der Tools, die man sonst so im laufenden Softwarebetrieb hat (Shell, Anwendungsübersicht etc. pp.), kommt man sich dabei dann ziemlich dämlich vor, denn man kann nicht nach Fehlern suchen, analysieren, ja nicht mal einen Fehler an Apple melden – was einen letztendlich auf dem Mac doch immer ein wenig Beruhigung/Satisfaktion verschafft (obwohl ich schon mindesten 200 Abstürze von mail.app an Steve Jobs gemailt habe und er trotzdem nicht zu reagieren schon… kopfschüttel…). Das iPhone jedenfalls lässt einen gänzlich im Schockzustand zurück.

Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass alle Probleme mit den nachinstallierten Applikationen zusammenhängen. Liest mal allerdings die Bewertungen, auch wenn man extreme Äußerungen herausfiltert, so sind dies meist sehr heterogen: von »funktioniert hervorragend« bis »stürtzt immer ab« ist alles dabei, bei fast jeder App. Insofern drängt sich der Verdacht auf, das iPhone OS oder mindestens das SDK auch ein wenig Mitschuld tragen, an der Misere. Möglicherweise ist das dann alles doch nicht so homogen, wie man sich das vorstellt.

Ich hab jedenfalls alle Sorgenkinder gleich wieder entfernt. Kann man ja später nochmal versuchen. Überhaupt nicht schwer hat mir beispielsweise NetNewsWire die Sache gemacht. Den kann man nämlich nur in Interaktion mit dem Newsgator-Dienst mit Feeds befüllen, was leidlich funktioniert: bei meinen 330 Feeds als OPML-Export musste NewsGator schon kräftig schlucken und husten, dann funktionierte die Synchronisation mit NNW auf dem Mac nicht (Firmennetzwerk, Port geblockt), und als ich endlich alles auf dem iPhone hatte, hat das Ding beim dauerhaft syncen mit NewsGator derartige Zicken veranstaltet (siehe oben), das ich gleich alles in die Tonne gekloppt habe.

Kürzlich als Lesezeichen gesetzt…

Trotzdem ich ja praktisch always on bin, schiebe ich ja immer noch Lesezeichen in einen stackartigen Teil der Browserbookmarkverwaltung. FF3 macht einem das aber auch zu einfach. Hinterher muss man dann sehen, wie man das aufräumt…