Dein Hund ist eine Katze!

Als Bremer in der Diaspora hat man im Moment fussballerisch oft Häme über sich ergehen zu lassen. Drum bin ich mit dem hier viel zitierten Arbeitskollegen und der Truppe vom blog5 an diesem Samstag in die *Namen-irgendeiner-Bank*-Arena in Hamburg gezogen um dort im Gästeblock an dem BayernBundesligaspiel HSV gegen Arminia Bielefeld beobachtend teilzunehmen.


Bis zur 67 Minute wahrscheinlich die interessanteste Aktion…

Ein Experiment war die Sache alleine schon, weil ich mir normalerweise natürlich zu fein bin, mich in irgendeinen Fanblock zu stellen, bei Werder nicht, schon gar nicht beim HSV und eigentlich auch nicht bei den sympathischen Jungs aus dem Ostwestfälischen. Aber bei denen ist es denn sicherlich noch am kuhlsten, denn – obwohl oder eben wegen der Platzierung, sind die Arminia-Fans voll happy drauf – es war eine reine Freude. Und da man nicht sooo erfolgsverwöhnt ist, freut man sich natürlich auch über ein 1:1 auswärts, auch wenn man bis zur 82. Minute mit 1:0 im Feindesland vorne lag. Jedenfalls haben wir lustige Sachen aufs Spielfeld bzw. in die Ohren unserer Vordermänner und -frauen gegröhlt, die meisten Sachen davon hab ich nicht mal verstanden, außer: “Dein Hund ist eine Katze” und die Internationale (die kannten aber die anderen Fans wieder nicht…).

Bielefelder feiern 1:1
Gute Laune: den zweiten Großen zum Unentschieden gezwungen…

LOL

WANTED: Potential client seeks designer that they can annoy by changing their mind a lot, refusing to commit to anything and then not paying a dime after the project misses its deadline.

Operator findet Microformate

Ein Kollege sagte kürzlich zu mir, dass es Microformate nicht lange geben wird – weil in absehbarer Zeit das semantische Netz diese Hlfsmittel unnötig machen wird, nehme ich jetzt mal an. Trotzdem, solange es sie gibt, macht es Sinn, sie auch zu finden und anzuzeigen. Für Firefox gibt es dafür ein schickes Plugin (jetzt auch FF3b4-kompatibel): Operator. Operator parsed eine angezeigte Webpage nach versteckten Microformaten und zeigt diese ggf. in einer Toolbar an. Auf diesen Daten lassen sich dann Aktionen durchführen (Standardaktionen oder selbstgebaute), wie das hinzufügen von Visitenkarten zu Adressbüchern, Termine in Google Calendar adden und so fort. Bei Seiten, die Microformate ausgiebig nutzen, eine gute Sache.

Master Idee III

Lassen wir mal meine pointierte Meinung gegen das Umblättern beiseite, so besteht doch offensichtlich der Bedarf, gedrucktes Layout im Web – jenseits dem Export und Vertrieb als PDF – also richtiger: gedrucktes Layout im Webbrowser zu präsentieren. Gnnpf.

Einen spannenden und interessanten Weg geht da zkimmer. Mindestens so unsinning, wie Seiten im Browser umzublättern, aber zumindest innovativ und lustig. Die gescannte Magazin-Seiten werden nämlich mittels des Google-Map-Webtiling-Mechanismus dargestellt. Dazu werden sie ausgebreitet ausgelegt und mit dem Google-Map-Interface betrachtet. Klingt lustig, ist auch so: Demo – Space Magazine 12/2007 [via: Google Maps Mania]. Dabei kann man natürlich wie man es kennt zoomen, den Blick schweifen lassen und kann natürlich/sogar Links zu bestimmten Ansichten extrahieren und versenden.

Ich weiss nicht, ob das wirklich more usable als die bekannten Umblätter-Lösungen ist, gefällt mir trotzdem um Längen besser. Mal etwa anderes.